Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Dieter Krapohl am 26. Februar 2018
1619 Leser · 4 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Die Bundeswehr und alte und neue Verteridigungsministerin

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Frau von der Leyen ist für das Ministeramt der Verteidigungsministerin wohl nicht geeignet. Das sehen ein Großteil der Bevölkerung ,der Soldaten, Unteroffiziere, Offiziere und auch sogar Generale so.
Ihre vielen Fehlverhalten und Fehlentscheidungen als Verteidigungsministerin in der letzten Legislaturperiode deuten klar auf keine weitere Amtszeit hin.
Es ist von Ihnen verantwortungslos, die Bundeswehr unter dieser Ministerin zu belassen.
Mit welcher Begründung, sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin stehen Sie zu Frau von der Leyen und ihrem Ministerposten als Verteidigungsministerin?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Dieter Krapohl

Kommentare (4)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 26. Februar 2018
    1.

    Ich sehe das anders!

    Gerade als Mutter von vielen Kindern ist sie am besten
    für den Posten als Verteidgungsministerin geeignet.

    Gerade sie wird alles tun, damit nie mehr eine
    Mutter ihre Söhne beweinen muss.

    Die Auslandseinsätze der Bundeswehr sind häufig
    schon beschlossen wurden als sie noch
    gar nicht im Amt war.

    Sei es wie es sei, trotzdem möchte ich Frau Leyen
    darum bitten, dass sie alle deutsche Soldaten
    aus dem Ausland zurück holt.

    Die deutsche Soldaten haben im Ausland nichts
    verloren und somit auch nichts zu suchen!

  2. Autor Klaus Fink
    am 27. Februar 2018
    2.

    Frau von der Leyen ist, "Kinderzahl mal außen vor lassend", nicht grundlos derart umstritten als Verteidigungsministerin.

    Für den derzeitigen ausgesprochen desolaten Zustand der Bundeswehr ist sie nicht alleinverantwortlich. Die Fehleinschätzungen vor ihrer Zeit mit aus heutiger Sicht fatalen Kürzungen haben andere Politiker zu verantworten.

    Aber was, von anderem mal ganz abgesehen, sehr schwer wiegt und zu einem irreparablen Vertrauensverlust geführt hat, war ihr vorschneller und pauschaler Vorwurf, die Bundeswehr hätte ein "Haltungsproblem". Dafür musste sie sich später sogar vor der Truppe und damit 250.000 Soldaten entschuldigen.

    Ihre besondere Nähe zur Kanzlerin hat sie bisher "gerettet".
    Sie ist stromlinienförmig und extrem Merkel-loyal und passt damit nahtlos in das "System Merkel". Deshalb hat ihr die Kanzlerin wiederum das Vertrauen ausgesprochen und Frau von der Leyen wird bei Zustandekommen der GroKo dieses Amt weiter wahrnehmen.

    Zuvor sind Verteidigungsminister schon aus geringeren Anlässen vom Amt zurückgetreten. Zum Beispiel wegen Plagiatsvorwürfen. Selbst solches hat sie dank der Unterstützung der Kanzlerin einst gut überstanden.

    Aber ich denke, diese Personalie ist als kleiner Dominostein mit dafür verantwortlich, dass ein immer größer werdender Anteil der Bevölkerung sich entweder verdrossen von der Politik abwendet oder aber ihr Kreuzchen bei der AfD setzt.

  3. Autor Felizitas Stückemann
    am 27. Februar 2018
    3.

    Zu 1.: Letzter Absatz: Richtig, aber genau das bewirkt
    die Ministerin nicht, im Gegeneil verlängert sie diese
    Einsätze.
    Im übrigen bin ich der Meinung des Autors. Es sollte
    auf jeden Fall Verteidigungsminister sein, der auch
    einmal gedient hat und die Basis kennt, die Ausbilung
    uvm,

  4. Autor Erhard Jakob
    am 27. Februar 2018
    4.

    Aus meiner Sicht muss ein Verteidigungsminister nicht unbedingt
    ein Soldat (Gefreiter) gewesen sein. Der letzte Verteidigungs-
    minister der DDR war sogar ein Wehrdienstverweigerer.

    Auch muss ein Justizminister nicht unbedingt Jura studiert haben.
    Es genügt, dass er sich auf gute Berater verlassen kann.
    .
    Die Lehrerin Frau Beate Blechinger war im Land Brandenburg
    Justitzministerin und hat auf diesem Posten
    eine gute Arbeit geleistet.

  5. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.