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Autor Erhard Jakob am 17. März 2014
3391 Leser · 346 Stimmen (-136 / +210) · 12 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Rettet den DD Fernsehturm

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

die Dresdner haben zu >DDR-Mark-Zeiten<
die Semper-Oper wieder aufgebaut.

Die Dresdner haben zu >D-Mark-Zeiten<
die Frauen-Kirche wieder aufgebaut.

Jetzt wollen die Dresdner zu >€-Zeiten< den
Fernsehturm wieder für die Öffentlichkeit
wieder zugänglich machen.
.
Wie teuer die Instandsetzung sein wird, weiß in Zeiten
von *Berliner Flughafen und Stuttgart21*
allerdings niemand.
.
Ein wohlwollendes Wort von Ihnen in Richtung
Telekom und Stadtverwaltung, kann aber
ganz sicher Wunder bewirken.

Mein Frage:

*Wollen Sie sich dafür einsetzen, dass der *Dresdner
Fernsehturm" wieder der Öffentlichkeit
zugänglich gemacht wird?*

Mit freundlichen Grüßen

Erhard Jakob

+74

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Kommentare (12)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 17. März 2014
    1.

    Zu diesem Thema habe ich folgenden Leserbrief geschrieben:
    **********************************************************************
    Vor geraumer Zeit beauftragte ich einen sehr prominenten Detektiv
    aus Berlin (hier: Sohn des langjährigen Präsidenten der Volks-
    kammer der DDR) mit einer sehr brisanten Aufgabe.
    .
    Von ihm erhielt ich zwei wichtige Auskünfte, welche
    er relativ hoch (hier: 127.822,97 €) versicherte
    .
    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
    ist > e i n e < der beiden Auskünfte falsch.
    .
    Folglich schuldet mir der Garant
    den hier hier genannten Betrag.
    .
    Wenn mir im Vorfeld jemand hilft (z.B. die *Rettet
    den DD-Fernsehturm-Initiative*).
    .
    Bin ich im Nachgang gern bereit, die Hälfte
    des eingezogenen Betrages an
    den/die Helfer, zu spenden.
    ******************************

  2. Autor Erhard Jakob
    am 19. März 2014
    2.

    Zu diesem Thema wurde heute >19.3.14< auf Seite 18
    ein wichtiger Artikel veröffentlich. Auszug:
    **********************************************
    Steimle übergibt Fernsehturm-Petition
    Mit prominenter Unterstützung werden die Unterschriften im April
    der Stadt überreicht. Auf der Besucherplattform?
    Von Tobias Hoeflich
    **********************
    Für die Übergabe der Fernsehturm-Petition haben sich die
    Beteiligten auf einen Termin geeinigt. Am 9 April wird
    Dresdens Erster Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP)
    die Bittschrift eingegennehmen.
    ....
    Ob es dazu kommt, entscheidet die Deutsche Telekom als
    Besitzer des Fernsehturms. Sie nutzt zwar noch heute diese
    Technik, will sich an einer Widereröffnung des Besucher-
    bereichs aber nicht finanziell beteiligen. Stattdessen
    wird ein privater Inverstor gesucht.
    --------------------------------------------

  3. Autor Helmut Krüger
    am 27. März 2014
    3.

    Weil es sich in der Tat um eine weitere touristische Attraktion handelt, die der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden sollte, habe ich selbstverständlich gern zugestimmt.

    Dass die Deutsche Telekom das Restaurant ganz offensichtlich wegen der Fahrstühle und deren Renovierungsbedarf schließen ließ, dies sehe ich als Spätfolge der Kommerzialisierung des Brief- und Fernmeldewesens an. Vorher, als das noch als Daseinsvorsorge galt und die Ästhetik der Fernsehtürme zeugen ja in gewisser Weise davon, da konnte eben auch Derartiges von der Post verlangt werden. Auch wenn seinerzeit nicht alles Gold war.

