Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Danny Mann am 25. Juli 2016
3222 Leser · 3 Kommentare

Kultur, Gesellschaft und Medien

Aufenthalt und Straffälligkeit von ausländischen Bürgern

Sehr geehrte Fr.Dr.Merkel
Ist es nicht langsam klar, dass unsere Rechtstaatlichkeit zu weich ist, und ausländischen Bürger mit Straftaten und psychosozialen Problemen ihre Probleme in ihrer Heimat lösen müssen und dass das ihnen auch im Vorfeld klar gesagt werden muss? Ich teile mit ihnen das Gebot der Nächstenliebe, aber wenn der christliche Glaube in unsere Gesellschaft keine Akzeptanz mehr findet dann wird es wohl Sodom und Gomorrha geben. Welcome Germany aber unter klaren Vorgaben und Regeln. In anderen Ländern folgt eine sofortige Ausweisung, warum nicht in Deutschland? Mein Ziel ist es auch gemeinsam mit anderen Kulturen in Frieden zu leben, aber wenn Kruzifixe abhängt werden müssen, weil es dem islamischen Glauben nicht entspricht müssen nicht die Kreuze weg, sondern der islamische Bürger dies anerkennen, ansonsten kann er gerne wieder in sein Heimatland. Sind wir noch ein christliches Abendland, wenn wir uns von anderen Religionen bestimmen lassen? Polen ist in dieser Hinsicht weit voraus: eine christliche Kultur mit Tradition, was in Deutschland mit seiner Toleranz nicht vergessen werden sollte. Als nun in der Schweiz lebender Deutsche kann ich die Politik der Schweiz gut verstehen. Mit klaren Regeln und Vorgaben, warum nicht auch in Deutschland. Die Bürger laufen davon wenn Deutschland keine klaren Regeln und Vergaltensgrenzen setzt

Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Klaus Fink
    am 25. Juli 2016
    1.

    Ich stimme Ihnen in Ihrer Ansicht im vielen Punkten zu. Aber wenn man schon so sehr auf den christlichen Glauben und die Verteidigung dieses Glaubens abhebt, sollte man bitteschön nicht die Rolle der Kirchen in Deutschland bei dem überbordenden und unkontrollierten Massenzuzug von Flüchtlingen vergessen. Obwohl in der zweiten Jahreshälfte letzten Jahres Deutschland an ihre absolute Grenze der Aufnahmefähigkeit und weit darüber hinaus kam, haben die Regierung - insbesondere in der Person von Frau Merkel - aber auch die Kirchen - das darf man nicht unberücksichtigt lassen - sich vehement für einen weiteren Massenzuzug mit dem Argument der christlichen Nächstenliebe eingesetzt. Dass dabei Überforderungen an allen Ecken und Enden (nicht nur in der öffentlichen Verwaltung), absehbare Problematiken bei der Integration aufgrund der schieren Zahl und jetzt auch noch zunehmende Sicherheitsproblematiken - die nicht Regierung und Kirchen sondern jetzt in erster Linie die Bürger auszubaden haben - einstanden/entstehen, schien den beiden Kirchen gleichgültig zu sein. Die Kirchen sollten nicht unberücksichtigt lassen, dass Nächstenliebe auch der eigenen Bevölkerung geschuldet sind. Sonst wird die Glaubwürdigkeit der Kirchen und die Akzeptanz noch weiter schwinden.

  2. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.