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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Christian Adrion am 21. Januar 2016
3343 Leser · 10 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Das Maß ist voll!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Vor mehreren Zeugen stieß am Dienstag Abend gegen 23.40 Uhr ein 28-jähriger in Deutschland geborener Iraner eine 20-Jährige im U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz in Berlin-Charlottenburg vor die U-Bahn. Fahrgäste, die am Bahnsteig die Tat mitansehen mussten, hielten den wegen diverser Gewalttaten polizeibekannten Obdachlosen bis zum Eintreffen der Beamten fest. Ein Motiv für die Tat ist noch nicht bekannt. Laut Polizei kannten Täter und Opfer sich nicht. Der Mann habe laut Zeugen ohne vorherige wie immer geartete Kontaktaufnahme Anlauf genommen und die junge Frau vor den einfahrenden Zug gestoßen. Die 20-Jährige verstarb noch an Ort und Stelle.

Frage: Wie lange müssen wir uns diese offenen Innlänferfeindlichkeit noch bieten lassen?

2. Frage: Bekommen die Hinterbliebenen dieses durch offenen Rassismus umgekommen Opfer, eine Entschädigung, die denen der NSU-Opfer gleichkommt?

3.Frage: Wird die U-Bahn-Station nach dem Opfer benannt.

Zeigen Sie uns bitte, dass in diesem Land noch alle Menschen gleich sind.

Christian Adrion

Kommentare (10)Schließen

  1. Autor Sylvia Hemstedt
    am 21. Januar 2016
    1.

    Was ist denn das schon wieder für ein Unsinn? Sie wissen nichts über den Täter. Könnte er wohl vielleicht ein Verrückter sein? Wieso schreiben Sie von offener Innlänferfeindlichkeit und Rassismus?

    Sie sollten sich schämen diesen tragischen Tod der jungen Frau für Ihre ausländerfeindliche Stimmungsmache zu nutzen! So was ist einfach nur abscheulich!

  2. Autor Erhard Jakob
    am 21. Januar 2016
    2.

    Sylvia, schlimm ist diesem Fall, dass der Mann für verrückt
    (nicht schuldfähig) erklärt und somit nicht bestraft wird.
    .
    Das wird für die Hinterbliebenden und auch für alle anderen,
    schwer zu ertragen sein. Dass der Christian, das mit der
    >Ausländer-Problematik< in Verbinding bringt,
    kann ich nachvollziehen. Viele andere
    werden es auch tun.

  3. Autor Erhard Jakob
    am 21. Januar 2016
    3.

    Thomas, richtig!!!
    Es gilt: *Eines Mannes Wort ist keines Mannes Wort.
    Man muss immer beide Seiten hören.*

    Leider werden wir duch die Presse (Medien) oft
    nur einseitig informiert. Deshalb kommen dann
    auch Meinungen, wie z.B. von >Christian
    und Sylvia< zustande.

  4. Autor Sylvia Hemstedt
    am 21. Januar 2016
    4.

    Ach Herr Jakob...erklären Sie mir mal bitte, was genau die Berichterstattung der Medien damit zu tun haben soll! Ich sage doch nur dass es nicht möglich ist einen Zusammenhang zwischen dem Täter (btw. ein Deutscher) und der Tat zu ziehen weil man noch nichts über den Täter weiß. Verstehen Sie mein Argument nicht?

  5. Autor sven steinhäusser
    am 21. Januar 2016
    5.

    ich verstehe nicht wieso es wichtig ist dass der Täter iranische Wurzeln hat. Auch wieso sie annehmen dass die Tat einen "inländerfeindlichen" Hintergrund hat, wobei jedes Motiv noch unbekannt ist. Ihre ersten beiden fragen kann ich daher nicht nachvollziehen.

    Die Station nach dem Opfer zu benennen finde ich keine schlechte Idee, jedoch Könnten sich so Sehr lange Namen (bei mehreren opfern über die jahrzehnte), oder Namen ergeben die für uns Deutsche sehr schwierig auszusprechen sind (iranische Namen z.b.).

    Es ist sehr sehr traurig das dieser tragische Tod verwertet wird für populistische Stimmungsmache. Sicher hat die tote einen respektvolleren Umgang mit ihrem Ableben und andenken verdient.

  6. Autor Erhard Jakob
    am 21. Januar 2016
    6.

    Sylvia(6),
    über den Täter und seine Tat haben doch die
    Medien nun wirklich genug veröffentlichen.
    .
    Ich weiß nicht, was sie noch
    berichten sollen?

  7. Autor Sylvia Hemstedt
    am 22. Januar 2016
    7.

    Herr Jakob, ich habe Sie gefragt was das mit meiner Aussage zu tun haben soll!... es hat keinen Sinn...

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