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Abstimmungszeit beendet
Autor Dorette Zollhöfer am 02. Februar 2016
4283 Leser · 13 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

CSU/CDU

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
sehr geehrte Damen und Herren,

zuerst möchte ich Ihnen und allen verantwortlichen Mitarbeitern meinen höchsten
Respekt und meine Anerkennung für die unermüdlichen Bemühungen in Ihrer
Flüchtlingspolitik aussprechen.

Als Bürgerin des Bundesstaates Bayern bereitet es mir und sehr vielen Gleichgesinnten große Sorge, wie das Stimmungsbarometer durch die Einstellungen und Forderungen unseres Ministerpräsidenten Herrn Seehofer im Negativen bezüglich der Flüchtlingsfrage beeinflusst
wird.

Ich möchte meine Stimme in der Bundestagswahl 2017 eindeutig der Regierungspolitik von Frau Merkel CDU zugeordnet wissen und nicht Herrn Seehofer CSU unterstützen.

Bitte geben Sie mir Bescheid, ob es für mich als Bürger von Bayern überhaupt eine Möglichkeit in der Richtung gibt.

Vielen Dank im voraus für Ihre Bemühung.

Dorette Zollhöfer

Kommentare (13)Schließen

  1. Autor Roland Meder
    am 02. Februar 2016
    1.

    Hallo Dorette, wenn Sie sich in Bayern von Herrn Seehofer so schlecht vertreten fühlen, raus aus Bayern und umziehen in die Uckermark. Da wird bestimmt besser regiert.

  2. Autor Matthias Gruber
    am 02. Februar 2016
    2.

    Das Stimmungsbarometer wird negativ durch die CSU beeinflußt. Da kann man doch nur drüber lachen. Ich glaube eher wenn die CSU das Sagen in der Regierung hätte, würden die Zustimmungswerte für die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin nicht ganz so erbärmlich aussehen.

  3. Autor Erhard Jakob
    am 03. Februar 2016
    3.

    Dorette,
    .
    wie Sie sehen, sehen Sie, dass Sie hier mit
    Ihrer Ansicht allein auf weiter Flur stehen.
    .
    Das sollte Ihnen zu denken geben.
    .
    MP Dr. Horst Seehofer (CSU):
    .
    *Wer die Realität nicht sieht, lebt gefährlich.*
    .
    Dorethe, Sie sollten der Wahrheit (Realität) ins Auge schauen!
    .
    *Es ist nun mal das Los der Könige, dass
    sie die Wahrheit nicht hören wollen.*

  4. Autor I. Schramm
    am 15. Februar 2016
    4.

    Auch ich verstehe ihre Unzufriedenheit nicht, sie sollten froh sein über jeden Politiker, der das ausspricht was viele denken, der auf Missstände hinweist, Lösungen erzwingt und dabei noch ein erfolgreiches Bundesland vertritt.
    Bayern kann nicht nur stolz darauf sein, was sie bei der Flüchtlingskrise geleistet haben, sondern auch in vielen anderen Dingen.
    Aber jeder hat Grenzen und das zu erkennen ist lebenswichtig, warum sollen wir alleine die Krise stemmen?

  5. Autor Heinz Drobe
    am 21. Februar 2016
    5.

    Liebe Frau Zollhöfer,

    bitte lassen Sie sich durch die teilweise bösartig-dümmlichenSprüche in den obigen Kommentaren nicht aus der Ruhe bringen - das ist nun einmal so, dass man im Internet 1.) nur selten echte Antworten auf seine Fragen erhält, 2.) jede Menge Trolle und Dummschwätzer mit endlos viel Zeit zum kommentieren findet, die sich im Internet aus ihrer Deckung wagen. Die Abstimmungswerte Ihrer Anfrage zeigen doch ganz klar, dass Sie mit Ihrer Meinung keineswegs alleine stehen, sondern sogar mit überwältigender Mehrheit positiv gewertet werden.

    Dass Sie nicht noch viel mehr Stimmen erhalten haben, liegt vielleicht an meiner hier fast zeitgleicheingereichten Anfrage mit dem Titel "Wir warten auf ein Signal aus Berlin zur Gründung der BAYERN-CDU", die aktuell ebenfalls mit 168 überschießenden Stimmen positiv bewertet wird.

    Auch ich habe dieselben dümmlichen Kommentare erhalten ("...Warum ziehen sie nicht aus Bayern weg? Dann können sie wählen wen sie wollen!!", "... da Sie hier in Bayern unzufrieden sind, warum wählen Sie nicht ein anderes Bundesland für Ihren Lebensmittelpunkt?"), die nichts mit meiner Frage zu tun hatten. Das klingt für mich ein bisschen so, als ob das Volk auswandern muss, wenn der Regent mit dem Volk nicht mehr zufrieden ist...

