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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Werner Buhne am 20. November 2017
2511 Leser · 4 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

DEMNÄCHST OHNE -- Seehofer!!!

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,
"Liebe Angela," würde der bayrische Parteichef formulieren. - Jetzt aber verlieren Sie Ihren wichtigsten Bewunderer, Frau Bundeskanzlerin. Die Entwicklung bei der Jung-CSU hat es deutlich gezeigt: Die Zeit ist für ihn abgelaufen, Horst Seehofer hat seine Zukunft als führender CSU-Politiker verspielt.

Und der Grund dafür sind Sie. Denn Ihre Politik ist es, die der bewussten 'Alternative' zu Ihnen und zu Ihrer Art von Politik, also der 'Alternative' zu Ihrer "Alternativlosigkeit" - gemeint ist die AfD - die Wähler zugejagt hat, auch in Bayern!

Die Ursache, dass Horst Seehofer dabei so exorbitant verloren hat (d.h.: bei genauer Berechnung ist es aber exakt der selbe Prozentsatz wie der Unions-Durchschitt), ist höchstwahrscheinlich darin zu finden, dass er gegenüber Ihnen und Ihrer Politik zu wenig Widerstand geleistet hat. Und dieser Fehler wurde gerade dadurch hell beleuchtet und somit allgemein erkennbar gemacht, dass er zuerst einmal die Möglichkeit - und dabei für viele auch die offensichtliche Notwendigkeit - des Widerspruches zu Ihren politischen Entscheidungen aufgezeigt hatte, konsequent - aber dann bei der allerersten Möglichkeit eines Zurückschwenkens, in die Rolle eines Gefolgsmannes, begeistert wieder auf Ihre Seite wechselte.

Nun handelt Herr Seehofer die (Jamaika-)Koalition aus. Aber die Nach-Seehofer-CSU, der künftige Koalitions-Teilnehmer, wird ein womöglich sehr anderer 'Partner' sein (Söder?!). - Ist es da nicht vielleicht besser erst einmal Neuwahlen durchzuführen---ohne Seehofer (und auch wohl ohne Schulz)??

Andererseits:Eigentliches Problem besteht nur darin,dass:"SPD sich zur Nicht-Regierungs-Organisation erklärt hat"(WolframWeimer.)

[Frage:]Wie lange kann 'geschäftsführende-Regierung'--eigentlich--weiterregieren?---Diese Union-SPD-Koalition entspricht einem stabilen Wählervotum!!! (Vielleicht bis SPD wieder vernünftig wird??)----WernerBuhne.

Kommentare (4)Schließen

  1. Autor Werner Buhne
    am 20. November 2017
    1.

    Dieser Beitrag wurde vor genau sieben Tagen nicht veröffentlicht -- mit dem Abschluss:
    [Frage:]Worin liegen denn eigentlich die maßgeblichen Gemeinsamkeiten zwischen CDU und CSU (in Fragen einer 'Jamaika'-Koalition), und wo ergeben sich tatsächliche, sowohl als auch potentielle Differenzen?----WernerBuhne.
    --- sonst bis auf's Komma unverändert, bis neuer Schluss: "Andererseits: "Eigentliches Problem ...

    Ich kann nur sagen, es ist schlichtweg unerhört, dass ständig Beiträge von mir mit der Begründung, das sei parteipolitisch, gelöscht werden. Es ist eine wichtige verfassungsmäßige Konstituente unseres Systems, dass die Politik in den Parteien bestimmt wird. - Solche Praxis durch direktzu (oder Presse-Amt) ist ABSOLUT(!!!) VERFASSUNGSWIDRIG!!!!! - (Nur ein Hinweis: Kanzlerin wird nicht direkt gewählt, sondern nur die Partei. Nur durch die Parteien geht also auch der einzige Kontrollmechanismus, den der Bürger überhaupt besitzt.)

  2. Autor Werner Buhne
    am 20. November 2017
    2.

    Zu Seehofer: Der ist jetzt erst recht erledigt. Nach den gescheiterten Sondierungen hat er sich mit Özdemir gemein gemacht: "Einigung zum Greifen nah". -- Das einzige, was die Grünen aber mit der CSU 'koalitionsfaehig' gemacht hatte, war ihr Wille an die Macht zu kommen. Wie aber wäre es später weitergegangen? - Da ist Lindner zuzustimmen: "Kein Vertrauen" in die Grünen - und nicht Seehofer!

  3. Autor Moderations Team
    Kommentar zu Kommentar 1 am 20. November 2017
    3.

    Sehr geehrter Herr Buhne,

    zwischen Ihrer letzten, nicht veröffentlichten Frage, die Sie in Ihrem Kommentar widergegeben haben, und der nun veröffentlichten Frage besteht ein großer Unterschied.

    Während Sie letzte Woche eine Frage zu den Koalitionsverhandlungen stellten, die das BPA nicht beantworten kann (wie wir Ihnen auch per E-Mail mitteilten), haben Sie heute eine Frage zu den rechtlichen Gegebenheiten der Übergangsregierung gestellt. Das sind zwei völlig verschiedene Sachverhalte.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Moderations-Team

  4. Autor Wolfgang Mücke
    am 21. November 2017
    4.

    Demnächst ohne Seehofer, aber auch ohne Schulz und ohne Merkel und dann ein Neuanfang (Neuwahlen) mit jüngeren, unverbrauchten Politikern. Frankreich oder Österreich kann man diesbezüglich beneiden.

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