Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor A. Filz Reiterdank am 03. September 2015
3367 Leser · 3 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Asylanten & Griechenland

Exzellenz, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Zu verhindern ist dass Unfrieden der Bevölkerung die Grundhaltung gegenüber Asylanten in eine kategorische Negative verwandelt.

Asylanten und griechische Schuldenkrise verlangen eine europäische Lösung.
Für Asylanten wäre am effizientesten ein zentraler Auffangpunkt nahe bei den Haupteinfuhrströmen.

Europa könnte von den Griechen einige Inseln mieten, wo alle Asylanten die nach Europa kommen anständig beherbergt werden, um sich von dort aus um einen festen Platz in einem der EU-Länder zu bewerben.
Die abgewiesenen können auf dieser Insel bleiben oder in ihr Land zurückgehen. Auf keinen Fall würde ihnen eine Weiterreise in die EU gestattet werden.

1. Griechenland würde damit ein beträchtliches Einkommen erhalten;
2. das Asylantenproblem ist „vergeldet“ worden, wodurch:
3. ausländerfeindliche Organisationen hätten kein Interesse mehr an Aktionen: in Griechenland würden sie sich selber um ihr Einkommen bringen, im Rest von Europa betrifft es sie nicht mehr;
4. für Asylanten ist „Ländershopping“ unmöglich geworden;
5. ein Grossteil der Asylanten ist dabei sowieso schon in Griechenland;
6. wenn dazu Inseln angewiesen werden, können Bootsflüchtlinge direkt dort abgeliefert werden;
7. es steht einer eventuellen Einbürgerungsprozedur per Land nicht im Weg.

Dies setzt die Zustimmung der Griechen voraus, aber: "it's a problem you have anyway. You might as well make money with it."

Abgesehen von diesen zwei akuten Problemen müssen wir uns realisieren dass wir nicht mehr in einer "kompartimentierten" Welt leben. Wir müssen die lokalen Bedingungen in den Herkunftsländern verbessern. Migration ist nicht die Lösung, denn nach der ersten Million kommt einfach die nächste.
Hochachtungsvoll, Alfred Filz Reiterdank

Kommentare (3)Schließen

  1. Autor ines schreiber
    am 14. September 2015
    1.

    Das ist schon mal eine Idee. ...und wäre sicherer.....und wahrscheinlich auch günstiger. ..

  2. Autor Alfred Filz Reiterdank
    am 14. September 2015
    2.

    ...und wäre -wenn gut ausgeführt- respektvoller gegenüber den Asylanten, denen man eine gefährliche Reise, Schlepper, und die Zustände an den Bahnhöfen, Grenzen und Lagern besparen würde.

  3. Autor ines schreiber
    am 14. September 2015
    3.

    Das sehe ich auch so....vielleicht bleibt auch der Bezug zur Heimat....

  4. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.