Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Edda von Donat am 15. Oktober 2015
5300 Leser · 6 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

CDU wählen, aber nicht CSU

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
leider habe ich das Pech in Bayern CSU wählen zu müssen, wenn Ich Sie als Bundeskanzlerin behalten möchte. Für mich und für viele meiner Freunde ist es aber nicht möglich zur Wahl zu gehen, da wir dann Herrn Seehofer und die CSU wählen müssen! Gibt es keine Möglichkeit für uns in einem anderen Bundesland zur Wahl zu gehen oder wie schon mal vor Jahren angedacht in Bayern auch die CDU aufzustellen? CDU und CSU sind für mich völlig unterschiedliche Parteien, die einfach völlig konträre Meinungen vertreten.
Mit freundlichen Grüßen
Edda von Donat

Kommentare (6)Schließen

  1. Autor I. Schramm
    am 16. Oktober 2015
    1.

    Also erstens wählen Sie wenn Sie CSU wählen auch die CDU, denn beide sind in einer gemeinsamen Union.
    Zweites verstehe ich ihre Unzufriedenheit nicht, die CSU sind im Moment die einzigen, die Unangenehmes ausspricht und der Wirklichkeit ins Auge sieht. Machen wir uns doch nichts vor, so wie es im Moment läuft kann es nicht weiter gehen. Vor allem die SPD und die Grünen betreiben Augenwischereipolitik. Bei Frau Merkel vermisse ich in der letzten Zeit auch Charakter . Man muss auch mal Unannehmlichkeiten aussprechen um Probleme lösen zu können, alleine mit das schaffen wir kann ich wenig anfangen.

  2. Autor Yan Suveyzdis
    am 17. Oktober 2015
    2.

    doch! CSU wählen, aber nicht CDU)

  3. Autor Wolfgang Mücke
    am 20. Oktober 2015
    3.

    Viele Deutsche außerhalb Bayerns werden AfD wählen, weil sie nicht CSU wählen können.
    Wem die CSU in Bayern nicht passt, kann SPD, Grüne, FDP oder Linke wählen.
    Strauß wollte einmal, dass die CSU bundesweit antritt. Da wurde ihm erklärt, dass dann auch die CDU bundesweit antritt. Darauf hat er den Wunsch fallen gelassen. Dabei wird es wohl bleiben.

  4. Autor Wolfgang Mücke
    Kommentar zu Kommentar 1 am 20. Oktober 2015
    4.

    Das mit der Union stimmt nicht ganz.
    Die CSU wollte die Ausländermaut im gemeinsamen CDU-/CSU-Wahlprogramm. Da konnte sie sich nicht durchsetzen. Die Maut steht nicht im Wahlprogramm der Union. Die Kanzlerin sagte im Kanzlerduell, dass es mir ihr keine Maut gäbe, Hr. Steinbrück sagte dies auch für die SPD. In den Koalitionsgesprächen trat die CSU wieder nur für sich selbst an und setzte die Maut gegen CDU und SPD im Koalitionsvertrag durch. CDU und CSU treten nicht immer gemeinsam an. Besonders jetzt nicht in der Flüchtlingskrise.

  5. Autor Edda von Donat
    am 22. Oktober 2015
    5.

    In der Flüchtlingskrise hat die CSU eine völlig abweichende Meinung, die sehr den Argumenten der AfD ähnelt. Die Kanzlerin hat gesagt;"Wir schaffen das!" Nach 1945 wurden in ein zerbombtes Land fast 12 Millionen aufgenommen. Nach 1987 haben wir 3 Millionen Russland-Deutsche und Banater-Schwaben aufgenommen und gleichzeitig die Wiedervereinigung geschafft. Warum sollten wir es jetzt nicht wieder schaffen, wenn wir nur wollen. Sieht keiner die Bilder der Flüchtlinge und besonders der Kinder in den Nachrichten. Was ist mit dem Soli für den Osten? Warum nicht für Flüchtlinge? Erinnert sich noch jemand an die 2 Pfennig Briefmarke für Berlin? Die Post erhöht ja gerade das Briefporto. Genehmigung nur, wenn die Flüchtlinge davon etwas abbekommen. Wie großartig wäre es, wenn gerade wir mit unserer furchtbaren Vergangenheit das schaffen würden!

  6. Autor I. Schramm
    Kommentar zu Kommentar 5 am 04. November 2015
    6.

    Das man den Menschen helfen muss steht außer Frage, aber auch da muss man die eigenen Kapazitäten beachten.
    Der Vergleich mit 45 ist hier nicht angebracht, die damaligen Flüchtlinge waren auch Deutsche, d.h. Sie sprachen dieselbe Sprache und gehörten der gleichen Kultur an, außerdem hatten viele Verwandte im Westen. Dennoch war dies natürlich auch damals eine große Leistung, geholfen hat natürlich auch, dass es bergauf ging und jeder zu arbeiten hatte.
    Das wir helfen wollen, zeigt die große Zahl der Freiwilligen, doch dies kann so nicht weitergehen, wir brauchen die Solidarität der anderen Länder. Und dies muss auch ansprechen dürfen ohne gleich fremdenfeindlich zu sein.

  7. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.