Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Walter Schmidt am 14. Mai 2009
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Soziales

Alle zahlen in e i n e Rentenversicherung

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

zur ewigen und leidigen Frage der Rentenversicherung mache ich folgenden Vorschlag und erbitte Ihre Meinung dazu:

a) Alle (alle !!) bezahlen in e i n e solidarische Rentenversicherung ein. Auch Beamte, Auch Bundestagsabgeordnete/Landtagsabgeordnete. Auch Ärzte, Rechtsanwälte und wer bis heute sonst noch in eigene Versorgungswerke einzahlt.

b) Die Rentenversicherungsbeiträge werden von allen Einkunftsarten erhoben. Die endgültige Jahreszahlung kann dann (mit der Steuererklärung) am Jahresende festgestellt werden.

c) Es gibt keine Beitragsbemessungsgrenze. Wer monatlich 500.000 verdient, zahlt den gültigen Beitragssatz von dieser Summe. Der heutige Beitragssatz von 19,9% wird durch a) und b) und c) deutlich sinken.

d) Rente gibt es nach z.B. 45 Beitragsjahren. Wer kürzer versichert war bekommt einen Abschlag, wer länger versichert war bekommt einen Zuschlag. Die Höchstsumme der Rente ist gedeckelt.

e) Mütter bekommen für Kindererziehungszeiten eine Anrechnung. Auch sogenannte Nur-Hausfrauen erhalten eine Mindestrente. Dies ist finanzierbar aus der wegfallenden Beitragsbemessungsgrenze einerseits und der gedeckelten Rentenhöhe andererseits.

Mit freundlichen Grüßen
Walter Schmidt