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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Abstimmungszeit beendet
Autor Martin G. Schultz am 17. September 2008
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Wirtschaft

Anfahrtspauschale von handwerklichen Betrieben

Sehr geehrte Bundeskanzlerin,

wenn Sie gelegentlich im Privatfernsehen die regelmässig gesendeten Auswanderersendungen verfolgen würden, fiele Ihnen womöglich auf,
dass die deutschen Einwanderer als Handwerker weder in Kanada, Spanien, Australien oder Neuseeland zusätzlich Anfahrtspauschalen in Rechnung stellen.
Alle reden in Deutschland zur Zeit von der Pendlerpauschale. Auch die gibt es, wie die Anfahrtspauschale, meines Wissens nur in Deutschland. Ein goldenes Handwerk, das sich die erste Fahrt zur Baustelle, auch noch vom Kunden bezahlen lässt. Selbst Schornsteinfeger schlagen jährlich mit einer Anfahrtspauschale zu. Da kommen in manchen Strassenzügen etliche Anfahrtspauschalen täglich zusammen.

Würde es in Deutschland nicht weniger Schwarzarbeit im Handwerksbereich geben, wenn die Anfahrtspauschale nicht mehr zugelassen wäre?

Mit freundlichen Grüssen

Martin G. Schultz