Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Dieter Conradt am 09. August 2013
5023 Leser · 3 Kommentare

Außenpolitik

Afghanistan

Sehr geehrte Frau Dr.Merkel,

seit 2001 sind in Afghanistan 53 deutsche Soldaten in einem Krieg gefallen der Deutschland schützen soll, die Situation heute in Afghanistan ist die gleiche wie 2001.Bitte erklären Sie mir warum ich im September 2013 eine Bundeskanzlerin bzw. ein Partei "CDU" wählen soll die weiterhin deutsche Bürger in den Tod schickt obwohl seit Jahren bekannt ist das sich in Afghanistan nicht,s ändern wird, die Taliban weiterhin ihre Macht demonstrieren und sich der Afghanische Präsident Karsai weiterhin als korrupt und bestechlich erweist. Sie haben geschworen zum Wohl des Deutschen Volkes zu wirken. Als Tochter eines Theologen sollte man eigentlich erwarten das Sie Ihrem Eid nachkommen, aber leider ist dies nicht der Fall. Meines Erachtens ist ihre Tätigkeit nicht zum Wohl des deutschen Volkes sondern zum Wohl des Machtgefühl einer Frau Angelika Merkel gewidmet. Kanzler Kohl hat uns mit Ihnen (seinem Mädchen) seine Strafe an die deutschen Bürger hinterlassen.

Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Helmut Krüger
    am 10. August 2013
    1.

    Sehr geehrter Herr Conradt,

    als hier Lesender und ab und zu etwas Eintragender will ich mich vor den Menschen Angela Merkel stellen. Nicht, weil ich für die Fortsetzung des militärischen Afghanistan-Einsatzes wäre, sondern weil ich schicht und einfach der Auffassung bin, dass derart persönlich gefärbte Bemerkungen an anderen Orten nur zu einer Eskalation führen, nicht aber zu einer gebotenen inhaltlichen Auseinandersetzung.

    Ich habe schon seinerzeit, 2001, nichts von einem Afghanistan-Einsatz gehalten und halte auch jetzt, 12 Jahre später, nichts von einem Afghanistan-Einsatz und zwar deshalb, weil von außen nichts gelöst werden kann, wenn im Inneren diese Fähigkeit des wirklichen Aufeinander-Zugehens nicht vorhanden ist.

    Wenn Gemeinwesen und Staaten mehr als Beutegut begriffen werden, von außen und auch von innen und dazu, dem eigenen Clan Posten und Vorteile zu verschaffen, können die sauber und unter internationaler Beobachtung stehenden Wahlen so demokratisch ablaufen wie sie wollen, immer nur werden sich die Verhältnisse umdrehen und der andere, (der sich augenblicklich sämtlicher Posten "Beraubte"), wird geneigt sein, den Spieß umzudrehen.

    Erst einmal halte ich es für gut, wenn dieses Land tatsächlich zur Ruhe kommt. Auch wenn das zunächst nicht ohne Blutvergießen abläuft.

    Gegen den Abzug steht nur das Denken, dabei eine Niederlage erlitten zu haben. Lebten wir in einer Kultur, die das Klug-Werden durch Schaden nicht weiterhin im übergroßen Schatten des Schadens ansähe, würden wir tatsächlich weniger Niederlagen erleiden.

    Allerdings ist der andere kein Heuchler und kein Dummkopf, soweit er dies für sich betrachtet anders sieht. Das hat dann nichts mit der Beliebigkeit auf dem großen Markt von Meinungen zu tun, sondern damit, dass ich mich als ebenso fehlbar einschätze wie auch ein Mensch wie Angela Merkel sich hoffentlich als fehlbar einschätzt.

    Darauf lässt sich bauen.
    Nix für ungut.

  2. Autor Thomas Schüller
    am 27. August 2013
    2.

    Sehr geehrter Herr Krüger,

    ich mlchte auf Ihrten Kommentar Bezug nehmen.

    Inhaltlich erkenne ich keinen wirklichen Gegensatz zwichen der von Herrn Conradt und Ihrer Position, Sie beide scheinen (genauso
    wie ich) den Krieg in Afghanisatn als sinnlos zu empfinden.

    Das scheint aber die dt. Politik ansers zu sehen, beständig werden die Mandate verlängert = Konesquenz:

    Sollte die Bundeswehr wirklich in 2014 in Afghansiatn das Feld räumen, dann sind vermutich die bis heute 53 toten deutschen Soldaten sowie unzählige Zivilisten umsomst gestorben.

    Nach dem Krieg könnte vor dem Krieg sein: Korruption, Unterdrückung der Fraien, Anarchie, evtl neue Keinzellen des Terrorismus.

    Zu Ihrer Kritik an der oersönlichen Kritik bezügich A. Merkel in Herrn Conradt.:

    Ich unterstreiche diese Kritik voll und ganz- für mich stellt die Person A.Merkel einen Garant von Unehrichkeit, Ungerechtigkeit und einer willensloser Gefolgschaft einseitiger Machtskonstellationen.

    Diese Frau redet viel von "Wir" und Gemeinsam erfolgreich", hat aber mit der katastrophalen Politik die soziale Schere in Deutschland weiter gespreizt und Millionen Menschen in Arm getrieben. Deutschland und Europa ächzen unter den Folgen dieser Politik, die nullnachhaltig langsam aber sicher sowaohl die nationale als auch die europäische Gemeinschaft gegen die Wand fährt.

    Die gleiche Heuchelei erleben wir bezogen auf den Krieg in Afgahnisatn- dieser Krieg war udn sit sinnlos- diesen sinnlosen Krieg unsinnig bis heute zu betreiben, nicht einmal nach sinnvollen Alternativen dazu zu suchen, das ist hochgradig mesnchenverachtend , verlogen und feige.

    Und für diese Defekte steht m.E. Frau Merkel als Garant
    und das hat Herr Conradt gut auf den Pubkt gebracht, die negativen Stimmen scheinen nicht kapiert zu haben, was hier wirklich seit Jahren läuft. Das Aufwachen wird bitter werden.

    Viele Grüße, Thomas Schüller

  3. Autor Helmut Krüger
    am 30. August 2013
    3.

    Sehr geehrte Herr Schüller,

    die Kritik darf ruhig scharfzüngig sein und hier muss sie es auch sein, doch unterhalb der Gürtellinie und persönlich gemünzt sollte sie nicht sein. Unter keinen Umständen. Da unterscheiden wir uns wahrscheinlich, was in der Debatte "erlaubt" ist und ich nenne den letzten Satz, in Abschwächung den vorletzten Satz des Beitrages eine persönliche Herabwürdigungs- und Verunglimpfungsrhetorik.

    Wir stimmen darin überein, dass es hier nicht um die Befürwortung des Afghanistan-Einsatzes geht, sind aber geschieden darin, welche Argumente und welche Worte gefunden werden, für mich: in Respektierung der Gegenposition.

  4. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.