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Status der Beiträge
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Die Kanzlerin direkt
Mehr Gerechtigkeit gegen Armut im Alter
Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,
man hört und liest immer wieder von Altersarmut bei Rentnern und das dieses vor allem die geburtenstarken Jahrgänge der 60'er Jahre und vor allem Mütter treffen wird.
Warum? ....Der Vergleich macht es mehr als deutlich...
So sieht es hier bei uns in Deutschland aus: unser Rentenniveau liegt bei 48%, das Pensionsniveau bei 72%.
Die monatliche "Durchschnittsrente" beträgt 1.050 €, die monatliche "Durchschnittspension" liegt bei 2.800 €."
Ein Rentner trägt bei der gesetzlichen Rente 50% Krankenkassenbeiträge und 100% der gesetzlichen Pflegeversicherung. Bei Betriebsrenten zahlt der Rentner 100% der Krankenkassenbeiträge und 100% Pflegeversicherung.
Bei Pensionen werden 30% von den Krankenkassenbeiträgen und der Pflegeversicherung vom Pensionär erbracht, die Differenz zu 100%, nämlich 70%, zahlt der Steuerzahler dazu, ...für die Versorgung unserer Beamten als "Privatpatienten".
Mir wurde früher beigebracht, - von einem Sparbuch, auf das ich nichts einbezahlt habe, kann ich auch nichts abheben-.
Mit welcher Berechtigung zahlen Pensionäre keine Rentenbeiträge ein? Wo bleibt da die Gleichberechtigung.
.....das ist kein Neid, sondern einfach eine Frage der GERECHTIGKEIT
Es ist schon deprimierend, wenn man sieht, dass man 45 Jahre als Mutter von drei Kindern in die Rentenkasse einbezahlt hat und am Ende, nach Abzug der Sozialabgaben, gerade mal 840€ Rente erhält.
Da frage ich mich schon, warum ich mich oft verbogen habe und überhaupt arbeiten gegangen bin.
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, wie rechtfertigen Sie die unterschiedliche Handhabung von Renten und Pensionen?
Ich würde mich über eine schlüssige Antwort Ihrerseits wirklich sehr freuen.
Freundliche Grüße
G. Jörg
Kommentare (1)Schließen
am 30. Juni 2017
1.
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