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Abstimmungszeit beendet
Autor E.H. Hutterer am 05. Oktober 2015
4169 Leser · 14 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

3.650.000 p.a.

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel bzw. sehr geehrte Pressestelle,
10.000 Menschen sind in den vergangenen Tagen – täglich – nach Deutschland gekommen um Asyl zu beantragen. Hält dies an, sind das gut 3,6 Millionen in einem Jahr.
Da gegenwärtig erst 4 Millionen von rund 21 Millionen Syrern ins Ausland geflohen sind und aktuell bereits 60 Millionen weltweit auf der Flucht sind, ganz zu Schweigen von Irak, Afghanistan oder verschiedensten afrikanischen Ländern, ist die potentielle Zahl an Flüchtlingen schier unbegrenzt.
Ein Flüchtling kostet nach BMI im Jahr 12.000 Euro. Bei 800.000 Menschen bedeutet dies also 9,6 Milliarden, bei 3,6 Millionen rund 44 Milliarden Euro pro Jahr. Das könnte in einem Jahr bereits Realität sein und sich jährlich um die gleiche Zahl mehren. Sie sagen es gäbe bei Flüchtlingen keine Obergrenze. Das bedeutet, auch nicht bei 7, 10, 15 Millionen?
Die Erstaufnahme wäre ohne freiwillige Helfer bereits kollabiert, sprich die Bundesregierung verläßt sich vielerorts auf ehrenamtliche freiwillige Helfer, dies wird aber nicht andauern.
Bitte erläutern Sie, wie dieser Flüchtlingsstrom konkret finanziert werden soll – wieviele Verwaltungsbeamte sind nötig um täglich 10.000 neue Asylanträge zu bearbeiten, wo leben hunderttausende Flüchtlinge in einem Jahr (es fehlten bisher bereits 2 Mio. Sozialwohnungen u. 30.000 Kinder sind in Deutschland wohnungs-/obdachlos), wie wird die Gesundheitsversorgung derer sichergestellt, Schul-, Aus- und Fortbildung, wie die allgemeine Sicherheit durch die heute bereits unterbesetzte Polizei (rechtsfreie Räume existieren bereits), welche neuen Integrationskonzepte (die alten haben schließlich versagt) liegen konkret vor?
Bitte keine ausweichende Antwort wie "nationale Herausforderung/Kraftanstrengung".
Vielen Dank!

Kommentare (14)Schließen

  1. Autor Gabriele Klein
    am 05. Oktober 2015
    1.

    ..... Widersprüche über Widersprüche
    Hinter dieser Völkerwanderung die ganze Länder entleert bis auf ihre Krieger steckt ganz offensichtlich der Wunsch nach der Politik des gesuchten Gastlandes.......D.h. im Klartext ganze Nationen wollen "fremdregiert" werden. Indem das so ist, wie wäre es mit Kolonnialisation und vor allem Mission vor Ort ehe sich die Menschen mühsam zur Bekehrung hierher begeben???? Die Technik dazu wäre doch da man müsste einzig aus den vielen Kriegern und Banditen produktive Kräfte machen in dem man letzteres lohnenswerter gestaltet als ersteres......Also den Unterschied zwischen einer Kolonialisation und der in Besitznahme eines Landes sei es mit Hilfe des Bettelstabs oder des Schwerts kann ich bald nicht mehr erkennen ..... Und was den Flüchtlingen recht ist (nicht warten an angedachten Stätten sondern, Grenzen einrennen und so) kann uns doch nur billig sein.......(ich darf mich da auf die Universalität des Rechts beziehen)

  2. Autor Gabriele Klein
    am 05. Oktober 2015
    2.

    .... Also mir scheint eine Besetzung wie nach dem 2. Weltkrieg die einzig richtige Lösung. Nie hatten wir selbst so eine gute Regierung wie unmittelbar danach und so wäre es da auch. Die Amerikaner, Russen und Chinesen, Australier, Europa sollten die Gebiete besetzen und unter sich aufteilen, Die Technik hierfür ist da. Ich gebe zu, die DDR war nicht das Gelbe vom Ei. Der Islamofaschismus scheint mir jedoch alles zu überbieten und es gibt nichts schlimmeres als Barbarei und Wilde plus Hightec auch wenn sie nicht im Stande sind diese dauerhaft zu besitzen......der Schaden durch den kurzfristigen Besitz ist immens. . Herr Broder hat vollkommen Recht wenn er einst (ich hab das Werk vergessen) argumentierte: Keine Hightec in diese Hände. D.h. keine Mobiltelefone mit denen sie ihre verruchten Greueltaten filmen und schon gar keine Waffen

  3. Autor Gabriele Klein
    am 05. Oktober 2015
    3.

    .... PS: auch keine Hightec Galgen (sprich Baukräne)

  4. Autor Erhard Jakob
    am 05. Oktober 2015
    4.

    Gabriele,
    Sie sagen sinngemäß, dass die BRD
    >Das Gelbe vom Ei< ist. Dass Sie
    sich da nicht mal irren!?!

