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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Ronald Schröder am 19. Januar 2016
2728 Leser · 2 Kommentare

Arbeitsmarkt

Arbeitslosigkeit

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, ich würde Ihnen gerne folgendes schildern.
Ich bin 56 Jahre alt und seit Juli 2015 leider unverschuldet arbeitslos. Dies ist das erste Mal in meinem langen Berufsleben. Alle Bewerbungen von mir wurden bislang abgelehnt. Ich habe eine Berufsausbildung und keine Eintragungen im Führungszeugnis oder bei der Schufa. Ich bin gesund und flexibel einsetzbar. Zwischenzeitlich musste ich zu meiner Mutter umziehen, da ich mir von 720.- Euro Arbeitslosengeld 1 keine eigene Wohnung leisten kann. Weitere Unterstützung erhalte ich von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter nicht. Leider muss ich mich jetzt auch noch von meinem finanzierten Pkw trennen, was erhebliche Nachteile zur Jobfindung bedeutet. Ich habe Jahrzehnte Steuern und Sozialabgaben bezahlt und beobachte die Politik der Bundesregierung sehr aufmerksam. Die Zahlen am Arbeitsmarkt sind relativ gut, leider sind die Menschen über 55 Jahre die großen Verlierer. Ich finde hier besteht sehr großer Handlungsbedarf. Ich möchte Ihnen nun folgende Frage stellen: Was kann ich als deutscher Staatsbürger unternehmen, damit ich meinen Arbeitsauftrag bis zu meinem 67. Lebensjahr vollenden kann? Ich bin mir sicher, dass Sie mir helfen werden.
Mit freundlichen Grüßen
Ronald Schröder

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Ralf Schumann
    am 19. Januar 2016
    1.

    Warum haben Sie Ihre Wohnung aufgegeben? Das Jobcenter übernimmt sie bei vorliegender Hilfebedürftigkeit.
    720 € ist für ein menschenwürdiges Leben (ohne Mietzahlung) allerdings ausreichend. Es gibt viele Menschen, die noch nicht einmal so viel Geld zur Verfügung haben.

  2. Autor Bernhard Huber
    am 20. Januar 2016
    2.

    Sie wir ihnen nicht helfen, wetten! Wie, das schaffen wir nicht!

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