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Ihr Daniel Caspary

In Beantwortung
Autor Anonymer Nutzer am 04. Juli 2019
1272 Leser · 1 Stimme (-0 / +1) · 0 Kommentare

Europäischer und internationaler Handel

Mercosur Freihandelszone

Sehr geehrter Herr Caspary,

aus wirtschaftlicher Lehrbuch-Sicht ist ja generell nichts gegen ein Freihandelsabkommen einzuwenden.

Aber wie kann es denn sein, dass die europäischen Landwirte schon seit Jahren auf Subventionen angewiesen sind und nun noch weitere Subventionen von EU-Landwirtschaftskommissar Phil Hogan in Aussicht gestellt werden als Ausgleich für angenommene Wettbewerbsverzerrungen durch das Abkommen?
Wie geht die EU mit den umweltzerstörerischen landwirtschaftlichen Praktiken in Südamerika um?
Wo ist der Gewinn für die EU oder vielmehr für die Zukunft der Erde?
Deutschland verkauft mehr Fahrzeuge nach Südamerika, die dort das Klima dann belasten, wir bekommen noch mehr über lange Strecken bewegte Güter, die auf abgeholzten Regenwaldflächen in Monokulturen angebaut wurden. - Also wie kann man denn die Stimmen der Wähler so ignorieren, die sich für eine klimafreundliche Zukunft der Erde einsetzen und den Planeten lebenswert erhalten wollen?
Brauchen wir denn immer mehr und mehr Überfluss? Es wird doch jetzt schon so viel überproduziert, warum muss die Wirtschaft in Bereichen immer mehr gefördert werden und weiter wachsen, die unserem Planeten so schaden? Warum findet nicht endlich ein Umdenken auch bei den internationalen Beziehungen statt. - Es ist kein Fortschritt, das Rindfleisch aus Argentinien zu essen, es ist auch kein Fortschritt, dass mehrere Tonnen Fleisch jeden Tag vernichtet werden, und erst recht ist es kein Fortschritt, jeden Tag Fleisch essen zu können, denn das erhöht nur wieder unsere Gesundheitsausgaben.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

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