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Ihr Team von direktzu

Beantwortet
Autor Herbert Bach am 20. Oktober 2017
4050 Leser · 839 Stimmen (-297 / +542) · 14 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Rücktritt

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Herr Ministerprsäident Tillich übernahm Verantwortung.
Wann übernehmen Sie Verantwortung gegenüber Ihrem Vaterland?
Mit freundlichen Grüßen
Herbert Bach

+245

Über diesen Beitrag kann nicht mehr abgestimmt werden, da er bereits beantwortet wurde.

Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 24. November 2017
Angela Merkel

Sehr geehrter Herr Bach,

vielen Dank für Ihre Frage, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Wie Sie wissen, übt die Bundeskanzlerin ihr Amt derzeit geschäftsführend aus. Nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche am 19. November hat Bundeskanzlerin Merkel klar die Verantwortung dafür übernommen, Deutschland gut durch die bevorstehenden schwierigen Wochen zu führen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Kommentare (14)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 20. Oktober 2017
    1.

    Ein Kapitän, der bei stürmischer See das Schiff
    verläßt, zeigt nicht Mut sondern Feigheit.

    Wenn er schon Feigheit an den Tag legt, dann
    sollte er aber zumindest nicht noch seinen
    Nachfolger vorschlagen. Diesen sollten
    dann schon die Abgeordneten des
    Sächsischen Landtages
    selbst finden.

  2. Autor Rosi Steffens
    am 21. Oktober 2017
    2.

    Wahlen persönlich zu nehmen ist wie Macht für sich zu beanspruchen, die erst durch die Wählerstimmen der Volkes demokratisch in ihr Amt berufen wird, das es gilt mit Würde zu tragen und nicht durch persönliche Einflussnahme zu missbrauchen.

    Ist es wirklich so schwer die eigene Stimme in einer Demokratie dem Gemeinwohl unterzuordnen, das sich der Verantwortung stellt, die sie durch Lösungen für das Gemeinwesen beiträgt?

  3. Autor Felizitas Stückemann
    am 03. November 2017
    3.

    Wer dann, Herr Bach ? Zur Kritik gehört ein Gegenvorschlag.

    Klar, Rosi Steffens müssen wir die eigene Stimme in einer
    Demokratie dem Gemeinwohl unterordnen. Das Problem ist
    nur, dass wir vor 4 Jahren noch nicht wissen konnten, was
    damit gemacht würde. Nun haben wir das Resultat: Mit mehr
    als 8 Prozent Verlust muss Frau Merkel sich mit 2 kleinen
    Partnern herumschlagen, die jeder weniger Stimmen bekommen
    hat, als die AfD oder die SPD. Das nun spiegelt auch nicht
    unseren Volkswillen in der Demokratie wider.

  4. Autor Rosi Steffens
    Kommentar zu Kommentar 3 am 05. November 2017
    4.

    Sie denken also, es wäre besser die Wählerstimmen zu unterdrücken, die sich bei dieser Wahl, aus welchen Gründen auch immer, für die AfD entschieden haben?

    Da bin ich anderer Auffassung, denn jede Wählerstimme hat gemäß rechtlicher Bestimmungen einen Anspruch darauf gehört/vertreten zu werden. Das Problem heute liegt doch eher im fehlenden Konsens ob dieser Tatsache, denn Politiker nehmen sich die Wählerstimmen, um damit ihre eigenen Interessen durchzusetzen und das ist falsch. Diese Stimmen geben Politikern die Möglichkeit Probleme aus der Gesellschaft aufzugreifen, um sie im Parlament zu debattieren und dann einen Konsens zu finden, der möglichst alle Kriterien mit berücksichtigt.

    Was bitte ist unser Volkswille, wenn er nicht durch das Parlament wiedergespiegelt wird und von jedem Bürger getragen ist, der seine Stimme bei der Wahl abgegeben hat?

  5. Autor Erhard Jakob
    am 06. November 2017
    5.

    Mit dem Rücktritt hat Herr Tillich nicht Mut
    sondern Feigheit an den Tag gelegt.

    Die Mehrheit hat am 24. Sept. 2017 gewählt.
    Das Ergebnis ist so, dass die CDU/CSU
    den Auftrag zur Regierungsbildung
    erhalten hat.

    In der Regel ist es so, dass der/die Parteivorsitzende/r
    zum/zur Bundeskanzler/in vorgeschlagen
    und gewählt wird, dessen Partei
    die meisten Stimmen hat.

    So gesehen spiegelt der Bundestag schon den Volks-
    willen in einem demokratischen Staat wider. Wenn
    WIR etwas anderes gewollt hätten. Dann
    hätten wir natürlich anders
    wählen müssen!

    Peer Steinbrück (SPD):

    "Hätte hätte Fahrradkette!"

  6. Autor Klaus Fink
    am 06. November 2017
    6.

    Jeder gute Schauspieler sollte wissen, wann für ihn der letzte Vorhang fällt.

    Und das gilt im besonderen auch für Politiker !

    Ich habe der Kanzlerin diesbezüglich keine Ratschläge zu geben, Sie muss es selbst wissen.

