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Abstimmungszeit beendet
Autor Jens Ockert am 10. März 2014
6130 Leser · 11 Kommentare

Außenpolitik

antirussische Propaganda

Sehr geehrte Bundeskanzlerin
Ich bitte Sie, darüber nachzudenken, ob eine proamerikanische Haltung in der Krimkrise und die antirussische Propaganda wirklich den Interessen Deutschlands entspricht. Unsere amerikanischen Freunde sind nicht unsere Freunde und Russland ist nicht unser Feind! Ich hoffe, dass Sie jahrzehntelange Bemühungen um ein faires Verhältnis zu Russland nicht durch Ihre promerikanische Politik zerstören.
Vielleicht telefonieren Sie mal mit Herr Teltschik, der ist offenbar weiter in diesem Thema.
Freundliche Grüsse
Jens Ockert

Kommentare (11)Schließen

  1. Autor Wolfgang Mücke
    am 11. März 2014
    1.

    Es gibt den Antiamerikanismus und antirussische Berichte. Beides ist in Ordnung. Antirussiche Berichte gleich als Propaganda zu bezeichnen ist selbst Propaganda.

  2. Autor Wolfgang Mücke
    am 11. März 2014
    2.

    Das ist jetzt der 17. Beitrag zum Thema Ukraine / Krim.
    Jeder hat vielleicht eine bisschen andere Zielrichtung, aber was zu viel ist, ist zu viel.

  3. Autor Helmut Krüger
    am 14. März 2014
    3.

    Das scheint mir ein allgemeines Problem des Internets zu sein, Herr Mücke, womit ich Ihnen also vollkommen recht gebe:

    Der "Arm" wird ins Unermessliche verlängert und gleichzeitig wachsen völlig unkoordiniert und mitnichten aufeinander achtend "tausend Hände" dran, die viel Bewegung machen, aber letztlich doch in ein Nichts greifen.

    Das kann niemand koordinieren, außer letztlich die Einträger selbst, durch ihr vorsorgliches Schauen.

    Wo das Vor- und Zurückscrollen von Seiten als unermessliche und unzumutbare Arbeit betrachtet wird, braucht sich niemand über "zerfaserte" Diskussionen zu wundern.

  4. Autor Jens Ockert
    Kommentar zu Kommentar 1 am 14. März 2014
    4.

    Sehr geehrter Herr Mücke,
    ich bitte Sie, davon abzusehen, meine Beiträge zu kommentieren. der Adressat meines Beitrages ist ja wohl eindeutig zu sehen.
    Auf Kurzkommentare, die einer Altherrenreaktion ähneln, bitte ich zu unterlassen. Ihr Kommentar ist in der Form wie auch im Inhalt infantil.

  5. Autor Jens Ockert
    Kommentar zu Kommentar 3 am 14. März 2014
    5.

    Sehr geehrter Herr Krüger, es würde ja reichen, wenn solche Reaktionen wie von Ihnen unterbleiben! Das ist doch präpotent, was Sie von sich geben.

  6. Autor Erhard Jakob
    am 14. März 2014
    6.

    Jens Ockert fragt die Kanzlerin nichts.
    So wie es die Forums-Macher
    eigentlich fordern.
    .
    Sondern, er stellt Thesen auf
    und gibt gute Ratschläge.
    .
    Dafür war die Seite nicht gedacht.
    .
    Alter DDR-Witz
    .
    *Sind die Sowjet-Bürger unsere
    Freunde oder unsere Brüder?
    Antwort: Es sind unsere
    Brüder. Denn Freunde
    kann man sich aus-
    suchen.*

  7. Autor Erhard Jakob
    am 16. März 2014
    7.

    *Vor Gott sind alle Menschen gleich.*
    Vor mir auch!
    .
    So handhabe ich es auch mit den Menschen auf der Krim,
    welche zu Russland gehören wollen und welche
    die nicht zu Russland gehören wollen.
    .
    Amerika, Deutschland und der Rest
    der Welt, sollte sich dort raus halten.

  8. Autor Helmut Krüger
    Kommentar zu Kommentar 5 am 31. März 2014
    8.

    Solche Reaktionen werden selbstverständlich nicht unterbleiben, Herr Ockert, schon gar nicht angesichts der erwähnten mittlerweile 17 Beiträge, die ganz offensichtlich davon künden, wie wenig sich Einträger oftmals um Eingetragenes vor ihnen kümmern.

    Stellen wir uns anstelle des Internets - was ja den Anspruch hat, ein globales Dorf zu sein - bspw. einen Raum vor, in dem eine Gruppe Menschen eine Diskussion angefangen hat und später hinzutretende Menschen dann geneigt sind, gleichfalls ihre Fragen loszuwerden.

    Wo der Späterkommende einen ihm Nahesitzenden leise fragt, ob dies oder das schon besprochen worden ist, kann von einer angeregten Diskussion ausgegangen werden. Wo mit der Inbrunst der Überzeugung die gleiche Frage gestellt wird, die schon zum 5. oder 10. Mal gestellt worden ist, ist es mit Aufschluss und Lust an der Diskussion sehr schnell vorbei.

    Insofern ein Appell oder besser gesagt der Wunsch, sich einfach umzuschauen. ;-

  9. Autor Helmut Krüger
    Kommentar zu Kommentar 5 am 31. März 2014
    9.

    Ansonsten, Herr Ockert, bin ich mit Ihnen einer Meinung. Die größte Gefahr sehe ich in der geistigen und tatsächlichen Blockbildung. Wo sie schon zu Zeiten der Teilung Europas recht absurd erschien, um so absurder empfinde ich sie heute. Das betrifft selbstverständlich auch das voreilige "Auf-eine-Seite-Schlagen".

    Eine Lösung des Ganzen läge in einer Rückführung der Bedeutung der Nationalstaaten und in einer Gewahrwerdung, wie sehr Regionen und auch Städte immer "geschichtet" und nationalstaatlich überlappt waren.

    Das betrifft für das Dreiländereck Deutschland - Frankreich - Schweiz mit Freiburg, Basel und Mulhouse ebenso wie mit Görlitz und Zgorzelec, die sich aufmachen zu einer binationalen und EINEN Stadt.

    Analoge Modelle könnten auch zwischen Russland und der Ukraine greifen, was die Krim angeht. Universen trennen papierne Absichtserklärungen und tatsächliche politische Handlungen.

  10. Autor Christian Adrion
    Kommentar zu Kommentar 2 am 04. April 2014
    10.

    Schlafen Sie weiter, das Erwachen wird um so übler sein!

    Christian Adrion

  11. Autor Erhard Jakob
    am 06. April 2014
    11.

    Auch wenn Jens hier keine Frage stellt,
    finde ich seine Meinung gut und richtig.

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