Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Jakob Duis am 09. März 2017
2044 Leser · 2 Kommentare

Außenpolitik

Was rechtfertigt unseren hohen Verteidigungsetat?

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrte Damen und Herren,

meine Frage betrifft den Verteidigungsetat der Bundesrepublik.
Ich nehme aktuell zum Anlass, dass der Verteidigungsetat als eine nette Botschaft in Richtung USA und Verbündete auf 2 Prozent unseres BIP erhöht werden soll, was über 70 Milliarden Euro entspricht. Schon lange wurde eine solche Erhöhung von den USA gefordert und wenn man Nachrichten über die Bundeswehr hört beziehen sich diese meist auf fehlende oder defekte Ausrüstung. Auch sind wir heute in einer "komplexen Welt" darauf angewiesen, dass wir eine fähige Truppe zur Landesverteidigung und Erfüllung unserer Aufgaben in Staatenbünden wie der NATO besitzen. Insofern kann ich durchaus nachvollziehen, wie man zu jener Entscheidung gekommen ist. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass dies eindeutig der falsche Weg ist, ich hoffe Sie können mir noch wirklich überzeugende Argumente liefern, welche mich den Kurs unserer Regierung verstehen lassen. Ich hoffe sehr man ist nicht einfach aus gutem Willen mit der Zeit erweicht und hat amerikanischen Forderungen so stattgegeben. Kurz gefasst halte ich ein immer noch großes und sehr unspezifisches Militär wie die Bundeswehr größtenteils für unnötig. Wir müssen nicht immer noch Geräte bestellen, welche ausschließlich für den atomaren, Kalten Krieg mit Russland von vor 35 Jahren verwendbar sind, Bsp. U-Boot-Klasse 212 A. Heute und sicherlich in nächster Zukunft werden derartige Großgeräte vollkommen unnötig sein und sollten alle Atomsprengköpfe eingesetzt werden, werden solche Geräte keinen Überlebenden generieren können, sie veralten lediglich... Warum müssen Bürger für jenes unnötige Gerät zahlen?
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen,

Jakob Duis

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Christian Adrion
    am 11. März 2017
    1.

    Nichts, außer der Geldgier des Militärisch-Industriellen Komplexes vor dem uns schonUS-Präsident Eisenhover eindringlich warnte.

  2. Autor Martin G. Schultz
    am 12. März 2017
    2.

    Diese Frage müssten Sie den Lobbyisten der deutschen Rüstungsindustrie stellen, oder am besten gleich unserer Marschallin, Frau von der Leyen.

  3. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.