Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Boris Voigt am 14. April 2015
6291 Leser · 27 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Bedürnisse der Bürger

Sehr geehrte Frau Merkel

Mit Erstaunen habe ich heute folgende Äußerung von Ihnen zur Kenntnis genommen, die Sie im Zusammenhang mit der neuen Initiative Bürgerdialog gemacht haben. Sie sagten vermutlich auf die Frage, welche Bedürfnisse Sie wohl von den Bürgern formuliert erwarten :" Wir haben keine Ahnung, welche Antworten kommen werden."
Halten Sie eine solche Aussage wirklich für geschickt? Ist es wirklich geschickt vor der Presse und der Öffentlichkeit zuzugeben, dass diese von der Mehrheit der Bürger diese Landes gewählte Regierung keine Ahnung von deren Bedürfnissen hat?
War das nur ungeschickt, oder im Sinne eines freudschen Versprechers in der Tat die Wahrheit?
Muss es wirklich eine Initiative der Bundesregierung geben, in der die Selbe zugibt, dass sie keine Ahnung vom eigenen Volk hat? Ist diese Regierung und damit auch Sie als Bundeskanzlerin wirklich schon so weit entfernt von der Realität der Mehrheit dieses Landes, dass zu so einem Instrument greifen muss?
Wie wollen Sie damit der Politikverdrossenheit begegnen, wenn Sie doch damit genau die Vorwürfe an Politiker und der neoliberalistischen Ausrichtung Ihrer Politik bedienen?
Das wären in der Tat die Fragen, die ich als Bürger gerne beantwortet haben würde. Und das nicht unbedingt von einem anonymen Mitarbeiter Ihres Hauses, sondern von Ihnen, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin. Nicht um mit Ihnen zu streiten, sondern um die Diskussion als Mittel der Demokratie zu nutzen und damit vielleicht der Demokratieverdrossenheit zu begegnen. Gerne auch in einer persönlichen Form.
Für Rückfragen bzw. eine Antwort stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Kommentare (27)Schließen

  1. Autor Erhard Jakob
    am 15. April 2015
    1.

    15. April 2015 > Abgegeben Stimme 4 > Abstimmungsstand 2.
    Ich wüßte zugern, wer die zwei Minusstimmen gegeben hat?
    Von mit ist eine Plusstimme gekommen also jetzt 3.

  2. Autor Sylvia Hemstedt
    am 15. April 2015
    2.

    Diese Frage öffnet doch wieder Tür und Tor für Menschen die sich als „Stimme des Volkes“ oder gleich als „das Volk“ bezeichnen obwohl sie eine absolute Minderheit in Deutschland darstellen. Ich bin auch Teil dieses Volkes. Ich habe keine Fragen zum „Einwanderungswahnsinn“. Ich habe Fragen dazu wie mit Menschen umgegangen werden soll, die auch wenn in Deutschland schon wieder Flüchtlingswohnheime brennen und Politiker die Flüchtlinge aufnehmen wollen (oder müssen) Morddrohungen erhalten etc., immer noch von einer notwendigen Rettung des Abendlandes schwadronieren... während die wirkliche Gefahr -für alles was mit Demokratie zu tun hat- so offensichtlich in diesen völkischen Kreisen einen wunderbaren Nährboden findet. Da fühlen sich Leute berufen das „Abendland“ zu verteidigen... und können sich dann auf den Rückhalt aus dem „Volk“ berufen... „das Volk ist ja nicht rechts... das stellt die Lügenpresse ja nur so da“

  3. Autor Sylvia Hemstedt
    am 15. April 2015
    3.

    "Eine im Auftrag der Bild am Sonntag durchgeführte Emnid-Umfrage legt nahe, dass jeder vierte Deutsche dazu bereit wäre, bei sich zu Hause Flüchtlinge aufzunehmen. 26 Prozent und sogar 33 Prozent der Ostdeutschen seien demnach bereit, Hilfesuchende in der eigenen Wohnung einzuquartieren. 69 Prozent lehnen dies ab. 76 Prozent und sogar 84 Prozent im Osten geben an, kein Problem damit zu haben, wenn in ihrer unmittelbaren Umgebung ein Flüchtlingsheim entstünde. Für 18 Prozent wäre dies problematisch." ....http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-04/troeglitz-...

    ... ach Mist ist ja Lügenpresse. Da glaub ich mal lieber was in irgendwelchen Internetforen so erzählt wird.

