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Abstimmungszeit beendet
Autor S. Stahns am 25. August 2008
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Wirtschaft

Bundeswehr aufs Feld?

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
(und Mitarbeiter)

ist es in Zukunft möglich, gibt es ein Konzept, die Übungen der Bundeswehr
zum Beispiel auf landwirtschaftlich genutzter Fläche vollenden zu lassen?
Könnte man evtl. steuerliche Begünstigungen schaffen, für z.B. Biobauern und Bäuerinnen, als Ergänzung zum bisherigen Werk?

Damit ist folgendes detailiert gemeint:

Das freie , natürliche wirtschaftlich genutzte Gelände kann zum Üben bestens sein, da es naturnahe ist und somit man frische Luft erleben - und Muskelmasse aufbauen kann.

So könnte doch das praktische mit dem nützlichen in Abhängigkeit sein.

Könnte die Bundeswehr mit dem Klappsparten Trainieren, um ein Feld umzugraben,
z.B. als Vorbereitung zu einer neuen BIO-Ernte?

ODER:

Wäre auch ein Transport von frisch geernteten Biowaren vom
Feld mit Warenkarren für „Kondition“, „Ausdauer“ und der bereits benannten „Muskelkraft“ möglich?.

Mit einer entsprechenden Besatzung könnte so der Transport „lebensnotwendiger Ware“ gesichert werden.

Kann die Bundeswehr beim „Aussähen und Berechnen“ der Ackerverteilung helfen (Kopfrechnen)?

So könnte Kommunikation auf dem freien Feld geübt werden,
ähnlich "stiller Post".

Ebenso könnte, sollte ein Feld eine neuer Erntesaat bekommen haben, das Feld z.B. "vertrammpelt" und befestigt werden.

Auch das manuelle Wasserschöpfen von Hand mit Eimer und der Transport könnte auch das Handeln mit natürlichen und lebensnotwendigen Resourcen und den sparsamen und ökologischen Gebrauch lehrend sein.

Evtl. lässt sich dies noch um etliches anderes ergänzen,
eine kreative Inspiration bot die Bundeswehr beim Einsatz zu den Deichfluten.

Alles in allem ist die Frage, ob die Bundeswehr landwirtschaftlich Nutzen schaffen kann und in diesem Sinne eingesetzt werden darf und kann?

So könnte die Bundeswehr wieder einmal mit einer natürlichen und ökologischen Art dem Gesamtwohl aller ergänzend Wirken.

mit pazifistischem Gruß

Sascha J.K. Stahns