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Abstimmungszeit beendet
Autor Matthias Gruber am 04. März 2016
2936 Leser · 13 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Flüchtlingskrise (diese Bilder brauchen wir)

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

seit Monaten pusten Sie immer ins gleiche Horn: "Wir müssen die Fluchtursachen bekämpfen", "wir müssen das Problem europäisch lösen". Stimmt ja an sich, nur zeigt die Realität, dass es nicht funktioniert. Eine europäische Lösung rückt nicht näher sondern in immer weitere Ferne.

Die Wahrheit ist (auch wenn Sie und manche Anhänger von den Grünen und Linkspartei dies nicht wahrhaben wollen): Wir brauchen solche Bilder (auch wenn sie keiner gern sieht) wie aktuell an der mazedonischen Grenze (leider) als Signal an die Flüchtlinge. Wird dieses Signal nicht ausgesendet wird der Flüchtlingsstrom nie abreißen und Deutschland und Europa steuern ins Chaos.

Es ist doch so: Inzwischen kommen neben den Kriegsflüchtlingen soviele Wirtschaftsflüchtlinge, die sich dem Zug einfach anschließen weil die Tore offen stehen, z.B. die ganzen "Maghreb-Flüchtlinge". Gestern habe ich einen Beitrag gelesen von einem irakischen Lehrer, der nach Deutschland fliehen will, nicht etwa weil er sich vom Krieg bedroht sieht, sondern weil er seinen Job verloren hat bzw. gerade nicht mehr bezahlt wird.

Österreich und die Balkanländer handeln absolut richtig. Gestern haben Sie die Österreicher für die Politik des "Durchwinkens" krisitisiert. Entschuldigung, aber Sie haben das "Durchwinken" im September eingeleitet und seither nichts getan es zu beenden. Die Österreicher haben in Wahrheit begonnen Schengen endlich ansatzweise wieder in Kraft zu setzen.

Wann ändern Sie endlich Ihren Kurs? Wann senden Sie das unbedingt erdorderliche Signal in die Welt, dass Deutschlands Aufnahmefähigkeit begrenzt ist? Wann wird wieder nach geltendem europäischem Recht gehandelt?

Kommentare (13)Schließen

  1. Autor ines schreiber
    am 04. März 2016
    1.

    Klasse Beitrag !

  2. Autor I. Schramm
    am 04. März 2016
    2.

    Oft sieht man in dem Medien auch Bilder von Familien und Frauen mit Kindern, in Wahrheit kommen jedoch 80% junge Männer. Die Frauen mit Kindern bleiben in den Kriegsländern!?

  3. Autor Gerd Versteeg
    am 05. März 2016
    3.

    Sie wird ihren Kurs gar nicht ändern, weil dann ein Fehler eingestanden wird. Der Bundesregierung ist es doch einfach egal, was passiert. Das schon seit Monaten gegen den Willen des Volkes regiert wird, schlägt sich in den Wahlergebnissen vom nächsten Sonntag, 13.03.16, nieder. Und dann ist das Geschrei wieder groß.
    Der normale Bürger hat ja gar keine Wahl mehr, sich über die Politik zu äußern, ohne direkt von der Nazikeule erschlagen zu werden.Dann eben nur
    mit einer Wahl.

  4. Autor ines schreiber
    am 07. März 2016
    4.

    Idomeni , in den Nachrichten , wurde mehrfach erwähnt , daß die Flüchtlinge sich dort selbständig ansiedeln , sie wollen in kein Auffanglager ! Dort wäre es bequemer ! Warum trägt man dort die Versorgung hin , so werden sie diesen Ort nicht verlassen , im Gegenteil ihn noch vergrößern ! Die Krawalle die schon waren , liefen wie in Ungarn , Männer halten kleine Kinder vor sich , wie ein Schutzschild ! Alle mit denen ich gesprochen habe , sagen Kinder nach hinten , Kinder setzt man keiner Gefahr aus , nie im Leben würde ich mein Kind in die Schusslinie bringen u.s.w !
    Interviews mit diesen Flüchtlingen / Migranten , sollte man sich wirklich mal genauer ansehen und hören !

  5. Autor Matthias Gruber
    am 07. März 2016
    5.

    @RosiSteffens: Entschuldigung, aber Ihre Kommentare gehen mir langsam auf die Nerven. Wieder nur ewiges bla bla. Wieder habe ich Schwierigkeiten Ihrem Kommentar die Kernaussage zu entnehmen. Ansatzweise erkenne ich, dass mir scheinbar für meine Einstellung "Menschenverachtung" unterstellt wird.

    Ich nenne Sie eine "Realitätsverachtern", die nicht einsehen will, dass es schlichtweg nicht möglich ist, dass alle Flüchtlinge nach Deutschland kommen und sich ihr Zielland frei aussuchen. Es ist wie Herr Dischinger es schreibt: Die Flüchtlinge sind in Griechenland in Sicherheit, da gibt es keine Bomben. Möglicherweise ist die Versorgung und die Zukunftsperspektive dort nicht so gut wie in Deutschland, aber das kann nicht der Grund sein, warum man alle nach Deutschland kommen lässt. Was unterscheidet die in Griechenland gestrandeten Flüchtlinge bitteschön noch von armen Menschen im Kosovo oder Albanien oder in Afrika?

  6. Autor ines schreiber
    am 07. März 2016
    6.

    Matthias , zu 9 , ich kann nur zustimmen !

  7. Autor Matthias Gruber
    am 14. März 2016
    7.

    Achja? Können Sie lesen? Dann lesen Sie sich doch mal bitte Artikel 16a (2) des Grundgesetzes durch.

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