    Aber ich denke, "es wird kein Schuh mehr daraus" aufgrund der unheilvollen und desolaten Politik der letzten Jahre.
    Migration, übereilter Ausstieg aus der Atomkraft mit der Konsequenz von teurem Strom und der Neunanschaltung von sehr klimaschädlichen Kohlekraftwerken, ein Griechenland-Paket zu viel und zwar das letzte, Verschlafen des digitalen Ausbaus, fehlende Modernisierung beim Militär, kritischer Zustand von Krankenhäuser und Pflegeheimen usw. usw.

    Überall Baustellen, weil in der Vergangenheit die Probleme fehlerhaft bzw. wenig vorausschauend und nicht in Macherart - wie vorbildlich bei Schmidt und teilweise auch bei Schröder - angegangen wurden.

    Vielleicht ist diese meine Meinung überzogen, aber der Verlust von ca. 10 % der CDU bei der letzten Bundestagswahl zeigt, dass viele Mitbürger wohl ähnlich denken.

    Und ich glaube nicht, dass Frau Merkel den Schwung und die Kraft hat, Ihr stark ramponiertes Renommee nochmals durch gute Politik aufzupolieren.

    Weiteres Problem wird aber sein, dass Frau Merkel in ihrem Umfeld niemand als Nachfolger hat aufkommen lassen.
    Das wird sich auch noch bitter rächen, denke ich !

  7. Autor Erhard Jakob
    am 06. November 2017
    7.

    Aus meiner Sicht geht es nicht um den gegenwärtigen Chef
    der Regierung. Wenn jetzt jemand anders an der Spitze
    gewesen wäre, wäre die Lage keinen Deut besser.

    Das Regime ist am Ende und
    nicht die Bundeskanzlerin.

    Das Regime wurde im Mai 1949 aus der Taufe gehoben und
    hat eine falsche Entwicklung genommen. Dafür kann
    der/die nächste Bundeskanzler/in
    aber auch nichts!

  8. Autor Klaus Fink
    Kommentar zu Kommentar 7 am 06. November 2017
    8.

    Wer hat die aktuelle Lage zuvorderst zu verantworten ? !

    Wohl nicht der "liebe Gott" (?) oder ?

    Denken Sie mal etwas genauer nach, dann wird Ihnen schon eine Erleuchtung beschieden !

  9. Autor Klaus Fink
    Kommentar zu Kommentar 8 am 07. November 2017
    9.

    Hallo Erhard, sorry, beim Nachlesen stelle ich fest, dass ich ungerechtfertigter Weise eine nicht angebrachte Spitze in meinem letzten Satz reingesetzt habe.

    Das wollte ich so nicht. Nochmals Sorry !

    Aber Frau Merkel löst bei mir manchmal einen Reizimpuls aus.

  10. Autor Rosi Steffens
    Kommentar zu Kommentar 8 am 07. November 2017
    10.

    Das Machtgehabe derer, die damit Mitmenschen außer Acht lassen und sich damit selbst vom Volksgedanken der Demokratie ausschließen.

  11. Autor Felizitas Stückemann
    am 15. November 2017
    11.

    Zu 4. Abs.1: Eben nicht ! Umgekehrt ! Das ist leider wieder
    einmal falch verstanden, was ich hier klar stellen möchte.
    Die AfD ist die dritte Kraft im Parlament und wird nun durch
    "Jameika" mit der fünften Kraft, den Grünen, übergangen !

  12. Autor Yan Suveyzdis
    am 17. November 2017
    12.

    Rücktritt .... WARUM????
    Verantwortung----- WAS??)
    ---
    "Wir haben alles richtig gemacht" )))
    ---
    mehr als 2 Jahre "vergisst" Frau Merkel über eigene Amtseid...
    ...
    Ich glaube in einfache Lösung NICHT... Unsere liebe Bundeskanzlerin ist MACHTabhängig ... und CDU ist Merkelabhängig

    aber für Zukunft ist sinnvoll gesetzliche Änderung ...
    wie lange durfte 1 Person als Bundeskanzler(in) dienen (bleiben)...?
    ---
    8 Jahre... 10 Jahre... 12 Jahre... lebenslang?
    ---
    ich denke 10 Jahre ist genug!!

  13. Autor Erhard Jakob
    am 18. November 2017
    13.

    Die AfD wurde wurde in einer geheimen, demokratischen und freien
    Wahl in den Bundestag gewählt. Sie sollte somit auch von allen
    als solche betrachtet bzw. akzeptiert werden.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass die AfD als *Koalitions-Partei*
    ins Auge gefaßt werden muss, genauso
    wie die LINKEN auch.

    So gesehen konnte selbst die SPD, Linke, AfD, Grüne und
    notfalls auch noch die FDP eine Regierung bilden.

    Alles ist besser als ein Armutszeugnis
    = *Neu-Wahl.*

    Schließlich wurde vor geraumer Zeit auch
    die *Schill-Partei* in die Koalition geholt.

  14. Autor Erhard Jakob
    am 18. November 2017
    14.

    Im vorliegenden Beitrag geht es aber nicht um die Bundeskanzelerin
    Frau Merkel sondern um den Ministerpräsidenten Herrn Tillich.
    .
    Aus meiner Sicht durfte er sich nicht in einem geheimen und dunklen
    Hinterzimmer sich heimlich seinen Nachfolger ausdenken.
    .
    Besser wäre gewesen, die CDU-Bais hätte sich in einem CDU-
    Parteitag in aller Öffenlichkeit gemeinsam für einen neuen
    Parteivorsitzenden und neuen Ministerpräsidenten
    entschieden.

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