Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor K. Heimann am 19. Oktober 2016
2913 Leser · 2 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Deutsche Sprache - Deutsche Kultur

Sehr geehrte Frau Bundeskanzler.

Es geht um deutschsprachige Musik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der überwiegend englischsprachige Musik sendet.. Dabei bleibt unsere Muttersprache auf der Strecke. Wie sollen die Neubürger aus anderen Ländern die deutsche Sprache lernen und verstehen, wenn unser Rundfunk auf beiden Ohren auf den Ruf nach deutschsprachiger Musik, taub ist. Wo sind eigentlich unsere Volksvertreter, die in Ihrem Kabinett sitzen? Sind Diese auch taub um sich für den Willen der abgezockten Rundfunkhörerschaft einzusetzen?

Musik wird überwiegend nicht in unserer Muttersprache gesendet, sondern zu 80 Prozent in englischer Sprache. Das höchste Kulturgut, über das ein Volk verfügt, ist seine Muttersprache. Nimmt man diesem Volk seine Muttersprache, nimmt man auch seine Identität. In dieser Phase befinden wir uns leider in den letzten Jahren. Nicht nur Theater, Oper usw. gehören zum Kulturgut unseres Volkes, auch die tägliche Musik im Radio ist Bestandteil dieser Kultur.

Artikel 5 (1) des Grundgesetzes 2. und 3. Satz sagt: „“Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt“.

Es geht doch darum, dass keine politische Einflussnahme auf die Berichterstattung erfolgen darf.

Gustav Heinemann sagte einst:
Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates.
Nicht der Bürger steht im Gehorsamsverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetze verantwortlich für ihr Handeln.
Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, dass sie demokratische Rechte missachtet.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus-Detlef Heimann

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Dietmar Sprenger
    am 19. Oktober 2016
    1.

    Ich weiss zwar nicht welche Radiosender Sie hören, die Sender die ich höre z.B. WDR 2, NDR2 , Eins Live, HR 3 oder unsere Regionalsender senden sehr viel Deutsche Lieder. Und diese neuen Deutschen Lieder hören sich alle gleich jaulig an, egal welcher Sänger da singt. Ich für meinen teil höre kaum noch Radio weil ich nur noch am umschalten bin weil viel zu viel Deutsch gesungen wird.
    Will damit sagen das Sie anderen Leuten nicht ihren Musikgeschmack aufzwingen können.
    Ich glaube auch nicht das sich die Bundesregierung in das Programm der Radiosender einmischen sollte.
    Die haben zu viel damit zu tun unsere Steuergelder in der Welt zu verteilen.

  2. Autor Klaus-Detlef Heimann
    am 17. November 2016
    2.

    Folgenachricht für Kultur, Gesellschaft und Medien
    Abschaffung der Zwangsbeiträge für das selbstherrlich-betrügerisch anmutende Regime von ARD und ZDF
    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
    in der Medienpolitik unseres Landes ist mächtig was faul. Wir Bürger werden für ARD und ZDF gezwungen, zu zahlen. Dieses Zwangsregime ist in meinen Augen schlimmer, wie die Stasi zu DDR-Zeiten. Nichtzahler, wie Sieglinde Baumert, werden inhaftiert. ARD und ZDF können machen, was sie wollen. Sie sind zu einem Staat im Staat verkommen. Statt Qualität und Erfüllung des Programmauftrages, beherrschen dubiose Berater und die Quoten die Sender von ARD und ZDF. Ich sage dazu, dass dies Betrug am Beitragszahler ist.
    Der Musikantenstadl wurde abgeschafft, weil es darum geht, mehr jüngere Zuschauer zu gewinnen, ganz im Interesse vom Werbewirtschaftlichkeit. Bei fast sämtlichen Heimatsendern der ARD wurde deutschsprachige Musik aus den Tagesprogrammen weitestgehend verbannt, um mehr Quote bei jüngeren Hörern zu erreichen. Für mich ist dieser Betrug nicht mehr hinnehmbar, deshalb habe ich auch meine Zahlung an diese Organisation eingestellt. Es kann nicht sein, wie ignorant und arrogant mit uns Bürgern umgegangen wird. Bei Beschwerden, hilft kein Rundfunkrat, kein Intendant. Man hat den Eindruck, als drehe man sich bei dieser "kriminellen" Institution nur im Kreis. Ist es Ihnen möglich, sich für die Abschaffung dieser verhassten Zwangsabgabe einzusetzen? Die Zeit für die Abschaffung der Zwangsbeiträge für ARD und ZDF ist überreif. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten agieren zunehmend wie Privatsender, also sollen die sich auch so finanzieren. Das sorgt für Gerechtigkeit.
    übernommen von Heiko Sander aber auch meine Meinung
    Mit freundlichen Grüßen Klaus-D. Heimann

  3. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.