  4. Autor Erhard Jakob
    am 15. April 2015
    4.

    Auch ich würde >wenn ich Hausbesitzer wäre und leere
    Wohnungen hätte<, gern Asylbewerber aufnehmen.
    .
    In diesem Zusammenhang wäre es mir auch egal,
    ob sie zu Recht oder zu Unrecht Asyl beantragt
    haben. Wichtig ist, dass ich vom Staat jeden
    Monat regelmäßig die Miete bekomme.

  5. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 3 am 17. April 2015
    5.

    Sehr geehrte Frau Hemstedt,
    wenn Sie in einer Umfrage herausfinden wollen wie viele Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln völlig ungeniert in der Nase bohren werden sie zufrieden feststellen, dass kein einziger Befragter sowas Unanständiges macht. Wenn Sie dann mit einer Strichliste die Probe aufs Exempel machen und von Wagon zu Wagon gehen um das ganze unauffällig und "life" zu beobachten werden Sie ein völlig andres Ergebnis zu Tage fördern.......Die Frage, warum es zu dieser Diskrepanz kommt sei dem Scharfsinn der Zeitjournalisten überlassen......

  6. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 3 am 17. April 2015
    6.

    Jede Bemühung in Richtung Bürgerdialog ist ein Schritt in die richtige Richtung. Ganz genau deshalb weil man nicht weiß aber wissen will was dabei rauskommt..... Wüsste man es, bräuchte man ja den Dialog von vornherein nicht......
    Ein Forum wie z.B. dieses scheint mir hilfreicher als so manche Beschwerdestelle wo das Anliegen nur auf der untersten Ebene abgewimmelt wird. Auch half mir so manches Internetforum mehr als alle Verbraucherzentralen zusammen......

  7. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 4 am 19. April 2015
    7.

    Nicht ohne Referenz eines Kirchenoberhaupts auf Grund jüngster Ereignisse:
    Wer naiv glaubt dass man Flüchtling nur um der Gerechtigkeit willen wird, den lehrt schon ein kurzer Blick ins Geschichtsbuch ganz schnell was andres . Beim Kapitel Drittes Reich wischt man sich verwundert die Augen, denn da schwimmen doch (sinngemäß) tatsächlich Seite an Seite, der Widerstandskämpfer mit seinem Verfolger zu neuen "Ufern" um an ein und demselben Grenzposten in der Neuen Welt Asyl zu suchen....
    Der Erste um das nackte Leben zu retten, der Zweite, weil ihm Hitler und seine Mannen in ihren "Säuberungsvorhaben" ... nicht gründlich genug scheint ...., es zu interne Querelen kam die die Karriere gefährdeten und die es nun gilt in der Neuen Welt neu aufzubauen..... Der Erste dürfte wie jeder Mensch mit Zivilcourage ein Segen für die Neue Welt geworden sein, der Zweite ein Fluch...

    Vor letzterem könnte man sich schützen, indem man statt linker Platitüden jene Bibel studiert der sich die "Toleranz" und Lieberalität schlussendlich verdankt. Diese Bibel lehrt: Ja, dem Schwachen ist zu helfen, Asyl ist zu gewähren, allerings nur in soweit als das eigene Haupt, ja Überleben einer ganzen Gesellschaft dadurch nicht gefährdet wird. ...
    Wird das Gastrecht nun durch bestimmte Gruppen derart mißbraucht, dass sie als "Flüchtlinge" kommen und als Mörder gehen ....... Ja, wird die Hilfsbereitschaft des Wirts derart mit Füßen getreten dass seine Enthauptung oder ein Bombenangriff auf sein Haus grundsätzlich nicht mehr ausgeschlossen werden können, dann darf seine Tür verschlossen bleiben, auch um den Preis dass Unschuldige ausgesperrt bleiben....

  8. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 6 am 19. April 2015
    8.

    ... Hoffnung habe ich durchaus, dass meine verzweifelte "Flaschenpost" hier gelesen wird, auch wenn keine Antwort folgt. Im Falle vorgebrachter Anliegen als vielfahrender Bahnkunde bemerkte ich eine deutliche, schlagartige Besserung auf meiner Strecke in den von mir angesprochenen Bereichen.... Schaffner kommen wieder durch den Wagon teils sogar mehr als einmal in 90 Minuten das erlebte ich vorher eher selten... Alle Verbesserungen ein Zufall? Ich vermute nicht.... wie auch immer, ich bin froh dass sich wenigstens etwas getan hat....

