Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Bernhard Borchers am 14. März 2011
8478 Leser · 3 Kommentare

Umwelt und Tierschutz

Deutsche Atomkraftwerke - Laufzeitverlängerung

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
bitte beantworten Sie mir die beiden Fragen:

Werden Sie als Physikerin und Bundeskanzlerin die kürzlich beschlossene Laufzeitverlängerung aller deutschen Atomkraftwerke nach dem unheilvollen Reaktorunglück in Japan erneut diskutieren und zurücknehmen?

Anlass zu dieser Frage ist die Meldung vom Deutschen Atomforum [1]: “In (deutschen) jüngeren Anlagen ist die Konstruktion robuster und die Widerstandskraft höher als in den betroffenen japanischen Anlagen.“

Wie schätzen Sie die Sicherheit älterer deutscher Anlagen ein?

Mit den besten Grüßen
Hochachtungsvoll
Bernhard Borchers
[1] Deutsches Atomforum, Fragen und Antworten zu den Ereignissen in Japan (Stand: 12.03.2011, 18.00 Uhr)

Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Martin G. Schultz
    am 16. März 2011
    1.

    Dank des wahlkampftaktischen Rückziehers, während des dreimonatigen Moratoriums ab sofort in der Kritik stehende AKWs überprüfen zu lassen, dürfen wir gespannt sein, welche Kontrolleure zum Einsatz kommen werden. Deren Prüfprotokolle werden der Masstab dafür sein, welche der älteren AKWs vom Netz gehen müssen, ob es den Betreibern passt oder nicht. Danach dürfen wir gespannt sein, welche Betreiber dann wiederum Schadensersatzansprüche wegen des ausbleibenden fiktiven Gewinns für die ursprünglich vorgesehene Laufzeitverlängerung stellen werden.

  2. Autor Bernd Pfeiffer
    am 01. April 2011
    2.

    Macht sich denn kein verantwortlicher der Regierung sachkundig und rechtssicher,bevor Moratorien erfunden werden?Nun haben wir den Salat mit RWE-Klage und es geht noch um das Älteste AKW.Wenn jetzt nicht greifende Maßnahmen kommen um das zu verhindern dieses alte AKW zu verschrotten,zweifelt der Normalbürger an den Entscheidungen der Kanzlerin und die Gefahr ist doch wohl größer als der Gewinn der Aktionäre.Wir wollen jetzt schnelle Taten sehen!!

  3. Autor Erhard Jakob
    am 09. April 2011
    3.

    Martin, ja die Atom-Strom-Heuschrecken* werden sich
    den Vertragsbruch durch die Bundesregierung
    ganz schön >vergolden< lassen.

  4. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.