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Autor Cornelia Windolf am 21. Februar 2009
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Familie

Schrei

Sehr geehrte Frau von der Leyen,

es reicht!! Alle jammern über die Renten, Altersdöner und Pisa! Müttern wird vorgeworfen, dass sie nicht Arbeiten gehen. Deutschland wird immer kinderfeindlicher. Die die keine Kinder haben, bauen sich eine Argumentation auf welche gegen Kinder spricht und das spiegelt sich in Kinderfeindlichkeit wieder.

Wer bekommt dann noch Kinder?

Wir erleben heute, dass viele keine Arbeit finden. Die Erfüllung der Hoffnungslosen liegt im Kinderkriegen, denn dieser Personenkreis hat Zeit und gewinnt über das Kindergeld zusätzliche Einnahmen.

Da brauchen wir uns nicht über die Ergebnisse der Pisa-Studien und Schwierigkeit der Jugend wundern. Zusätzlich werden diese Familien durch allgemeine Armut eingeschränkt ihre Kinder selbstbewusst zu erziehen, da sie zu sehr eingebunden sind in der Existenzfrage.

Andere im Arbeitsleben eingebundene Eltern halten sich mit Bedacht zurück und bauen als Mauer Kinderfeindlichkeit auf - Warum?

Kinderkriegen bedeutet für sie aussteigen aus dem Berufsleben-- Verantwortung, die vom Job ablenkt. Lebenslang!! Mit welchen dem Kinderwunsch nachgeben - Eltern versorgen und ziehen Kinder auf, die für die Rente zahlen werden, die bewusst der Rente auf Kinder verzichten und die Eltern büßen dadurch Verdienstausfall und Rente ein. Nicht zu vergessen der Karriere Knick.

Oder sie versuchen Kinder und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Damit geraten sie und ihre Kinder in die gleiche Zwickmühle wie die Harz4 Abhängigen. Die eine sind beschäftigt mit der Existenzsorge die anderen sind in ihrem Job stark eingebunden -Beide haben nicht genügen Zeit und Gelassenheit, ihre Kinder zu erfolgreichen,selbstbewussten Menschen-Rentenzahler zu erziehen.
Wundern wir uns da wirklich noch über die Pisa Ergebnisse?

Zusätzlich die Renteneinbuße der Eltern. Die Kinder können Ihre Eltern im Alter nicht versorgen. Sie werden für kinderlose Rentner zahlen und für die eigenen Eltern kaum was überbehalten können. Wundern wir uns da über die Geburtenrate?

Nach dem Solidaritätsprinzip muss für Familien noch viel mehr getan werden.

Das Elterngeld ist ein Schritt in die richtige Richtung. Doch es ist noch viel mehr möglich. Familien müssen hofiert werden. Die soziale Marktwirtschaft fordert mehr Eingriffe - Gesetze diesbezüglich viel familienfreundlicher.....

Setzen Sie bitte der Maxime "Gewinnorientierung" familienfreundliche Regelungen - Gesetze entgegen...........

Wie lautet Ihr Plan? Welche Priorität hat Ihr Streben? Wo sehen Sie Begrenzungen Ihres Amtes Ihrer Macht?

Über eine baldige Antwort würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Cornelia Windolf aus Achim

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