  9. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 1 am 19. April 2015
    9.

    ich (natürlich nur 1x)

  10. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 4 am 19. April 2015
    10.

    .... Ganz genau das ist das Problem dieser Erhebungen zur Hilfsbereitschaft: die die täten wenn sie könnten, aber bedauerlicherweise halt nicht können sind kein echtes Indiz für Hilfsbereitschaft der Befragten von denen vor allem viele Helfen würden weil eine Hilfe für sie halt umständebedingt ausscheidet.... .... Hilfsbereit ist im Grunde nur der der sie auch tatsächlich unter Beweis stellt..
    Zum Thema Flüchtlingsproblematik verstehe ich nur eines nicht: Dieser Religionskrieg zwischen Christen und Muslimen selbst auf der Flucht im Boot, der im Totschlag der Christen endigte

    http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/fes...

    könnte doch vermieden werden indem auch die muslimischen Länder tatkräftig Ihren Brüdern und Schwestern helfen aber davon höre und lese ich nichts..... Woran liegt das? Schweigen sich hier nur die Medien aus oder findet hier von vornherein keine Hilfe statt.... Was macht die Türkei, die Emirate, Kuwait, Saudi Arabien, Qatar und die entsprechenden Asiatischen Länder mit muslimischer Bevölkerung im Hinblick auf die muslimischen Flüchtlinge ? Werden sie dort abgelehnt oder wollen sie von vornherein nicht dort hin? Wie kommt es dass es einen just zu denen zieht die man hasst und dessen Brüder und Schwestern man auf der Reise erschlägt? Wir sind ein christlich geprägtes Land !

  11. Autor Sylvia Hemstedt
    am 19. April 2015
    11.

    Warum informieren Sie sich denn nicht?

    Exemplarisch: Der Libanon hat bei einer Bevölkerung von ca. 4 Millionen mehr als 1 Millionen Syrer aufgenommen.
    Wie viele Syrer hat Deutschland (mehr als 80 Millionen) aufgenommen? Informieren Sie sich bitte!

  12. Autor Erhard Jakob
    am 19. April 2015
    12.

    Gabriele (10),
    somit fehlt noch Name Nr. 2.
    .
    Viele haben sich von BILD die Meinung machen lassen,
    dass es hier um einen Glaubens-Krieg geht.
    .
    Normalsichtige und Weitsichtige wissen allerdings,
    dass es hier nicht um Glauben sondern um
    Macht und Reichtum geht.
    .
    Die armen Moselms und die armen Christen werden doch
    von den *Heuschrecken -lt. Münte) doch nur für
    ihre niederen Instinkte missbraucht.

  13. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 12 am 20. April 2015
    13.

    Das mit dem Glaubenskrieg im Boot las ich in der FAZ und ansonsten stehts übrigens auch in der Bibel......

  14. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 11 am 20. April 2015
    14.

    Sehr geehrte Frau Hemstedt, haben Sie Geduld mit mir, ganz genau das versuche ich doch die ganze Zeit zu tun, mich zu informieren und zwar hier bei Ihnen. Nur, ich bin halt nicht fündig geworden und jetzt müssen Sie mir nur noch verraten aus welchen Quellen Sie Ihre Zahlen geschöpft haben ....
    Dann bräuchte ich noch die Zahlen von Katar, Saudi Arabien, Kuwait, Oman, Emirate und weiteren Teilen Asiens wo es doch auch Muslime gibt sind denen ihre Brüder und Schwestern egal????.......
    Für Herrn Dischinger: Hier interessiert mich auch die Quelle: Das mit der Genfer Konvention klingt sehr beeindruckend fast schon wie eine Bestätigung von höchster Stelle .... jetzt muss ich ganz dumm fragen: Wer hat diese Aussage gemacht? Und, wie genau trennt man die echten von den unechten? Wobei meine Sorge nicht mal dem Wirtschaftsflüchtling gilt sondern dem "Trojaner" mit Kalaschnikof, jenen die die Schutzzonen des internationalen Rechts die wir jüdisch-christlicher Ethik verdanken zwar einerseits für sich mit viel Geschwätz und Rhetorik beanspruchen, andrerseits aber systematisch aushöhlen um daraus die eigene Waffe zu schmieden..,.Also ich las da einige Berichte dass IS systematisch sich des "Flüchtlings" als Kämpfer bedient von Lybien aus Richtung Italien, (Sie können das googeln) ...Ich las ferner, dass es da recht wohlhabende Sponsoren des Terrorismus bzw. des IS geben soll.... Nur, wenn der Flüchtling zur regelrechten Kriegsstrategie in ganz bestimmten Kreisen wird und die vom internationalen Kriegsrecht ausgenommene "Ambulanz" das auserkorene Ziel,dann sehe ich ganz genau hier die Verantwortung für verschlossene Türen..

