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Abstimmungszeit beendet
Autor Susanne Kerler am 13. Januar 2016
2857 Leser · 7 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Angst auf dem Land

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

ich weiß, dass Sie momentan bestimmt einiges zu tun haben, jedoch liegen mir einige Sachen auf dem Herzen.

Ich komme aus dem Unterallgäu, ein Ort, wo man sich tagsüber und nachts immer mit dem Fahrrad oder zu Fuß frei bewegen konnte. Leider ist dies nicht mehr der Fall.
Meine Freundin wurde vor kurzem beim joggen von 3 Männern (Flüchtlinge, englisch sprechend) angegriffen, festgehalten und bedroht. Sie wurde auf Englisch beschimpft und ihr wurde gedroht, weil sie sich losreisen konnte, dass Sie wissen wo sie wohnt. Danach sind meine Freundin und ihre Eltern zur Polizei. Folgende Aussage wurde getätigt: "Leider können wir in diesem Fall nichts machen".

Bitte erklären Sie mir, wieso es so weit kommt?
Wir sind deutsche Staatsbürger und müssen nun im eigenen Land Angst haben. Ich war immer ein toleranter Bürger, habe meine alten Klamotten den Armen und Flüchtlingen gespendet. Sogar an mehreren Projekten war ich ehrenamtlich tätig. Jedoch seit dieser Aktion mit meiner Freundin, glaube ich so langsam nicht mehr daran "das alles gut wird". Stellen Sie sich vor, es wäre jemand Ihrer Familie oder Freundeskreis.

Meine Familie und ich leben seit über 25 Jahren in einem schönen Dorf. Mein Vater hat sogar schon Angst, dass wir alleine unterwegs sind und Massenverantstaltungen besuchen. Irgendwie läuft alles aus dem Ruder ...

Ich würde mich sehr über eine baldige Antwort freuen und bedanke mich schon jetzt recht herzlich für Ihre Zeit und Mühe.

Mit freundlichen Grüßen
Susi

Kommentare (7)Schließen

  1. Autor Michael Kruyer
    am 13. Januar 2016
    1.

    Das ist Deutschland weit so!
    Und das brauchen sie nicht schönreden!
    Jeder Asylsuchende ist es nicht wert hier aufgenommen zu werden, wenn da auch nur ein Straftäter dabei sein kann! Siehe die tausende Übergriffe an Silvester! Das ist kein Einzelfall und auch keine Ausnahme!!!!!!!

  2. Autor Rosi Mörch
    am 13. Januar 2016
    2.

    Ja, es läuft alles aus dem Ruder.
    Sie hat die Schleusen geöffnet und kann nun die Flut nicht mehr stoppen.
    Gott gnade uns.

  3. Autor Erhard Jakob
    am 14. Januar 2016
    3.

    Nicht die Kanzlerin hat die Schleusen mit den Worten mit den
    Worten: *Willkommens-Kultur und Wir schaffen das*
    geöffnet. Mit diesen Worten hat sie die
    geöffneten Schleusen nicht geöffnet.
    Sie hat sie aber ein Stufe weiter
    geöffnet. Wo ein schliessen
    der Schleusen notwenig
    waren.

    Wir sollten die Schuld an der Misere nicht
    allein auf die Bundeskanzlerin schieben.
    Wir >das Volk< trägt die Hauptschuld!
    Schließlich haben wir die Politiker
    in ihre hohen Ämter gehoben.

    Andere (Gabriel, Seehofer, Perty o.
    a.) hätten es auch nicht besser
    machen können.

    GOTT möge uns schützen!
    Die Menschen können
    es nicht.

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