Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Beantwortet
Autor Meinolf Wiese am 10. Februar 2016
6172 Leser · 9 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Anerkennung und Respekt vor Ihrer Arbeit

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

ich würde Ihnen gern eine Frage stellen.

- Ich finde dass Sie eine tolle Arbeit leisten, auch wenn ich kein CDU-Wähler bin. Bitte halten Sie durch.
Vielleicht könnten Sie etwas öfter zum Volk sprechen um die Menschen besser zu erreichen. Nicht nur über den Pressesprecher. Sie sind unsere Kanzlerin.
Wie schaffen Sie diese Aufgaben alle? Ist es wirklich so schwer mit den anderen Europäischen Ländern, vor allem England?
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Gesundheit.

- Schlussteil

Über eine baldige Antwort würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 11. März 2016
Angela Merkel

Sehr geehrter Herr Wiese,

vielen Dank für Ihre Frage, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Wir bedanken uns für Ihre freundliche Unterstützung der Politik von Bundeskanzlerin Merkel. Sie wünschen sich, dass sie sich noch öfter persönlich an die Menschen in Deutschland wendet. Wie Sie vielleicht verfolgen konnten, hat die Kanzlerin in den letzten Wochen in mehreren Interviews in Zeitungen, im Hörfunk und im Fernsehen ihre Position in der Flüchtlingspolitik dargelegt.

Außerdem wirbt sie immer wieder um Verständnis für ihren politischen Kurs bei öffentlichen Veranstaltungen, in Gesprächen mit Politikern und Bürgern sowie im Deutschen Bundestag. Und: Einmal in der Woche wendet sich die Bundeskanzlerin in einem Video-Podcast direkt an die Bürgerinnen und Bürger. Der Podcast „Die Kanzlerin direkt“ lässt sich unter https://www.bundeskanzlerin.de oder auf dem YouTube-Kanal der Bundesregierung abrufen.

In der Tat stehen Deutschland und die Europäische Union heute vor großen Herausforderungen. Dies gilt besonders für die Bewältigung der Flüchtlingskrise und die Zukunft Europas. Die Bundeskanzlerin setzt sich konsequent dafür ein, dass Flüchtlinge in Deutschland freundlich aufgenommen und schnell integriert werden. Dies ist allerdings eine große Aufgabe, die wir nur gemeinsam meistern können.

Was die Rolle von Großbritannien in der EU angeht, so hat sich die Bundeskanzlerin immer dafür eingesetzt, dass das Land ein aktiver und engagierter Partner in einer starken Europäischen Union bleibt. Wichtig ist jedoch dabei aus Sicht der Kanzlerin und der Bundesregierung, dass die grundlegenden Errungenschaften der europäischen Einigung nicht in Frage gestellt werden. Der EU sei es bisher stets gelungen, Interessen einzelner Mitgliedstaaten Rechnung zu tragen, so Merkel.

Weitere Informationen:

https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Reiseberichte/2...

www.bundesregierung.de/Content/DE/Reiseberichte/2016-02-1...

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Kommentare (9)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 10. Februar 2016
    1.

    Das anstehende Problem ist kein deutsches oder eurpäisches sondern
    ein globales Problem und muss auch global gelöst werden.

  2. Autor Rosi Mörch
    am 10. Februar 2016
    2.

    Ganz toll. Die Beiträge, die "Anerkennung" und "Frau Bundeskanzlerin, ich bewundere Sie" enthalten, werden veröffentlicht. Kritische Beiträge spart man sich hier.

  3. Autor Ursula Hollwedel
    am 11. Februar 2016
    3.

    Frau Dr. Merkel hat beim Amtseid geschworen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Das Gegenteil hat sie bei der Energiewende, der Griechenlandrettung und der Flüchtlingskrise getan. Konsequenterweise erwarte ich, dass sie zurücktritt.

  4. Autor I. Schramm
    am 24. Februar 2016
    4.

    Ich war bisher immer überzeugter CDU-Wähler, leider kann ich der Politik von Frau Merkel nicht mehr zustimmen. Und ich sage bewusst Politik von Frau Merkel, denn die meisten Kommunalpolitiker, die dir direkt mit den Auswirkungen der Flüchtlingspolitik konfrontiert sind, egal welcher Partei sprechen sich für eine Begrenzung des Flüchtlingsstroms aus. Leider werden auch CDU Politiker ihrer Illoyalität beschimpft, das kann nicht sein ich habe doch Menschen mit einer eigenen Meinung gewählt!
    Außerdem frage ich mich wie naiv man sein kann zu glauben wir kommen ohne Begrenzung aus. Jeder der rechen kann weiß, dass es nicht funktionieren wird in den nächsten Jahren unbegrenzt Flüchtlinge bzw. Asylanten aufzunehmen . Nach unserem Asylrecht wären 2/3 der Weltbevölkerung asylberechtigt! Auch wenn nicht alle kommen werden die Flüchtlingsströme in den nächsten Jahren zunehmen. Wann ist den ihre Grenze erreicht? bei 3, 4, 5 10 Millionen?

  5. Autor Erhard Jakob
    am 01. März 2016
    5.

    Bei der >Atom-Energie-Wende< musste es erst zu einem Waterlow
    (Japan-Katastrophe) kommen, um in die richtige Richtung
    zu gehen.
    .
    Zu diesem *Waterlow* ist es offensichtlich in Hinblick
    auf die >Asyl-Krise< noch nicht gekommen.

  6. Autor I. Schramm
    am 06. März 2016
    6.

    Ja es gehört schon was dazu seine eigene Meinung gegen die Mehrheit des Volkes, sowie die der europäischen Machbarn zu verteidigen.
    Aber Frau Merkel hat j viele Unterstützer bei der SPD, den Grünen und den Linken.

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