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Abstimmungszeit beendet
Autor Matthias Gruber am 12. Januar 2016
4617 Leser · 12 Kommentare

Außenpolitik

Flüchtlingspolitik kolossal gescheitert (sofortiger Kurswechsel oder Rücktritt)

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

seit ich wahlberechtigt bin habe ich CDU/CSU gewählt. Aufgrund Ihrer Flüchtlingspolitik werde ich mein Kreuz (aus Mangel an Alternativen) vermutlich das nächste Mal bei der AfD machen. So sehr ich Ihre rationale Art als Naturwissenschaftlerin bisher geschätzt habe, Ihre Fehler in der Flüchtlingspolitik sind exorbitant. Herr Steinbrück hat Recht, wenn er sagt Sie haben die Kontrolle verloren.

Ein paar Beispiele:
1. Mit "wir schaffen das", Selfies und "es gibt keine Obergrenze" haben Sie Menschen weltweit eingeladen nach Deutschland zu kommen (auch wenn Sie dies vehement bestreiten). Wer die Wirkung von (sozialen) Medien nicht kennt, darf auf keinen Fall mächtigste Frau Deutschlands oder Europas sein. Wieso senden Sie nicht endlich ein klares Signal in die Welt, dass Deutschland nicht alle Flüchtlinge aufnehmen kann und dass es eine faktische (wenn auch nicht juristische) Obergrenze gibt?
2. Vor einigen Wochen wurde gemeldet, dass die Staaten auf der Balkanroute (Mazedonien, Serbien usw.) nur noch Syrer, Afghanen und Iraker passieren lassen. Im Dezember 2015 gab es einen rasanten Anstieg von "Flüchtlingen" aus Marokko und Algerien in Deutschland. Werden nun wieder alle Flüchtlinge unkontrolliert nach Deutschland durch gewunken?
3. Mehrere Täter von den Übergriffen in Köln waren illegal in Deutschland. Weiß die Regierung überhaupt noch wer in unser Land kommt?

Kommentare (12)Schließen

  1. Autor Christian Adrion
    am 12. Januar 2016
    1.

    Übrigens hat Frau Merkel schon vor Jahren die Schlußfolgerung gezogen, dass Multikulti gescheitert ist. Es war auf einem Parteitag der jungen Union.

  2. Autor Gerhard Dornbrach
    am 12. Januar 2016
    2.

    ich bin wirklich fassungslos, wie dieses Land plötzlich aus den Fugen gerät. Wie kann man das Schlimmste noch verhindern? Kurzfristige Grenzschließung mit Ansage.

  3. Autor Ingeborg von Platen
    Kommentar zu Kommentar 1 am 12. Januar 2016
    3.

    und welche Konsequenzen hat sie daraus gezogen?

  4. Autor heidi franke
    am 12. Januar 2016
    4.

    Genau wie Matthias Gruber es geschrieben hat. Auch wir waren CDU-Wähler,werden aber in Zukunft die AfD wählen. Leider können wir ja die CSU in NRW nicht wählen.

  5. Autor Manuela Ecke
    am 13. Januar 2016
    5.

    Es ist schlimm, ich lebe teilweise nur noch in Angst. Nach der Arbeit gehe ich oft noch eine Runde, weil ich den ganzen Tag im Büro sitze. Mehrfach schon ist es passiert, dass ich kleine Gruppen von Asylanten (junge Männer) getroffen habe, die mich nicht gerade freundlich angesehen haben. Nun habe ich diese Spaziergänge eingestellt. Ich kann nur hoffen, dass nun endlich gehandelt wird, und zwar im Sinne und zum Schutz der Bürger unseres Landes.

  6. Autor Stefan Dr. Müller
    am 14. Januar 2016
    6.

    Genau wie Matthias Gruber es geschrieben hat. Auch wir waren CDU-Wähler,werden aber in Zukunft die AfD wählen.
    Leider können wir ja die CSU außerhalb Bayerns nicht wählen.

