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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Heinrich Schömann am 15. September 2015
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Die Kanzlerin direkt

Beamte Telekom

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

wie Sie ja sicherlich wissen ist die Situation für Beamte bei der Telekom seit Jahren - bewußt herbeigeführt - bekannt prekär. Man weist ihnen keine Aufgaben mehr zu, "Beschäftigung" nur noch temporär in lachhaften Pseudoprojekten, willkürliche bundesweite Versetzungen etc. um die Leute mürbe zu machen. Folge oft Dienstunfähigkeit, Frühpension zu Lasten der Steuerzahler. Sorgen Sie doch bitte dafür, dass engagierte T.-Beamte z. Bsp. beim BAMF eingesetzt werden, allerdings nicht zu den bisherigen Usancen. Bis dato gibt es nur Abordnungen mit dem Ziel der Versetzung. Das will aber niemand, alleine schon wegen der dort deutlich höheren Wochenarbeitszeit wozu nicht jedermann mehr in der Lage ist. Und jeder möchte natürlich auch ein Rückkehrrecht haben wenn er/ sie es nicht packt.
Mein Vorschlag:
T.-Beamte wechseln für eine unbestimmte Zeit - im gegenseitigen Einverständnis - , natürlich ortsnah, zum BAMF. Dafür zahlt das BMI einen bestimmten Betrag (z. Bsp. 2.000 E?) an T. Der T.-Beamte bleibt bei T mit gleichem Gehalt, T hätte einen Deckungsbeitrag und es gäbe keine Pensionierung. Was ist die derzeit praktizierte Realität? Jede Menge Frühpensionierungen, zum Großteil gegen den Willen der T.-Beamten! Unglaublich. Zeigen Sie die ja auch von Ihnen an alle geforderte Flexibilität und nutzen Sie, gegen ein doch eher mäßiges Entgelt, die befähigte Arbeitskraft der T.-Beamten, zumindest für ein paar Jahre noch. Sie müssten Sie bei diesem Modell noch nicht mal dauerhaft übernehmen! Mal schauen was passiert.

Ein T betroffener, leistungswilliger Beamter, A13, 55 Jahre alt.

Mit freundlichen Grüßen