Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Jörg Schulz am 23. September 2016
2336 Leser · 0 Kommentare

Familienpolitik

Ausbildungsunterstützung

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
meine Frau und ich haben eine große Familie mit 6 Kindern.
Ich betreibe seit fast 30 Jahren ein kleines Fuhrunternehmen mit 4 Angestellten. Wir können uns so gerade über Wasser halten. In den Wirtschaftskriesen mussten auch schon mal Lebensversicherungen, die der späteren Rente dienen sollten, geopfert werden, damit es weiter geht. Eine unserer 3 Töchter ist nun nach einem FSJ in einer schulischen Ausbildung zur Erzieherin. Leider gibt es da keine Bezüge, nicht einmal eine kleine Unterstützung. Heute nun rief die AOK an: "Sie müssen ihre Tochter wieder in ihre private Krankenversicherung mitversichern, da ihre Tochter für diese Ausbildung keine Bezüge bekommt"
Jetzt bekommt sie keine Unterstützung und darf nun noch als Strafe selbst für ihre Krankenversicherung zahlen!
Toll ausgedacht. Wer will da denn noch Erzieherin werden?
Natürlich unterstützen wir unsere Tochter und ermöglichen ihr diese Ausbildung, doch auf Kosten der Alten, die schon so viele Jahre in die Kinder investiert haben.
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, ich wünsche mir sehr, das sie sich Berater suchen, die die eigene Bevölkerung, die eigenen Familien im Fokus haben. Natürlich bin ich für Hilfe den Flüchtlingen gegenüber. Ich habe überhaupt nichts gegen Aussiedler, beschäftige ja selber 2 Fahrer die Aussiedler waren, sind. Aber die eigenen Bürger dürfen sie gerne mehr im Focus haben. Ich beneide ihre Arbeit überhaupt nicht. Sie tuen einen immens schweren Job!
Doch ihre Berater dürfen auch gerne christliche Werte und moralische Werte in Betracht ziehen. Auch wenn es nie bei ihnen ankommt. Danke!