Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Beantwortet
Autor K. Zimmermann am 15. September 2011
5405 Leser · 0 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Berlusconis Ausraster

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

auch wenn ich nicht wirklich mit der Politik der Bundesregierung übereinstimme, habe ich doch ein großes Interesse an Politik und Zeitgeschehen.

Ich lese gerade in der „Welt“, Berlusconi hat sie (wahrscheinlich) intern auf das übelste beschimpft. Auch wenn das nur ein Gerücht ist, die Frage die mich als nicht in der Öffentlichkeit stehender Mensch beschäftigt:

Können Sie als Politikerin und Kanzlerin, noch mit solchen Politikern und Repräsentanten von Staaten unvoreingenommen Sprechen, Vereinbarungen treffen und verhandeln? Bleibt nicht ein kleiner Rest persönliche Abneigung gegen diese Personen? Können Sie (anders als wir) unvoreingenommen mit solchen Menschen umgehen? Belastet Sie das nicht persönlich?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 10. Oktober 2011
Angela Merkel

Sehr geehrte Frau Zimmermann,

vielen Dank für Ihre Zuschrift, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Regierungssprecher Seibert hat am 21. September vor der Bundespressekonferenz gesagt, dass die vermeintlichen Äußerungen des italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi die Medien beschäftigten, nicht aber die Bundesregierung. Wir haben dem an dieser Stelle nichts hinzuzufügen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung