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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Beantwortet
Autor Daniel Roth am 07. Oktober 2011
7802 Leser · 3 Kommentare

Innenpolitik

Abgeordnetenbezüge zu hoch

Sehr geehrte Damen und Herren des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung im Namen der Bundeskanzlerin,

ich hatte einen langen Text geschreiben, aus dem eine durchdachte Thematik zu einer konkreten Frage führte. Darauf war ich stolz, denn eigentlich fehlen mir angesichts der Politik der Bundesregierung die Worte.

Dann habe ich den Text gelöscht, weil ich mir ein weiteres Mal eingestehen muss, dass dieses System auf erhalt ausgerichtet ist, auch wenn es noch so sehr nach Zerstörung aussieht. Es ist gegen jede erdenkliche Form von Angriff geschützt, selbst wenn die Abwehr lediglich in dem Hinweis besteht, die Bürger könnten ja einen Volksentscheid initiieren.

Warum das klappt - das ist mir auch schon klar. In diesem Leben kann man sich entscheiden, das System zu akzeptieren, um somit eine Chance zu haben, glücklich zu werden. Oder man kann sich mit den Problemen dieses Systems befassen und einen Teil der Problematik auf den eigenen Schultern zu tragen. Dann wird man es schwer haben, noch glücklich zu werden. Dabei will das doch jeder.

Aus diesem Grund - weil wir glücklich werden wollen - schalten wir automatisch aus Selbstschutz gedanklich ab oder im Fernseher um, wenn das Leid dieser Welt dargestellt wird und ein Spendenaufruf erfolgt. Es ist nachvollziehbar.

Nun habe ich aber dennoch eine Frage:
Warum sind die Ageordnetenbezüge so hoch?

Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 04. November 2011
Angela Merkel

Sehr geehrter Herr Roth,

vielen Dank für Ihre E-Mail, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Wir haben an dieser Stelle schon mehrfach Fragen zu Diätenerhöhungen und zum Thema Abgeordnetenbezüge behandelt . Wir verweisen daher zum Beispiel auf die Antworten an Herrn Mandler http://www.direktzu.de/kanzlerin/messages/diaeten-24938#i... , Herrn Henning http://www.direktzurkanzlerin.de/antwort-2733.html) und Herrn Maetz http://www.direktzurkanzlerin.de/antwort-2999.html).

Für die Beantwortung dieser Frage ist im Übrigen der Deutsche Bundestag zuständig, weitere Informationen zum Thema finden Sie daher auch hier:

http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/mdb_diaet...

http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/mdb_diaet...

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Bernd Pfeiffer
    am 07. Oktober 2011
    1.

    Die Beamten wollen auch mehr Weihnachtsgeld ++++wird noch kommen.Die Staatsdiener verkennen Ihre Lage(und die des Staates)eindeutig und orientieren sich an den Forderungen der Gewerkschaften,als wären sie dort Mitglied.Sollte nicht gerade diese "Leute" zur Sparsamkeit aufrufen,die im Dienste des Staates auch dessen Politik verpflichtet sind,zu vertreten und bei der Verbeamtung sich dazu verpflichtet haben???Nein ,wir treiben den Teufel mit dem Belzebub aus.Es ist zum....................ohne Worte!

  2. Autor J. Blattschuss
    am 19. Oktober 2011
    2.

    ... das ist KEINE frage an die kanzlerin. die beamten stimmen doch selbst über ihre bezüge ab. sollten wir übrigens auch für die "normalen arbeitnehmer" einführen. ich bestimme was mir mein chef bezahlt. und das wird dann nicht mal aus den steuergeldern finanziert, sondern nur vom gewinn meines chefs ...

  3. Autor Tilman Kluge
    am 21. Oktober 2011
    3.

    @ Jörg Blattschuss 19.10

    Seit wann stimmen die Beamten (?) selber über ihre Bezüge ab?
    Und die Frage ist selbstverständlich nicht KEINE Frage an die Kanzlerin, denn auch sie ist Mitglied des Deutschen Bundestages und von Fragen in Sachen Abgeordnetenbezüge selbst betroffen. Das ist nun mal Fakt, egal, was man von der Möglichkeit hält, daß Mitglieder der Exekutive (Bundesregierung) auch Mitglieder der Legislative (Bundestag) sein dürfen.

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