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Abstimmungszeit beendet
Autor A. Brünsch am 17. August 2015
4465 Leser · 7 Kommentare

Innenpolitik

Arbeitsverbot für Asylbewerber - http://www.sueddeutsche.de/muenchen/landkreismuenchen/landkreis-arbeitsverbot-fuer-asylbewerber-bleibt-bestehen

Sehr geehrte Frau Merkel,

Betreff: Entscheidung von Innenminister Herrmann - Arbeitsverbot Bayern für Senegalesen.

Hiermit bitte ich um ihre Ihre Unterstützung ich betreuue unter anderem ein Asylheim in Bergen (Traunstein) und wir versuchen hier alles um diesen Menschen Arbeit zu vermitteln und in Deutschkurse zu schicken, damit Sie sich besser intergrieren und schneller in Deutschland Fuss fassen können.
Wie kann es passieren das der Innenminister Herrmann eine solch wichtige Entscheidung Thema Arbeitsverbot für bestimmte Flüchtlinge nur in Bayern alleine treffen darf.

Es bedeutet für viele Flüchtliche das Verlieren der hart aufgebauten Existenz!!!
.
Es kann doch nicht wahr sein, das sollte wichtigen Entscheidungen in Konkurrenz mit dem Bleiberecht stehen.

Unsere Flüchtlinge sind fast alle in Vollbeschäftigung bei Arbeitnehmer (die Arbeit die sonst keiner machen will - Küche / Putzen etc.) und nun ist durch diese nicht nachvollziehbare Einzelmaßnahme sämtliche Bemühungen in Deutschland zu bleiben und sich hier eine Existenz aufzubauen gefährdet.

Bitte hier wirklich um Ihre Wahrnehmung der Problematik speziell in Bayern, diese Asylheim wird vom Landratsamt in Traunstein betreut und die Senegalen in diesem Asylheim sind aus Bergen bei Traunstein.

Ich denke Sie bekommen sehr viele Anfragen, dennoch geht es hier auch um Menschenrecht und Benachteiligung von speziellen Flüchtlichen in einem Bundesland.

Das kann aus meiner Sicht auch nicht in Ihrem Interesse sein, denn ein aktueller Fall ist das ein Asylbewerber Antrag auf eine Arbeitsstelle nicht bearbeitet wird und auch auslaufende Stempel im Pass nicht verlängert werden.

Hochachtungsvoll und mit respektvollen Grüßen Alexandra Brünsch

Kommentare (7)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 18. August 2015
    1.

    Thomas,

    so sollte es nach Recht und Gesetz
    in einem Rechtsstaat sein!

    In eine >Gerichtsprotokoll-Fälscher-
    Verbrecher-Unrechtsstaat< ist
    das allerdings ganz anders.

  2. Autor Alexandra Brünsch
    am 18. August 2015
    2.

    Hallo Thomas,

    es geht um die Flüchtliche die laut unserer Diskussion ein Recht auf das Leben in Deutschland haben sollen - sogenannte Bleiberecht.

    Diese Flüchtlinge tun alles war unsere Regierung erwartet.

    Arbeiten übernehmen die keiner machen will
    Deutschkurse belegen
    etc. etc.

    Zitat Oppermann:
    Wer sich anstrengt und gut Deutsch spricht, soll nicht abgeschoben werden, fordern CDU-Vize Laschet und SPD-Fraktionschef Oppermann. Die Arbeitgeber wollen noch mehr.

    Es wird hier einfach regional eine Entscheidung getroffen, die aus meiner Sicht weder richtig begründet noch nachhaltig aufgrund von Menschenrecht vertretbar ist.

  3. Autor Erhard Jakob
    am 18. August 2015
    3.

    Es darf nicht sein, dass Wirtschaftsflüchtliche,
    welche kein Asylrecht haben, unrechtmäßig
    mit Asylrecht ausgestattet werden.

  4. Autor Erhard Jakob
    am 19. August 2015
    4.

    Thomas,
    ganz genauso sehe ich das auch.

    Weil die Betroffenen, deren Anträge abgelehnt
    wurde, nicht konsequent abgeschoben
    werden, läuft die Sache aus
    dem Ruder.

    Und das >aus dem Ruder laufen< gibt den
    Pegida-Leuten Auftrieb und Zulauf.

    Ich habe große Sorge, dass die
    Sache eines Tages kippt!

  5. Autor ines schreiber
    am 14. September 2015
    5.

    So wie ich das sehe.....bleiben auch ....auch wenn die Herkunftsländern wieder sicher sind.....trotz des hier erworbenen Guten Wissenstandes. ...mit dem man in den Herkunftsländern ......richtig was aufbauen kann....

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