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Abstimmungszeit beendet
Autor Matthias Gruber am 11. Januar 2016
3435 Leser · 4 Kommentare

Innenpolitik

Flüchtlingspolitik. Wer zahlt das eigentlich wirklich?

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

mit Ihrer aktuellen Flüchtlingspolitik sind Sie gerade dabei den Rückhalt der gesellschaftlichen Mitte (zu der ich mich auch zähle) zu verlieren. Eine Politik gegen die Bevölkerungsmehrheit kann langfristig nicht gut gehen. Ja, Deutschland ist verpflichtet zu helfen. Aber es geht immer darum das Gerechtigkeitsempfinden der Bevölkerung nicht zu übergehen. Ich möchte ein paar Zustände aufzählen, die nicht tragbar sind:
1. Wieso muss Deutschland (mit Ausnahme weniger kleiner anderer Länder) die Hauptlast der weltweiten Flüchtlingskrise schultern? Der Rest der Welt (inklusive großer Nationen wie USA, Japan, China und der reichen Ölstaaten) tut fast nichts.
3. Die Zahlen der "Flüchtlinge" aus den Balkanstaaten ist zwar gesunken, dafür kommen jetzt deutlich mehr Flüchtlinge aus Marokko und Algerien. Diese haben offenbar entdeckt, dass sie auf der Balkanroute viel leichter nach Europa kommen als über das Mittelmeer nach Italien. Sie fliegen einfach in die Türkei und setzen von dort nach Griechenland über und werden scheinbar bis nach Deutschland einfach durchgewunken. Diese "Flüchtlinge" zählen offenbar zu den Hauptverdächtigen der Vorfälle in Köln.
4. "Es wird keine Steuererhöhung aufgrund der Flüchtlingskrise geben". Das mag wohl (vorläufig) stimmen, aber just im Dezember 2015 wurde in unserem Stadtrat z.B. beschlossen das beitragsfreie Kindergartenjahr abzuschaffen, was eine Mehrbelastung von über 1.000€ im Jahr darstellt für Familien mit einem Kind. Könnte das womöglich mit Einsparnotwendigkeiten der Kommune aufgrund der Flüchtlingskosten zu tun haben?! Tragen nun also indirekt spezielle Gesellschaftsgruppen die Flüchtlingskosten?

Kommentare (4)Schließen

  1. Autor Ulf M.
    am 11. Januar 2016
    1.

    Die Politiker reiten die Bevölkerung in dieses Chaos und lassen uns dafür zahlen. Hier werden Leute gegen den Willen der Bevölkerung in unser Land geholt und anschließend sollen wir wie von Herrn Opperman angesprochen 18000 neue Polizisten bezahlen.

  2. Autor Erhard Jakob
    am 12. Januar 2016
    2.

    Wir holen doch die Asyl-Bewerber doch nicht in unser Land.
    Wir haben die Pflicht >Asyl-Berechtigten< Asyl zu geben.

    Allerdings bin ich der Ansicht, dass dieses Recht höchstens
    0,1 % im Sinne des Gesetzen wahrnehmen können.

    99,9 % sind *Wirtschaftsflüchtlinge*, welche nach GG Art.
    16A Abs. 2 kein Recht auf Asyl haben. Und mit
    diesen 0,1 % kämen wir leicht zu recht.

  3. Autor Christian Adrion
    am 12. Januar 2016
    3.

    Wer das wirklich zahlt? Die Deutschen!
    Der Deutsche schafft sich keine Kinder an, weil er sich eigene kaum leisten kann, dafür darf er die Familien fremder Völker komplett miternähren. In was für einer Welt leben wir überhaupt? Das soll gerecht sein?

  4. Autor I. Schramm
    am 08. Februar 2016
    4.

    Wir, unsere Kinder und Kindeskinder.
    Jahrelang wurde überall gespart und Steuern erhöht um die Staatsverschuldung zu senken und jetzt scheint Geld in Hülle und Fülle vorhanden zu sein.
    Ich bin auch der Meinung wie Herr Jakob, wenn wir das Asylgesetz entsprechend streng handhaben würden, hätten wir jetzt nicht über eine Million Asylanten, es gäbe keine Straftaten (da alles Straftäter unverzüglich ausgewiesen würden), den bei uns ankommenden Asylanten würde nicht mit Misstrauen begegnet, da jeder wüsste, dass sie zu Recht hier sind.
    Und um das zu leisten brauchen wir vernünftige Tageskontingente und eine Obergrenze. Auch andere Länder müssen in die Pflicht gerufen werden!

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