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Abstimmungszeit beendet
Autor Arnold Berntßen am 18. Januar 2010
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Familienpolitik

Beruf Mutter

Sehr geehrte Frau Merkel,
seit einiger Zeit beschäftigt uns ein ganz bestimmtes Thema:
Die Missachtung der Frau als Mutter!
Wir halten die Konsequenzen für Kinder für verheerend, deren Mütter „nicht anwesend“ sind. (Frauen werden von Staat und Amt genötigt arbeiten zu gehen, obwohl „Muttersein“ einen 24-Stunden-Job darstellt.)
Unsere Kinder, die Bevölkerung unseres Staates von morgen, werden sich entweder selbst überlassen oder „einfach“ abgegeben.

Wir haben eine Verantwortung übernommen, indem wir Kinder in die Welt setzten. Wir gebären doch keine Kinder, um sie anderweitig in Obhut zu geben. NUR die EIGENE MUTTER kann einem Kind das geben, was es braucht! Wir meinen hier absolut nichts diktatorisch. Wenn eine Frau arbeiten gehen will, trotz Kindern, bitte. Doch es sollte einer Frau auch das Recht eingeräumt werden, ganz und gar Mutter sein zu DÜRFEN.

„Erziehung ist Beispiel und Liebe und sonst gar nichts“ Dieser Spruch ist bekannt. Doch leider wird er nicht ernst genommen.
Unseren Kindern fehlen Werte, gemeinsame Essen in der Familie, Gespräche, Ansprechpartner, geduldige Eltern. Alles Dinge, die für unsere Eltern noch selbstverständlich waren.
Die Kinder von morgen: verwahrlost, unterernährt, ungeliebt, ungeachtet, gewalttätig, übergewichtig, ohne Moral- und Ethikrichtlinien, ohne Einfühlungsvermögen und Mitgefühl?
Wollen wir eine solche Gesellschaft? (12 Stunden vor dem Bildschirm – Internet, Fernsehen, Computer- und Gewaltspiele)

Möchten wir wirklich, dass aus unseren Kindern derartige Menschen werden?
Sicher nicht! Aber was tun wir für eine bessere Zukunft unserer Kinder – der Menschen von morgen, in deren Hand wir einmal unsere Welt übergeben werden?
Mutter ist einer der wichtigsten BERUFE auf unserer Erde.

Deshalb plädieren wir
a. für die Anerkennung des BERUFES Mutter
b. für ein GEHALT als Mutter

Dieses Unternehmen würde den Staat nicht unbedingt mehr kosten (z. B. durch eine andersartige Deklarierung des Sozialgeldes als "Gehalt“)
Der Wert der Kindererziehung ist in den Köpfen unserer Gesellschaft leider abhanden gekommen. Wie sonst lässt sich erklären, dass Frauen in Talk-Shows beschimpft werden, sie würden nicht arbeiten gehen, obwohl sie drei kleine Kinder haben. Eine Frau mit kleinen Kindern ist niemals arbeitslos. Dies ist ein Widerspruch in sich. Woher kommt dieses falsche Denken?
Wir möchten, dass Frauen, die Mütter sind, wieder Anerkennung erhalten.
In erster Linie geht es um das Bewusstsein der Menschen für die Wichtigkeit einer "Mutter".

Am liebsten möchte man rufen: Liebe Frauen, nehmt euer Muttersein wieder ernst. Ihr seid wertvoll und wichtig für den Staat und die Welt (vielleicht sogar wertvoller als so mancher Unternehmer). Ihr habt einen verantwortungsvollen Posten!

Wenn die Familien wieder ein Stückchen heiler werden, dann wird auch unser Land wieder ein Stückchen friedlicher.

Sowohl verheiratete als auch alleinstehende Frauen sollten von der Anerkennung als „MUTTER“ profitieren.

Mit freundlichen Grüßen
Rita Heusler
Arnold Berntssen

P.S.: Wir möchten noch anmerken, dass eine Familienministerin, die von sich selbst sagt, sie hätte schließlich auch Kinder und ginge arbeiten, doch kein Maßstab für die allgemeine Bevölkerung darstellt. Diese Frau hat mit Sicherheit: Haushaltshilfen, Kindermädchen usw.
Im Übrigen sei auch erwähnt, dass auch alle Stars oder Frauen, die sowieso ihrem Traumjob nachgehen, niemals an der „Ottonormalfrau“ gemessen werden können. Da all diese Frauen eben NICHT ARBEITEN, sondern ihrem Traum, ihrer Selbstverwirklichung folgen.