  15. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 11 am 20. April 2015
    15.

    Sind diese Flüchtlinge auch dann tatsächlich auch im Libanon geblieben und wie wurde das alles festgestellt? Wie wurde "bleibender Aufenthalt" definiert???? Mich wundert halt man liest überhaupt nichts von irgend welchen Flüchtlingsströmen in andere Richtungen und das ist einfach komisch..... (Kann ja sein, dass das an den Medien liegt, nur ich wüsste hier gerne sehr viel mehr...)

  16. Autor Sylvia Hemstedt
    am 21. April 2015
    16.

    Hallo Frau Klein,

    hier 2 Quellen mit Informationen http://www.tagesschau.de/ausland/libanon-fluechtlinge-syr...

    Dort sehen Sie auch in einer Grafik, dass auch die Türkei mehr als 1.000.000 und Jordanien über 600.000 Syrer aufgenommen hat.
    In dem Ausmaß bedeutet das natürlich Schwierigkeiten für diese Länder...

    Deutschland hat währenddessen weit weniger Menschen aufgenommen, die jedoch selbstverständlich ALLE Flüchtlinge im Sinne der Genfer Konvention sind weil sie aus Syrien kommen. Dort herrscht ein Krieg.

    http://www.bamf.de/DE/Migration/AufnahmeSyrien/aufnahmeve...

    Ich glaube Sie haben Recht, dass sich unsere Medien in erster Linie auf die Zuwanderung nach Europa konzentrieren. Das Thema bewegt ja Gemüter hier sehr und macht vielen Angst etc.

    Viele Grüße

  17. Autor Erhard Jakob
    am 21. April 2015
    17.

    Wenn in einem Land ein Bürgerkrieg ausbricht,
    wird es nichts bringen, wenn die unterlegene
    Seite in anderen Ländern ihr Glück sucht.
    .
    Wenn in Griechenland ein Bürgerkrieg ausbricht,
    wird es nicht bringen, wenn die schwächer Seite
    nach Deutschland auswandert, bzw. die BRD
    einer diesbezügliche Einwanderung
    zustimmt.
    .
    Das kann dazu führen, dass die Stimmung
    im Land kippt und es hier zu einer
    weiteren "Wende" kommt.

  18. Autor Gabriele Klein
    am 21. April 2015
    18.

    ... sehr geehrter Herr Jakob, ich hoffe sehr dass meine Befürchtungen nicht wahr werden, aber wahrscheinlich werden wir noch bestraft und zwar schwer, dafür dass wir daneben standen und es zuließen wie die ersten Journalisten enthauptet wurden.......Hier hilft nur eins, ein Schulterschluß des Westens und gewisser andrer Länder wie Japan etc. gegen diese Monster ...Ein Handeln vergleichbar mit dem der Alliierten die uns einst dieses Hitlerjoch abnahmen..... Aber ganz genau das haben unsere links-liberalen Schwätzer verhindert........ Jetzt lese ich plötzlich in der linken Le Monde: wie es kommt dass die Amis denn nicht eingreifen.....(bislang sah ich das nur im Zusammenhang mit den Kulturdenkmälern aber noch nicht mit den Menschen.........(dennoch, ganz neue Worte in der Tat)
    An Frau Hemstedt: Danke für die Hilfe, allerdings habe ich große Probleme mit den ÖR es gab mir zu viele Verwechslungen und Manipulationen. Ferner und nebenbei bemerkt. Zahlen dieser Art sind nicht prüfbar und Herrn Erdogan glaub ich kein Wort.....Aber dennoch, danke f. den Link

  19. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 14 am 21. April 2015
    19.

    hier der link zum Argument Trojanischer Flüchtling es basiert auf dem Independent und Daily Telegraph.

    http://www.independent.co.uk/news/world/africa/isis-plans...

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/islamic-state/1...

