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Autor Karin Franke am 13. Januar 2009
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Familie

lesbische und schwule Familien in der Politik

Sehr geehrte Frau von der Leyen,
in meiner Erinnerung sehe ich Sie immer noch in Frankfurt am Main auf der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten und möchte Ihnen auf diesem Wege noch einmal für die auf- und ermunternden Worte und vor allem für den Dank für unsere Arbeit danken. Letzterer ist so spärlich gesät, dass mir dieses Lob noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Zu meinem Anliegen:
Die Erfolge in der Familienpolitik sind langsam zahllos und sehr willkommen und Ihr Engagement und Ihr Durchsetzungswille war so noch nie bei einer Ministerin in diesem Resort spürbar. Vielen Dank dafür.
Trotzdem fehlt mir die Anerkennung lesbischer und schwuler Familien in denen nicht unbedeutend wenig Kinder erfolgreich groß gezogen werden. Gerade das neue Beamtengesetz hat mich wieder daran erinnert, neben den Kolleginnen und Kollegen, die sich permanent vergessen fühlen und mir ihr Leid klagen. Die Anerkennung der lesbischen wie schwulen Lebensform hat durch den Gesetzgeber sehr viel Aufwertung erfahren, aber da sind immer noch genügend "Restbestände" (an die sich niemand wagt?).
Werden Sie dies künftig mit einbeziehen in Ihre Betrachtungen und Gesetzesentwürfe? Es wäre wirklich wünschenswert Familie dort zu benennen, wo Kinder aufwachsen und dies auch dementsprechend vollumfänglich zu würdigen und nicht nur bei heterosexuellen Paaren. Das wäre mein Wunsch für die künftigen Jahre und ich wünsche Ihnen noch einige davon als Ministerin.
Mit freundlichen Grüßen
Karin Franke
Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Dresden

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