  5. Autor Bea Schmidt
    am 05. Oktober 2015
    5.

    Ich habe heute meinen Entschluss gefaßt: Ich werde mit meiner Familie im Frühjahr Deutschland verlassen, da ich hier für uns keine Zukunft und keine Perspektive mehr sehe. Sehr geehrte Frau Merkel, ich habe kein Vertrauen mehr in die Politik und schon gar kein Vertrauen mehr darin, dass dieses Land für meine Kinder und Enkel weiterhin sicher sein wird. Die unregistrierten Personen, die sich in Deutschland aufhalten, machen mir Angst.

  6. Autor Erhard Jakob
    am 05. Oktober 2015
    6.

    Bea,
    Sie werden sicher ein anderes Land finden. Ob Sie
    ein besseres Land finden, weiß ich nicht. Ich
    weiß nur, dass Sie dann ihre Freunde und
    Bekannte verlassen (Heimat). Besser
    ist aus meiner Sicht >Hier bleiben
    und um ein besseres Land
    kämpfen<.

  7. Autor Birgit Viehrig
    am 07. Oktober 2015
    7.

    Die Souveränität des Volkes verbietet es, die Verantwortung für die Sicherheit und Ordnung aus der Hand zu geben. Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist - Art. 20 Abs. 4 GG

  8. Autor Uwe Schmidt
    am 12. Oktober 2015
    8.

    Bravo, Sie haben den Kern getroffen!
    Leider ist dieses leicht ableitbare Wissen nicht in der deutschen Politik (trotz unzähliger Berater) vorhanden. Sonst würde man nicht weiter machen wie bisher.
    Ich fahre auch nicht mit dem Auto frontal auf eine Mauer zu, wenn ich vorher bremsen kann.

  9. Autor Erhard Jakob
    am 13. Oktober 2015
    9.

    Uwe (9),
    Selbstmörder bzw. Menschen, welche
    keine Alternative sehen, tun das schon.

    Es gibt immer mehr Politiker (Seehofer uvam.)
    welche denn kommenden Zusammenprall
    sehen und versuchen die Notbremse
    zu ziehen.

    Wenn der Zugführer den Zug nicht stoppt,
    dann hat Horst S. schon mit Verfassungs-
    klage gedroht. Schaumama.

  10. Autor Sven Woinke
    am 14. Oktober 2015
    10.

    Hallo,
    ich kann Sie alle beruhigen!
    Geld ist eine unerschöpfliche Ressource,
    wenn Sie sich einmal unser BIP und den Bundeshaushalt ansehen,
    werden Sie feststellen das wir für weit unwichtigere dinge als Flüchtlingshilfe deutlich größere Summen ausgeben.

    Für die Sparfüchse unter Ihnen noch der Hinweis:
    Wenn wir die nächste Bank, die selbstverschuldet pleite geht nicht retten,
    sind wir schon wieder im plus und können von dem Überschuss noch einen Flughafen bauen oder einen Bahnhof einbuddeln oder ein Opernhaus bauen oder mal ganz verrückt : Strassen sanieren.

  11. Autor ines schreiber
    am 16. Oktober 2015
    11.

    Sven, mir macht nicht das Geld sorgen.....eher Sicherheit, miteinander , die blauäugigkeit, Integration. ....das wird wieder sehr einseitig.....

  12. Autor Erhard Jakob
    am 16. Oktober 2015
    12.

    Geld macht mir keine Sorgen. Vorallem deshalb,
    weil ich keins habe. Trotzdem ist Geld das
    Treib- und Schmiermittel der Welt.

    Wenn wir Millionen oder Milliarden in Länder
    schicken. Dann kommen diese Gelder
    überall an. Aber nur nicht bei den
    Ärmsten, die das Geld am
    dringensten brauchen.

    Wenn die Armut in den "un"sicheren
    Herkunftsländern nicht beseitigt
    wird, reizt der >ArmenStrom<
    niemals ab. Ganz im
    Gegenteil.

  13. Autor ines schreiber
    am 17. Oktober 2015
    13.

    Erhard, stimme zu.....

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