    Wegen des Vorgehens bin ich allerdings ratlos. Die Telekom als rein kommerzielles Unternehmen wird diese Investition nicht tätigen wollen, weil so viel Touristen kommen müssen, wie Dresden Einwohner hat und das - im Gegensatz zum Berliner oder auch Hamburger Fernsehturm - bei recht abseitiger Lage. Da ist es wohl vergleichbar mit dem Fernsehturm von West-Berlin auf dem Schäferberg. Da wurde von vornherein kein Restaurant mit eingebaut. Ein reiner Technik-Turm trotz wunderschöner umgebender Havellandschaft.

    Auf jeden Fall: Alles Gute!

  4. Autor Erhard Jakob
    am 01. April 2014
    4.

    Helmut,
    .
    die Schließung des Dresdner Fernsehturms hat doch weniger
    etwas mit der Telekom oder der Post zu tun. Sondern
    mehr damit, dass er zu DDR-Zeiten gebaut wurde.
    .
    Wenn er vor 1949 oder nach 1990 gebaut worden wäre,
    dann wäre er mit Sicherheit nicht geschlossen worden.
    .
    Mich wundert es sowieso, dass 1990 keine Mängel
    am Berliner Fernsehturm gefunden und er deshalb
    geschlossen bzw. abgerissen wurde.

  5. Autor Helmut Krüger
    am 03. April 2014
    5.

    Das Letzte halte ich für überhaupt nicht verwunderlich, lieber Erhard Jakob, denn mittlerwieile hat der Berliner Fernsehturm nicht nur dem Berlner Funkturm den Rang abgelaufen, sondern stellt selbstverständlich auch das "West-Pendant" auf dem Schäferberg in Wannsee weit in den Schatten.

    Das die Kugel auch im Namenszug von Berlin-Zeitschriften zum I-Punkt geworden ist, zeigt die Einprägsamkeit und "Zeichenhaftigkeit" dieses Bauwerks ebenso wie das es in allen Berlin-Magazinen per Foto auftaucht und keines sich leisten kann, es NICHT abzubilden.

    Gewiss mag es Menschen geben, die etwas nur deshalb abreißen wollen, nur weil es in der DDR entstanden ist. Dieses Motiv für einen Bauwerks-Abriss halte ich allerdings für eine zahlenmäßige Minderheit. Auch der Palast der Republik ist nicht wegen der DDR als Bauherr abgerissen worden, sondern weil sich mitnichten auf die Straße Unter den Linden bezog, ihr also "kein Auftakt" sein konnte.

    In Treptow gebaut, in Pankow oder in Höhenschönhausen stünde das Ding heute noch. Ebenso wie Eisenhüttenstadt, die erste seinerzeit so bezeichneten sozialistische Musterstadt mittlerweile komplett renoviert ist und fast schöner aussieht als je zuvor.

    Ich selber unterscheide nicht zwischen Ost und West. Wenn etwas da partout nicht hinpasst und dem Stadt wie mit der Axt im Walde daherkommt, hat ein Gemeinwesen nicht nur das Recht, sondern auch die Verpflichtung, es abzureißen. Gleich, ob das unförmige 1970 gebaute Technische Rathaus (3 Hochhaustürme) in Frankfurt am Main oder ein Wohnriegel in Bautzen, der der wunderschönen Bautzener Altstadt Richtung Osten "die Luft zum Atmen" nahm.

    Der Dresdner Fernsehturm steht genauso vor der Herausforderung am Rande zu liegen wie der Berliner Fernsehturm auf dem Schäferberg, gebaut zu Westzeiten. Hoffentlich klappt eine Belebung!

  6. Autor Erhard Jakob
    am 08. April 2014
    6.

    Wenn mir im Vorfeld bei der Lösung eines Problems geholfen wird.
    Kann ich im Nachgang dem Helfenden helfen, z.B. dem
    *Rettet den Fernsehturm-Team.*

  7. Autor Erhard Jakob
    am 12. April 2014
    7.

    Wenn wir nur hoffen, dass es klappt, wird es wohl zu keiner *WIEDERBELEBUNG* kommen. Wir werden ganz sicher
    etwas mehr dafür tun müssen.

