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Abstimmungszeit beendet
Autor Mareile Kilger am 04. April 2011
8104 Leser · 5 Kommentare

Umwelt und Tierschutz

Atomkraft Moratorium: Kohlekraftwerke stilllegen

Sehr geehrte Frau Merkel,

wie finden Sie folgende Idee:

nach Ablauf des Moratoriums schalten sie die AKW wieder an, legen dafür aber alle Kohlekraftwerke still. Diese sind für die Umwelt wesentlich schädlicher als Atomkraft für den Menschen es je sein wird, wie Sie als Physikerin sicher wissen.
Langfristig ist natürlich an eine Umstellung auf erneuerbare Energien zu denken.

mit freundlichen Grüßen

Mareile Kilger

Kommentare (5)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 07. April 2011
    1.

    Also in Hinblick auf die Unfälle in Tschernobyl, Japan und den vielen
    anderen weniger bekannten Störfällen in vielen Ländern. Davon
    zu sprechen, dass die Energiegewinnung durch Braunkohle
    wesentlich gefährlicher ist, ist schon eine gewagte These.

  2. Autor Jana Bauer
    am 10. April 2011
    2.

    Kohlekraftwerke sind keineswegs umweltschädlicher. Wie man gerade an Japan und immer noch an Tschernobyl sieht, sind Kohlekraftwerke immer noch besser als Atomkraft. Denn die Verstrahlung bleibt uns lange erhalten. Schon der Abbau von Uranerz ist umweltschädlich. Aber das will ja keiner sehen.

  3. Autor Veit Mühling
    am 11. April 2011
    3.

    Sie wollen billigen Strom? Kernkraft ist nicht wirklich billig. Solange die AKW-Betreiber sich nicht annähernd gegen die Risiken eines GAU oder gar eines Super-GAU versichern, halte ich jegliche Argumente der AKW-Manager für euphemistisch. Endlagerung? Ungeklärt! Auch bei der Endlagerung hat sich die Atomlobby für'n Appel und'n Ei aus der Verantwortung geschlichen. Es werden die Gewinne privatisiert, die Risiken werden wiederum sozialisiert. Und die Kernkraft ist NICHT wirklich fehlertolerant. Kleine Fehler können große, unabsehbare Folgen haben. Und was ist wenn "Tschernobyl II" in, nehmen wir mal an, in Bayern passiert? Dann wird Bayern evakuiert? Sie wohnen nicht in B.? Na, auch in Ihrem Wohnbereich gibt es sicherlich ein AKW am Netz. AKW sind im Übrigen Grundlastkraftwerke. Das An- und Abfahren der Kernkraftwerke bedeutet neben der normalen Alterung zusätzliche Materialermüdungen. Und sind Sie sicher, dass bei den Schweißnähten od. beim Materialeinsatz niemals gepfuscht wurde? Selbst wenn ein größter anzunehmender Unfall nur alle 100.000 Jahre vorkommen sollte. Statistisch kann das auch in 50.000 Jahren sein oder schon vor drei Tagen..
    Last but not least: Atomkraft ist KEINE Brückentechnologie. Die vier deutschen Energie-Dinosaurier wollten nur den zügigen Ausbau regenerativer Energien möglichst noch ein Weilchen behindern. Oder glauben Sie etwa alles was unsere regierenden deutschen Politiker so verkünden?

  4. Autor Karl Eduard Schmidt
    am 19. April 2011
    4.

    Hallo,
    AKW's sind billig wegen fehlende Versicherung und die Entsorgung durch den Staat. Führt man humane Verpflichtungen, wie das die Betreiber alle Kosten übernehmen und Entschädigungskonto von über 100 Mrd. auch im internationalen Topf, in der Atomkraft ein, gäbe es kein Atomstrom.
    Man verlangt ja auch nicht von den Gegenern die Kostenübernahme für den Polizeieinsatz.
    Das ganze Konsumverhalten aller Bundesbürger ist verwerflich durch die Oberflächlichkeit und süchtige Lebensart ständiger Belustigung.
    Ausgerechnet die nach neue Energieformen brüllen blockieren seid Jahrzehnte effektive Projekte wegen eigener Selbstdarstellung und Ideologie.
    Der Leistungsbürger zahlt immer den Preis und die ÖkoPolitiker sahnen ab wie die Industrie durch Filz und Klüngel.

  5. Autor Bernd Pfeiffer
    am 23. April 2011
    5.

    Der Tag der Wahrheit kommt mit dem Ablauf des Moratoriums.Ich bin gespannt,wieweit die Berater der Regierung(Ohne Ansehen der Parteien)die Energiebilanz für unser Land sehen,zumal jetzt schon klar ist,daß genügend Strom ohne die abgeschalteten AKW für die Versorgung zur Verfügung steht.Die Bundesregierung sollte den Export von Strom mit so hohen Ausfuhrzöllen belegen,das es sich nicht mehr lohnt.Das Gejammere der RWE über die Millionenverluste pro Tag,gibt uns den Mut zu solch einem Schritt.Es ist besser damit zu beginnen,solange soviel Gewinn wichtiger als die drohende Gefahr ist.
    Die Bindung der Industrie an den Entsorungskosten wäre der 1. Schritt.!

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