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Autor Markus Seppelt am 15. Oktober 2007
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Außenpolitik

USA ein Terrorstaat?

US-Politiker kündigen Terrorfake an
Franz Münchinger 12.10.2007 10:42 Themen: 3. Golfkrieg Militarismus Weltweit
Oxford-Doktorand Gary Hart, US-Senator für den Staat Colorado von 1975-1987 und für die Demokratische Partei zweimal in der Endausscheidung der Präsidentschaftswahlen (1984 und 1988) schreibt in einem offenen Brief, Vizepräsident Cheney plane, durch eine Terrorprovokation einen Kriegsgrund gegen den Iran zu inszenieren.
Seit seinem Rückzug aus der Parteipolitik ist Hart durch seine Beratertätigkeit auf den Gebieten "Nationale Sicherheit" und "Homeland Security" bekannt. Das Mitglied im „Council on Foreign Relations“ ist zudem Coautor des in den Staaten häufig zitierten Hart-Rudman Report on Terrorism (2000).
Der Republikanische Abgeordnete im Repräsentantenhaus (1976-1985, 1996-) und Präsidentschaftskandidat für 2008 Ron Paul sagt im Kongreß, er sei "voller Sorge, daß ein erfundener ´Golf von Tonkin´- Vorfall geschehen könnte, um Zustimmung für einen Angriff auf den Iran herbeizuführen." 1976, zu Beginn seiner Karriere, war der Texaner Teil des vierköpfigen Ronald-Reagan-Präsident-Unterstützerteams. Heute ist er vor allem im "International Relations Committee" des Repräsentantenhaus aktiv.
Ebenfalls dort wirkte bis zum Millenium Cynthia McKinney im Komitee für Menschenrechte -als höchstrangiger Vertreter der Demokratischen Partei. Sie ist die erste Afroamerikanerin, die es für den Staat Georgia geschafft hat ins Repräsentantenhaus einzuziehen. (1993-2003 und 2005-2007). In ihrem Aufruf zum Amtsenthebungsverfahren gegen Dick Cheney steht: "Erdrückende Beweise sind zu unserer Kenntnis gelangt, daß die Unterstützer, Kontrolleure und Verbündeten von Vize-Präsident Dick Cheney entschlossen sind, in den kommenden Wochen und Monaten einen neuen 9/11-Terror- Anschlag und/oder eine neue Golf von Tonkin-Kriegsprovokation zu orchestrieren und zu konstruieren... als Vorwand für den Beginn eines Angriffskrieges gegen den Iran. ... Wir warnen die Menschen der Welt, daß jeder Terroranschlag mit Massenvernichtungswaffen innerhalb der USA oder sonstwo bis auf Widerruf als Verantwortlichkeit der Cheney-Fraktion angesehen werden muß."
Wie McKinney setzt auch der stellvertretende Finanzminister unter Ronald Reagan Paul Craig Roberts auf ein Impeachment - Im Juli diesen Jahres verdächtigte er seine Regierung sich des "false flag terrorism", also eines unter falscher Flagge inszenierten Terrorismus, bedienen zu wollen. Nach einem folgenschweren Attentat werde die Bush-Clique den "nationalen Notstand" ausrufen, die Verfassung ausser Kraft setzen, die Wehrpflicht einführen, um dann den lange vorbereiteten Krieg gegen den Iran zu führen. Für einen solchen Anschlag könnten vom Geheimdienst infiltrierte und gesteuerte Zellen der Al Qaida benutzt werden. Roberts weiter: Wenn man sich nicht darauf verlassen wolle, dass das US-Militär sich einem solchen Putschversuch der Regierung entgegenstelle, müsse man umgehend ein Impeachment-Verfahren gegen sie einleiten.
Bereiten amerikanische Covert Action-Einheiten unter falscher Flagge oder mit gekauften Elementen ein Inferno zur Begründung weiterer Kriege vor?

Franz Münchinger
http://de.indymedia.org/2007/10/196808.shtml

Halten Sie es für möglich, dass USgeheimdienste hinter Terroranschlägen wie 11.9, Madrid und London stecken? Wollen Sie dieses Thema einfach aussitzen

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Kommentare (4)Schließen

  1. Autor Michael R.
    am 21. Oktober 2007
    1.

    Glauben Sie ernsthaft darauf wirklich eine Antwort bekommen werden?
    Alleine schon die Tatsache, das hier Leute gegen die Aufklärung stimmen wie bei Ihnen zeugt doch schon von einem sehr merkwürdigen Demokratieverständnis.

  2. Autor Willi Mayer
    am 22. Oktober 2007
    2.

    Ich glaube, das merkwürdige Demokratieverständnis hier rührt vom merkwürdigen Demokratieverständnis eines Markus Seppelt.
    Tatsache ist, dass die Anschläge auf das WTC von arabischen Gruppen unter Führung von Osama bin Laden ausgeführt wurden und dass wesentliche Vorbereitungen zu diesen Anschlägen in Deutschland getroffen wurden.
    Auch die Anschläge in Madrid und London gehen auf das Konto islamistischer Extremisten, so sehr dies auch Seppelt und einigen anderen nicht gefallen mag.

    Die USA sollte sich aber dennoch fragen, was schief gelaufen ist, dass sie zum meist gehassten Staat in der arabischen Welt aufgestiegen sind. Mir scheint, dass die USA bei Ihrer Nahostpolitik auf die Empfindlichkeiten der Menschen dort keinerlei Rücksicht nimmt.

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass diese Dinge auch bei den Unterredungen zwischen der Bundeskanzlerin und dem US-Präsidenten eine Rolle spielen. Aber im Gegensatz zu Markus Seppelt weiß Frau Merken eben, was die Regeln der Diplomatie verlangen.

    Die USA sind immer noch ein demokratischer Staat. Und die Amtszeit des derzeitigen Präsidenten läuft bald aus, sein Nachfolger wird sicherlich einer anderen politischen Richtung angehören. Warten wir mal ab.
    Noch eine Anmerkung zu Michael R. Ich stimme nicht gegen die Aufklärung, sondern nur gegen die abstrusen Behauptungen von Markus Seppelt. Und "abstrus" ist noch beschönigend ausgedrückt.

  3. Autor Sabine Schwenk
    Kommentar zu Kommentar 1 am 02. November 2007
    3.

    Hallo Michael R.

    wenn dieser Text zur Abstimmung kommen sollte, wird man sich herausreden wie in jedem anderen Beitrag auch. Die Antworten auf Fragen sind recht dürftig und um den heißen Brei geredet. Die Leute von der Pressestelle wissen selbst nicht was sie antworten sollen und schreiben diese Lügen die man in der Presse auch lesen kann.

    MfG
    S. Schwenk

  4. Autor Miriam Bayer
    am 08. November 2007
    4.

    Was erwarten Sie für eine Antwort auf Ihre Frage? Mal ganz ehrlich, haben Sie darüber nachgedacht?
    Die Kanzlerin und die deutsche Regierung muss sich dem gegenüber neutral verhalten oder die USA verteidigen. Ein anderes Land und dann noch eine Weltmacht des Terrors zu beschuldigen ohne konkrete Beweise zu haben, könnte unangenehm werden. Inwiefern unangenehm das bleibt ihrer Phantasie überlesen.

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