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Autor Martin Treml am 16. Februar 2010
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Wirtschaft, Verkehr, Technologie, Infrastruktur und Innovation

Infrastruktur

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
zunächst einmal bin ich über diese Aktion mehr als überrascht. Ich habe Sie in den letzten 12 Monaten schon mehrmals angeschrieben aber nie auch nur ein Zeichen erhalten. Dies war selbst bei Stoiber nicht so. Ist der Grund für diese Aktion, die sinkende Akzeptanz der CSU? Trotzdem freue ich mich, dass Sie sich die Anliegen einmal anhören. Vor 4 Wo. war ich wieder einmal in Vororten von München, und konnte erleben wie beweglich man hier durch öffentliche Verkehrsmittel ist. Ich wohne 10km westlich von Herzogenaurach. Wenn ich von hier aus ohne Auto nach Nürnberg(40km) möchte habe ich die Möglichkeit mit den Bus um 7 Uhr zu starten - einzige Möglichkeit - nach Herzogenaurach zu fahren, dort in Bus umsteigen nach Erlangen, und von dort mit der Bahn nach Nürnberg. Bis ich in Nbg. ankomme sind mind.3 Std. vergangen. Besorgungen in Nbg. 2 Std. und die gleiche Strecke 3 Std. wieder zurück. Halten Sie einen solchen Zustand im Jahre 2010 für angemessen. Noch dazu, wenn ich die gleichen Abgaben leiste wie jeder Bürger in München? Dieser Zustand ist auf die Benachteiligung Frankens in den letzten 40 Jahren CSU Regierung zurück zuführen. Viele Menschen hier in Franken haben ein Leben lang gearbeitet, und sehen sich jetzt in vielen Belangen durch den "Freistaat" Bayern ausgegrenzt. Hier sollten Sie ansetzen, wenn Sie in Franken punkten wollen. Es gäbe noch viele andere Beispiele die man hier anführen könnte. Eine Bemerkung noch zum Schluß. Nehmen Sie die Bürger ernst, und lassen Sie es wie viele Politiker nicht bei leeren Phrasen, davon haben wir schon genug. Die Politik hat in den letzten Jahren schon viel Vertrauen verspielt. Das Franken noch so gut dasteht - trotz der CSU Politik der letzten 40 Jahre -, ist den Menschen hier zuzuschreiben, die fleißig und sparsam sind.

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