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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor H.-J. Otten am 25. November 2016
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Soziales

Eigenfinanzierung Private Rentenvorsorge

Meine Frau arbeitete seit 21 Jahren als Sprechstundenhilfe bei einer Wochenarbeitszeit von 50 Stunden. Nach Aufgabe der Praxis erhielt meine Frau für Ihre Lebensleistung 14000 € Abfindung.
Dieses Geld sollte als private Rentenvorsorge gespart werden, da als Geringverdiener nur eine Rente am Existenzminimum zu erwarten ist.
Von diesem Geld wurden vor der Überweisung ca. 5000 € für Lohnsteuern und Beiträgen einbehalten.
Damit wird die Möglichkeit der privaten Rentenvorsorge durch den Staat erheblich eigeschränkt und er trägt damit nachhaltig zur weiteren Verarmung von Menschen bei, die das soziale System des Staates über Jahrzehnte finanzieren.
Weiterhin muss meine Frau im Alter von 59 Jahren nun in einem 950 € Job weiterarbeiten, womit Ihre Rentenaussichten noch geringer werden.
Mit einer solchen durchgängigen Erwerbsbiografie kann man die wenigen Möglichkeiten, Geld für eine auskömmliche Rente zu sparen nicht realisieren.
Diese finanzielle Ausnutzung durch den Staat sehen wir und viele Menschen in Deutschland als unwürdig an, wenn man bedenkt dass meine Frau unsere Luxusrentner ( Pensionäre), welche keinen eigenen Beiträge für Ihren unbegründet hohen Pensionsanspruch entrichten, Kündigungsschutz für die Lebensarbeitszeit genießen, steuerlich besser gestellt sind und die Möglichkeit der vorzeitigen Pensionierung haben.
Können Sie in der Regierungsverantwortung nicht wenigstens die Einkommen der Geringverdiener schützen ?
Diesen Zustand lassen wir Ihnen nicht durchgehen, da diese Art der Ungerechtigkeit gegenüber arbeitenden Menschen in der freien Wirtschaft die Demokratie in Deutschland erheblich gefährdet.
Mit unserem Protest schließen wir uns den vielen unzufriedenen Menschen an und werden 2017 mit der entsprechenden Motivation wählen gehen!