  20. Autor Gabriele Klein
    am 22. April 2015
    20.

    Sehr geehrter H. Dischinger, danke f. Antwort+link.Scheint ich habe mich nicht genau genugausgedrückt, Es ging mir nicht um den theoretischen Unterschied zwischenunechten und echten Flüchtlingen n. d. Genfer Konvention sondern darum, wie in der Praxis feststellbar ist, wer ein echter und wer ein unechter ist...bzwwie diese Genfer Theorie in die Praxis umgesetzt wird so dass man sagen kann wir haben 10% solche und 90% solche? .Was, wenn jemand r z.B. seine Papiere auf der Flucht verloren hat???? Und ob das Land wo er herkommt auch tatsächlich das Herkunftsland ist weiß man auch nicht.... Auch nicht ob die die angeblich in der Türkei siedeln dort auch tatsächlich bleiben.... Spiegel online deutet eher auf eine Durchreise dieses Personenkreises hin, der lt. Fr. Hemstedt angeblich die hohe aufgenommene Flüchtlingsquote in der Türkei ausmacht.... Also ich glaub da gar nichts ganz einfach weil man aus all diesen Zahlen nichts schließen kann, Einigermaßen Sicherheit dahingehend dass es sich um eine wirklich schutzbedürftige Person handelt
    hat man bei alten Menschen, Frauen und Kindern, nur, ganz genau dieser Personenkreis taucht fast nicht auf, es sind die junge Männer die ankommen.. Die Genfer Konvention ist wichtig und es tut weh dass selbst diese winzige Schutzzone bzw. deren "Idee" von gewissen Kreisen systematisch, schamlos und mit Kalkül in die Kriegsstrategie eingebaut wird und zwar die ganze Geschichte hindurch...... Schon im Mittelalter gab es Gruppen wie die sogenannten Hunnen und Sarazenen, denen der Schwache völlig egal war, und den es auszuplündern und auszubeuten galt um ihn dann sich selbst zu überlassen. Es war die hebräische Ethik und das daraus hervorgehende christlich geprägte Rittertum das dagegen anging und den Grundstein für das internationales Recht und Genfer Konvention legteDem Islam verdanken wir das InternationaleRecht u.diese Konvention sicherlich nicht..

  21. Autor Gabriele Klein
    am 27. April 2015
    21.

    um zum Thema zurückzukehren, darf ich auf einen interessanten Artikel im Handelsblatt von heute 27.April 15 hinweisen mit dem Titel
    "Hört den Leuten zu" von Marina Weisbrand. Sie zeigt am Beispiel Ukraine ,wie man, durch Beobachtungen von ganz alltäglichen Dingen in der Ukraine sehr viel bewirken könnte, und wie Dinge die wirklich wichtig sind und die sich "ganz unten" abspielen halt "oben" nicht wahrgenommen werden. Das von der Autorin gemachte Argument lässt sich durchaus auf andere Länder auch das unsrige verallgemeinern. Von daher halte ich alle Bemühungen in Richtung Dialog für extrem wichtig. Besonders effizient und im Verhältnis günstig scheinen mir Foren wie z.B. dieses, oder Wertungsplattformen . .... Das Feedback was bestimmte übergreifende Entscheidungen ganz unten dann tatsächlich bewirken sollte schon irgendwie zurückgespielt werden die Technik die wir nun haben ist hierfür geradezu ideal.... Wer dieses feedback nicht wünscht bzw nicht sucht betreibt in meinen Augen kein echtes Bemühen in Regierungsangelegenheiten. Bei den meisten Unternehmungen gibt es einen Testlauf um zu prüfen ob das erstellte Werk, sei es ein PC Programm oder sonst was auch tatsächlich was taugt.... So ist das auch mit politischen Entscheidungen wo der "Testlauf" eben in ddiesem Feedback von unten besteht...

  22. Autor Gabriele Klein
    Kommentar zu Kommentar 16 am 01. Mai 2015
    22.

    Sehr geehrte Frau Hemstedt,
    könnte es vielleicht sein, dass die Flüchtlingszahlen von Jordanien und der Türkei auch die Anzahl der in Europa verteilten Flüchtlinge miteinthalten? Ich meine einfach deshalb weil es sich um zwei Nachbarländer handelt die vielleicht durchquert werden müssen um überhaupt an einen einigermaßen funktionnierenden Flughafen zu gelangen... Also ich glaube nicht dass da viele direkt von Syrien nach Europa fliehen.....

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