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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Abstimmungszeit beendet
Autor Sabine Riedmayr am 29. August 2017
1913 Leser · 1 Kommentar

Soziales

Befristet Arbeitsverträg

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
ich würde Sie gerne fragen warum es erlaubt ist, dass er so viele befristete Arbeitsverträge gibt. Mein Wunsch wäre es diese anzuschaffen. Ich habe ich glaube jetzt schon den dritten befristeten Vertrag.(Verschiedene Arbeitgeber) Bei meinem jetzigen Arbeitgeber hatte ich erst eine Befristung von einem halben Jahr dann ist er um 3 Monate weiter befristet worden, jetzt läuft er bist Ende des Jahres, dann könnte er noch bis längstens Oktober 2018 befristet werden dann ist es vorbei. Das heißt für mich keine Perspektive für die Zukunft, das Ende wird wahrscheinlich sein arbeitslos, dann Harz 4, denn ich habe schon ein gewisses Alter, bin alleinerziehend und somit uninteressant für den Arbeitsmarkt. Und was noch dazu kommt, ich lebe in einer Kleinstadt. ich würde gerne meine Familie alleine versorgen können, aber ohne festen Arbeitsvertrag, kann ich leider nicht in die Zukunft planen. Ich bin davon überzeugt, dass es vielen Menschen in Deutschland so ergeht.
Wie würden sie mit diesen Zukunftsaussichten umgehen?
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Riedmayr

Kommentare (1)Schließen

  1. Autor Kerstin Schwenke
    am 29. August 2017
    1.

    Es ist wirklich eine Schande, wie die Wirtschaft alle Tricks und Gesetzeslücken ausnutzt, um Menschen nicht in Vollbeschäftigung zu bringen. Hier hat die Bundesregierung wirklich dringend Nachholbedarf und muss den Missbrauch von Zeitarbeit sehr viel energischer ahnden! Insbeondere die jüngere Generation erhält nur noch Verträge auf Zeit. Da wachsen Probleme heran, die unsere Gesellschaft in 30-40 Jahren nicht mehr verkraftet. Gleichzeitig steigen die Gewinne sehr vieler Unternehmen exorbitant an, werden horrende Gehälter in Chefetagen gezahlt und steigen die Gewinne an den Börsen. Hier hört die Solidarität auf! Um die Probleme wirklich richtig angehen zu können, sollten z.B. innige Verbindungen unserer Abgeordneten mit der Wirtschaft zu unehrenhaftem Verhalten erklärt werden! Es dürfen keine zusätzlichen Bezüge von der Wirtschaft an Abgeordnete fließen, das macht erpressbar und auf bestimmten Augen blind!! Unternehmen sind immer an noch mehr Gewinnen interessiert, diese uralte Philosophie muss allerdings zwingend an Solidargemeinschaft und Redlichkeit geknüpft sein. Da man von der Mehrheit der Menschen nicht erwarten kann, dass sie freiwillig auf mehr Gewinn, Gehalt, Vorteile etc, verzichtet, muss der Rechtsstaat dies zuverlässig regulieren und kontrollieren! Die Weisheit, dass ein guter Kontrolleur zehn Arbeiter ersetzt ist zwar alt aber richtig! Und immer höher, immer schneller, immer weiter geht ab einer bestimmten Leistungsgrenze nur noch mit Doping!

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