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Autor Sylvia Meißner am 18. Januar 2009
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Sonstiges

Von "oben" gut gedacht, kommt "unten" nicht an

Sehr geehre Frau von der Leyen,

ich habe nun einige Beiträge dieses Forums gelesen und habe den Eindruck:
was "von oben" gut geplant war, kommt oft über die Verwaltungswege nicht bei den Leuten vor Ort an.

Besonders in ARGEn und Sozialämtern wird offensichtlich nicht kreativ und dynamisch gedacht und entschieden.

Die Mitarbeiter dort sollten sich klar machen:
heute kann es im Prinzip JEDEN treffen, in diese "Schublade" zu rutschen. - Also keine Stigmatisierung Hilfebedürftiger!

SCHNELLE und richtige Entscheidungen würden oft dazu beitragen, Kosten zu senken und Notfälle erst gar nicht extrem werden zu lassen.

Besonders im ehemaligen DDR-Gebiet scheinen Behörden-Mitarbeiter eher ängstlich-gehorsam zu arbeiten und sich nicht zu trauen, etwas zu entscheiden...
Auch in den besonders wohlhabenden Gegenden wie zB Bayern scheint es schwer zu sein, wenn man einmal in Armut geraten ist, weil das Mitgefühl der Mitmenschen fehlt. (Da kann man wohl wenig machen, wenn persoenliche Erfahrungen fehlen.)

--> Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, die betr. Mitarbeiter besser zu unterstützen?

Ich meine NICHT im Sinne vonKontrolle und bevormundender Stresserhöhung, sondern denke inRichtung
Coaching, Mentoring, Supervision.- positiv Denken...- wir-Gefühl auf beiden Seiten des Schreibtisches

Die Mitarbeiter der Behörden haben oft keine Zeit, sich um Weiterbildung oä. zu kümmern, in Stoßzeiten geht es nur um das Nötigste, damit wenigstens die Gelder rechtzeitig rausgehen.

Dieser Hinweis
mit freundlichen Gruessen
Sylvia Meissner

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