  6. Autor Heinz Drobe
    am 21. Februar 2016
    6.

    Ja, Frau Zollhöfer,

    in der Tat wird die Stimmungslage zur Regierung, ihrer Politik und speziell zu dem vernünftigen Weg unserer Kanzlerin in der Flüchtlingspolitik durch den bayerischen Ministerpräsidenten und profil-neurotischen Wadlbeißer massiv verschlechtert.

    Extreme Emotionalität und Angstbotschaften werden gefördert, was primär der AfD hilft. Die Diskussionen, Demonstrationen und Wortmeldungen münden dabei inzwischen oft in einen grenzenlosen Hass, den so ein Seehoferscher Stammtisch-Spruch noch aufheizt. Mit seiner Bemerkung zur "Herrschaft des Unrechts" hat er gezeigt, wie sehr er bereit ist die eigene Regierung zu schädigen, nur sich selber darzustellen.

    Aber: wessen Neuerungen wurden denn bisher vom Verfassungsgericht als nicht verfassungskonform abgelehnt ? Sein Betreuungsgeld ! (CSU-UNRECHT!) Und welches CSU-Projekt ist als unrechtmäßiger Verstoß gegen EU-Recht nun schon fast wieder in die Vergessenheit geraten ? Die Seehoferschen Mautpläne ! (CSU-Unrecht) Und eine Obergrenze für Grundrechte (Asyl) ist ja ganz offensichtlich ohne GG-Änderung auch ein verfassungsrechtliches NO-GO. (CSU-Unrecht) Und: Gerne beurteilt man einen Politiker nach seinen Freunden, hier den "lupenreinen Demokraten" Putin und Orban. (UNRECHTS-ACHSE München-Budapest-Moskau) Und da wagt dieser Mensch, mit Bezug auf die Politik von Frau Merkel von einer Herrschaft des Unrechts zu sprechen ?

    Unglaublich - unwählbar.

  7. Autor Heinz Drobe
    am 21. Februar 2016
    7.

    Ihre Frage, Frau Zollhöfer,
    zur Möglichkeit, mit Ihrer Stimme Frau Merkel und nicht Herrn Seehofer zu unterstützen, ist aktuell wie folgt zu beantworten.

    Die Geschäftsordnung des Deutschen Bundestags erlaubt zur Zeit (aber das könnte sich ja ändern lassen) eine Fraktionsgemeinschaft von 2 oder mehr Parteien nur dann, wenn diese Parteien politisch ähnliche Ziele verfolgen und bundesweit nicht um Wählerstimmen konkurrieren. Um in Bayern neben der CSU auch die CDU wählen zu können, müsste man entweder diese Geschäftsordnung kippen (inhaltlich problematisch !), oder ein Ende der Fraktionsgemeinschaft akzeptieren, die aber bei der Besetzung von Ausschüssen von Bedeutung ist. Vor einer Trennung der beiden Unionsparteien hat aber heute vor allem die CSU nach den Erfahrungen der Kreuther Beschlüsse fürchterliche Angst. Inhaltlich wäre dies aber der logische Schritt, wenn es Seehofer mit seinem permanenten Stänkern Ernst ist.

    Politisch ist der CSU aber klar, dass Sie in Berlin eigentlich nicht gebraucht wird. Ein Rücktritt oder Rausschmiss aller CSU-Minister aus dem Kabinett wäre bei den aktuellen Stimmenverhältnissen im Bundestag ohne Einfluss auf die Regierungsfähigkeit unserer Kanzlerin. SPD und CDU hätten noch immer eine absolute Mehrheit der Abgeordneten.

    Darum tritt Seehofer nicht offen aus der Regierung aus, sondern kämpft feige und über die Medien gegen die zielstrebig und unbeeindruckt weiterarbeitende Kanzlerin.

    Ja, soll er doch zum Verfassungsgericht ziehen. Soll er doch aus der Regierung ausscheiden.

    Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter !!
    Und das ist gut so.

  8. Autor Jessika Brinkmann
    am 21. Februar 2016
    8.

    Ich bin entsetzt Frau Dorette oder wollen Sie nur provozieren? Sind Sie es, Frau Merkel, mit diesem Nutzernamen?
    Sollten Sie es ernst meinen, schicken Sie uns bitte Herrn Seehofer und nehmen Sie unsere Frau Merkel.

  9. Autor Erhard Jakob
    am 24. Februar 2016
    9.

    Jesssika,
    selbst wenn Seehofer Bundeskanzler werden würde,
    würde es in Deutschland und Europa keinen
    Deut besser werden.
    .
    Nicht die Politiker bestimmen die Richtlinien der Politik
    sondern die Geld- und somit Machthabenden.

    Berthold Brecht:
    *Wenn man mit Wahlen etwas ändern
    könnte, wären sie längst verboten,*

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