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Abstimmungszeit beendet
Autor Matthias Hoffmann am 17. Mai 2010
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Innenpolitik

10 Milliarden pro Jahr sparen, bei 2000 Milliarden Schulden?

Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin!

Gerade musste ich lesen, dass Sie in den nächsten 10 Jahren jährlich 10 Milliarden einsparen wollen.

Die aktuellen Staatsschulden belaufen sich auf knapp 2000 Milliarden. Bei dieser Geschwindigkeit würde es allerdings 200 Jahre dauern, bis die Staatsschulden abgebaut sind.

Es sollte das Ziel einer Regierung sein, nur das Geld auszugeben, das zu Verfügung steht. Alles andere ist unsozial und ungerecht gegenüber den nachfolgenden Generationen.

Wie realistisch ist es noch, dass in diesem Jahrhundert kein Staatsbankrott und eine nachfolgende Währungsreform droht?

Immer mehr Bürger sehen diese Gefahr und stellen such auf einen Staatsbankrott ein. Besteht überhaupt noch die Absicht den Staatsbankrott aufzuhalten oder ist das Bestreben der heutigen Politiker nur noch den Staatsbankrott bis zur nächsten Generation hinauszuzögern, so dass heutige Politiker selbst weder beruflich noch persönlich davon betroffen sein werden?

Wäre es eventuell nicht besser den Staatsbankrott und die Aufgabe des Euros vorzuziehen und einen Neuanfang ohne Schulden zu wagen - gleichzeitig sollte im Grundgesetz eine Verschuldung unterbunden werden?

Schulden sind nie eine Lösung - nur ein Aufschieben und vergrössern des Problems in die Zukunft.

Mit freundlichen Grüssen,

Matthias Hoffmann