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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Christian Hein am 15. Februar 2016
2718 Leser · 2 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Betrug der eigenen Alters-Vorsorge

Im Gegensatz zu einer Direktversicherung,die üblicherweise vom Arbeitgeber auf das Leben des Arbeitnehmers abgeschlossen wird (dieses ist bei mir nicht der Fall) ,hat sich der Arbeitgeber in keiner Weise vertraglich beteiligt, da
Betriebsrente.Die eigene Lebensversicherung diente einzig der Altersversorgung.Es handelte sich um einen betriebsfremden Versicherer. Der Arbeitgeber war in keiner Weise vertraglich beteiligt. Sämtliche Kosten gingen zu meinen Lasten.Um in den Genuss einer Steuerersparnis zu kommen,musste man einen Antrag unterschreiben,in dem Fall
-Direktversicherung- sonstige vertraglichen Gegebenheiten hatten weiterhin Bestand, Urkunden usw. Text Arbeitgeber:
Aufgrund Ihrer Initiative ist ihr damaliger Arbeitgeber gemäß
den gesetzlichen Vorgaben als Versicherungsnehmer in den
Lebensversicherungsvertrag eingetreten. Es bestand ein
unwiderrufliches Bezugsrecht zu Ihren Gunsten.Neben den
gesetzlichen Verpflichtungen aus diesem Versicherungsver-
hältnis bestand keine separate Versorgungszusage,die
Regelungen zur Direktversicherung im Rahmen der
Entgeltumwandlung enthielt. Die Beiträge unterlagen
gem.§ 40b EstG der Pauschalversteuerung . Die pauschalen
Steuern wurden auf Sie abgewälzt.
Die 26 Jahre gültigen Vertragsbedingungen nun durch eine
nachträgliche ( bei Auszahlung) Gesetzesänderung außer
Kraft zu setzen verstößt gegen treu und Glauben.
Toller Trick... Wer im Briefkopf steht " Zahlt " !!!!
Als Angestellter zahlte ich von 1971 den jeweiligen
Höchstbeitrag in die BEK-Ersatzkasse ! Als Rentner zahle
ich alleine gute € 500 .plus Bfa-direkt von Rente gute €150 ?.
Das Bundesverfassungsgericht sollte mit meinen
Arbeitgeber in Kontakt treten ,die Entscheidung von
Herren Kirchof ist in der Sache in keiner Weise
nachvollziehbar .
Nach alledem sollte unsere Bundeskanzlerin
Dr .Angela Merkel sich hier einschalten,denn es gibt sehr sehr
viele geschädigte .

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Kurt Lindinger
    am 15. Februar 2016
    1.

    Herrschaft des Unrechts prägte MP Horst Seehofer, und steht bei der Abzocke der Rentner auf einmal selbst im Mittelpunkt als er 2004 mit CDU, CSU und Grüne zusammen das GKV-Modernisierungsgesetz durchgesetzt hat.
    Erst wurde den Arbeitnehmern gepredigt, die Rente ist sicher, sorgt vor den die Rente wird immer weniger!
    Wer dann eine vom Staat geförderte Direktversicherung abgeschlossen, alles selbst durch Netto-Gehaltsumwandlung ohne Zutun des Arbeitgeber finanziert hat, bekam dann 2004 die Quittung. Ohne Vorwarnung griff der Staat (bzw. die Krankenkassen) rückwirkend auch auf Altverträge, in die Taschen der Rentner. Mehrere Monatsrenten werden den Rentnern abverlangt, für den doppelten Sozialbeitrag, auf die eigentlich selbst finanzierte Kapitalauszahlung der Direktversicherung!
    Frau Bundeskanzler, greifen Sie ein in das Unrecht der rückwirkenden Gesetzesauslegung!
    Ansonsten gibt es nur einen Weg - Wahltag ist Zahltag!

  2. Autor Bernhard Krüger
    am 09. März 2016
    2.

    Bei dem zugrundeliegenden Beschluss des GMG-Gesetzes mit dem Enteignungs-§ 229 SGB V haben sich nahezu alle Politiker von SPD, Grünen und CDU/CSU von der Versicherungslobby über den Tisch ziehen lassen. Nun, Fehler passieren mal und können korrigiert werden.
    Das ist bisher nicht geschehen und wird konsequent von den Verursachern mit allen formaljuristischen Mitteln verhindert!!! Die Bevölkerung und auch einzelne Politiker, die sich kümmern wollen, werden desinformiert!
    Von dem zutiefst empfundenen Unrecht sind ca. 8 Mio Direktversicherte betroffen. Nach extrem langer geduldiger Wartezeit im Vertrauen auf Gerechtigkeit in unserem Rechtstaat organisieren sich jetzt die Betroffenen zur Gegenwehr:
    "Wo Unrecht zu Recht wird, ist Widerstand Pflicht" (Bertolt Brecht)

    Das sind in ihrer Verzweiflung mit Familienangehörigen zusammen zirka 10 Millionen Protest-Wähler!!

    Schade, dass die etablierten Parteien in ihrer Überheblichkeit sich selbst gefährden und die Gesellschaft spalten.

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