  7. Autor Julian R.
    am 15. Januar 2016
    7.

    Ihr wisst das die AfD einen rechtsorientierten (um es human auszudrücken) Hintergrund hat ??? Nur weil jemand offen Probleme anspricht heißt das noch lange nicht, das es umsetzbare Lösungen gibt !!! Außerdem sind schon viele hier, was wolln die da machen. In Österreich hat gut ein Drittel die Rechte Partei gewählt. Ihr solltet eher mal darüber nachdenken was in 2-3 Jahren passiert, wenn die Eingereisten Wahlberechtig und die Deutschen alle Zerstritten sind und keine Partei mal gut die Hälfte (der Deutschen) unter einen Hut bekommt. Mit Wut, Angst und Hoffnung in die Rechte Szene/Partei zu konvertieren, ist nicht gerade ein guter Ansatz für ein menschenwürdiges Leben. Dann könnt ihr euch gleich zum Sklave machen lassen, auf eure Meinungsfreiheit verzichten und den Anschein von "Freiheit" genießen. Ich bin auch davon überzeugt, wer hier Zuflucht sucht und sich nicht Zusammenreist oder Intikrieren mag sollte gehn. Aber trotzdem ist dies kein Grund seine Hoffnug in eine Rechtsextreme Partei zu stecken. Habt Ihr immer noch nix gelernt, als erstes müssten die Rechten PArteien verboten werden, weil die Ängste schüren und euch alle manipulieren, weil Sie auch genau wissen was in euren Köpfen vorgeht und die Wut, Angst und Hoffnungslosigkeit der Bürger zu Ihrem Vorteil ausnutzen !!! Wacht auf !!!

  8. Autor Matthias Gruber
    am 15. Januar 2016
    8.

    @ Julian Roscher: Das ist doch vollkommener Blödsinn.
    Also erstmal sind die "Eingereisten" in 2-3 Jahren nicht wahlberechtigt, dazu muss man immer noch deutscher Staatsbürger sein und dafür gibts ein paar Voraussetzungen (Gott sei Dank): seit 8 Jahren Aufenthalt, selbst in der Lage den Lebensunterhalt (inklusive Angehörige) zu bestreiten, Deutschkenntnisse, Einbürgerungstest, nicht straffällig usw.

    Weiterhin habe ich nicht behauptet, dass ich alle Ansichten der AfD teile (ein Höcke beispielsweise geht gar nicht), aber es ist nunmal aktuell die einzige Partei nennenswerter Größe (neben der CSU) die zumindest halbwegs einen Plan hat und nicht alles einfach laufen lässt wie aktuell die Regierungsparteien. Und dass man "nichts" tun kann ist schlichtweg auch falsch, das wäre ein Offenbarungseid. Man muss doch nur ein Gedankenexperiment machen: Angenommen morgen klopfen alle 60.000.000 Flüchtlinge weltweit an Deutschlands Türen. Dass das Recht auf Asyl juristisch keine Obergrenze kennt würde bedeuten, dass wir alle 60.000.000 Menschen aufnehmen müssten bzw. zumindest durch ein Asylverfahren laufen lassen müssen. Dass das der Untergang von Deutschland wäre, sollte auch dem letzten Anhänger von Grünen und Linkspartei klar sein, der einigermaßen in der Lage ist zu denken. Es gibt immer Handlungsmöglichkeiten, sie müssen nur politisch gewollt sein.

    Das erste was ich z.B. machen würde, wäre mal mindestens alle Nordafrikaner (Algerier, Marokkaner und Tunesier) an der Grenze abzuweisen, denn hier kommen erwiesenermaßen gerade büschelweise Straftäter ins Land. Wer diese These für rassistisch hält dem sei dringend ein Blick auf verfügbare Kriminalstatistiken zu empfehlen. Wenn Deutschland das macht, würden das die Länder an der Balkanroute nachziehen. Das wäre schon mal ein Baustein zur Besserung der Situation.

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