  8. Autor Erhard Jakob
    am 13. April 2014
    8.

    Ich könnte z.B. sehr konkret helfen. Ich habe reletiv hohe
    Aussenstände bei solventen Personen/Institutionen.
    .
    Wenn ich Hilfe bei der gerichtlichen Geltendmachung und
    Einzug der Forderungen bekommen würde, könnte ich
    einen relativ hohen Betrag an die *Rettet-den-
    Dresdner-Fernsehturm-Initiative* spenden.
    .
    Andererseits kann ich nur mit einer Unterschrift
    für eine diesbezüglichen Petition helfen.

  9. Autor Erhard Jakob
    am 14. April 2014
    9.

    Zirka 1.160 User haben den Beitrag gelesen und zirka 320 haben
    abgestimmt. Das zeugt aus meiner Sicht schon
    für ein großes Interesse.
    .
    Schade finde ich nur, dass ganz wenige Person dafür sorgen können,
    dass sie so viele Minus-Stimmen eingeben können, dass am Ende
    nur noch 50 Plus-Stimmen heraus kommen. Und somit die Frage
    keine Chance hat unter die >Topp-Drei< zu kommen.
    .
    Schöner wäre es natürlich >wie es im Bundestag ist<, dass offen
    abgestimmt wird. Und jeder sehen kann, wer mit plus
    und wer mit minus abgestimmt hat.

  10. Autor Erhard Jakob
    am 14. April 2014
    10.

    Auch eine Petition unterzeichnen, wird zu wenig sein.
    .
    Man sollte ein Podiumsgespräch/Pressekonferenz
    organisieren und wichtige Leute aus Politik
    (MdL´s) und Wirtschaft (Telekom) ein-
    laden und über Möglichkeiten der
    Inbetriebsetzung sprechen.

  11. Autor Helmut Krüger
    am 14. April 2014
    11.

    Ich glaube, zuallererst wären die halbe Millikon Dresdner und gute Millionen aus der näheren und weiteren Umgebung gefragt. "ihren" Fernsehturm zu besuchen.

    Wenn es zu früheren offenbar selbstverständlich war, dort hinzufahren: Sind denn die Ausflugsziele so wahllos und beliebig geworden, dass ein unverkennbarer Teil Dresdens nichts mehr gilt?

    Sofern der Blick vom Fernsehturm auch für von weither Kommende überraschende Ausblicke liefert, sollte sich niemand zurückhalten, auch damit zu werben.

    Ich halte auf jeden Fall die Eigenwerbung für die Vorzüge des Dresdner Fernsehturms für erfolgversprechender als der Telekom, die seit der Kohl´schen Kommerzialisierung als vorheriges Postunternehmen seither nicht mehr staatlich ist, faktisch einen Gemeinwesen-Auftrag beibringen zu wollen, soweit das Erstgenannten nicht geschieht.

    Das BesucherPOTENZIAL dürfte doch eigentlich zehnmal höher sein als die überschaubaren Besucherströme zuletzt waren.

  12. Autor Erhard Jakob
    am 15. April 2014
    12.

    Helmut,
    bei guter Sicht können zwar eine halbe Million Dresdner und
    mehrere Millionen Sachsen den "Fernsehturm-Turm" sehen.
    .
    Aber besuchen können sie ihn nicht,
    weil er für Besucher gesperrt ist.
    .
    Die Initiatoren, Politiker (MdL´S, MdB´s und MdEP`s) und vor
    allem die Eigentümer (Telekom) sollten in aller Öffentlichkeit
    in einem Podiumsgespräch/Pressekonferenz über die Zukunft
    des >Dresdner-Fernsehturms< diskutieren. Das Haupt-
    problem wird natürlich das Geld sein.
    .
    >Trotzalledem< gilt:
    *Wer will - findet der Wege und
    wer nicht will - der findet
    Gründe.*

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