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Abstimmungszeit beendet
Autor Julian R. am 15. Januar 2016
4015 Leser · 14 Kommentare

Innenpolitik

Die Enthaltungsstimme auf den Wahlzetteln

Jetzt sollte es schnell gehen, weil viele unzufrieden sind und nicht wissen, was sie nun Wählen sollen und um nicht den Rechten Parteien den Einstiegt in die Politik zu gewähren, (wir haben gesehn, vor 70-80 Jahren was da passiert ist) eine Enthaltungstimme auf den Wahlschein drucken. Auf den Wahlzettel sollte, zumindest dieses Jahr, eine Enthaltungsstimme anzukreuzen sein. Damit können die Politiker, dann auch besser sehen, wie viele Bürger wirklich mit den einzelnen Parteien/Politik unzufrieden sind und keine Hoffnug sehen. Wenn dies die Mehrheit ergeben würde, sollte man ernsthaft drüber nachdenken, ob der Staat so wie er jetzt ist, mit seinen Organen, nicht etwas falsch macht.

Kommentare erwünscht ;-)

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  1. Autor Helmut G.
    am 16. Januar 2016
    1.

    Sorry, das ist Schwachsinn. So ein Kreuz würde nichts anderes bewirken wie nicht zur Wahl zu gehen. Auch mit so einem Kreuz würde für die nächsten vier Jahre alles so bleiben wie es ist. Es hilft wirklich nur eine Partei zu wählen, die eine echte Opposition für die Bevölkerung wird. Es müssen ja nicht dir 'RECHTEN' sein. Obwohl diese in Europa immer mehr Zulauf bekommen. Warum wohl?

  2. Autor Erhard Jakob
    am 18. Januar 2016
    2.

    Julian, eine *Enthaltungsstimme* wird sicher nichts bringen. Die Politiker bzw. die Parteien, welche die meisten Stimmen erhalten haben. Ist es völlig egal, viele bei *Enthaltung* ihr Kreuz gemacht haben. Im Prinzip sind doch die Nicht-Wähler = Enthaltungswähler und keinen interessiert es. Viele rufen schon wieder nach einer *Wahl-Pflicht.* Doch das könnte nach hinten los gehen. Gerade diese Leute würden wegen dieser *Pflicht* gerade extrem links oder extrem rechts wählen. Anders wäre es bei einer *Wahl-Prämie*. Wenn jeder Wähler eine *Wahl-Prämie* (z.B. 20 €) erhalten würde, könnte sicher die Wahlbeteiligung von 35 % auf 95 % gesteigert werden. Und ganz sicher würden dann die Wähler, dann nicht unbedingt extrem rechts oder extrem links wählen.

  3. Autor Julian R.
    am 19. Januar 2016
    3.

    Ja und was passiert mit den Stimmen die offen wären ( also die nicht wählen gehn) ??? Diese werden Prozentual, JEDER Partei angerechnet. Der Staat veralbert euch doch sowieso nur, das Ihr eure Freizeit opfert und meint man könnte mit wählen was verändern, die drehen sich das eh immer so, wie es grade passt, weil ihr steck den Leuten das Geld zu und diese machen sich ein fettes Leben währen alle fleißig Steuern zahlen. Es wäre rein Informativ, das auch mal etwas anderes auf dem Wahlzettel steht, nicht nur so ein Mist wie CDU CSU SPD NPD AFD usw. Geht´s euch ums Geld oder um Frieden, mit Kapitalisten kann man keine Demokratie führen. Aber es Scheint hier immer noch keiner zu kapieren, das Politiker auch nur Marionetten sind. Genauso verdienen sich nämlich Leute dumm und dämlich mit eurer Hilfe und dann, wird sich wieder sinnlos aufgeregt und gefragt Warum, Wieso, Weswegen, wenn gute Vorschläge kommen werden sinnlose Kommentare darunter gestzt und abgewießen !!! Was der Deutsche nicht kennt, frisst er nicht. Für Neues offen sein, kennen hier einige garnicht mehr.

  4. Autor Eva Schubring
    am 20. Januar 2016
    4.

    Also ich finde, eine Enthaltungsstimme dürfte es im Bundestag nicht geben.
    Es geht hier um Profis mit gutem Gehalt, die sich mit der jeweils anstehenden Materie beschäftigen sollten. Und es ist nun mal so im Leben, man muß zu einer Entscheidung kommen. Was soll das, sich rauszuhalten?
    (Paßt zwar nicht ganz zum o.g. Thema, aber stößt mir schon lange auf)
    Bei den Wählern sehe ich darin keinen Sinn, da eine Nichtteilnahme die gleiche Aussage hat oder zumindest haben kann.

  5. Autor Erhard Jakob
    am 20. Januar 2016
    5.

    Rosi, das sehen viele leider nicht so. Viele denken
    an die Worte von Berthold Brecht: * Wenn man
    mit Wahlen etwas ändern könnte, wären
    sie längst verboten* und gehen
    deshalb nicht mehr hin.*

    Ich sehe es eher so wie Winston Cherchill:
    *Von den schlechten Gesellschaftsformen
    ist die Demokratie (egal, ob kap. oder soz.
    d. A.) immer noch die beste.*

    Ganz sicher ist es an der Zeit eine gute
    Gesellschaftform zu suchen und vor-
    allem zu finden.

  6. Autor Julian R.
    am 21. Januar 2016
    6.

    Oben im Beitrag letzter Satz.
    Es ist nicht einfach in der Regierung etwas zu ändern, aber wenn gut 40% der Wähler unzufrieden sind oder Hoffnungslos oder diesen das egal ist, was nun (da oben) passiert, muss man Handeln, weil sonst gerät, mit der Zeit, alles aus den Fugen. Ich frag mich, wie lange einige noch warten wollen, etwas zu verändern oder Wieso Sie es nicht einfach machen. Erhard Jakob die Gesellschaft hat sich schon verformen lassen und jetzt etwas zu ändern, wäre zwar super, aber leider ist dies ja "zuviel Aufwand".

  7. Autor Julian R.
    am 26. Januar 2016
    7.

    Will der Staat bloß nich !!! Und die Sklaven des Systems ebenfalls nicht !!! Weltoffen muss jeder sein, dann kann man überall Glücklich sein ohne Regierung. Niemand soll über einem stehn und niemand darunter. Das gleiche zählt für Tiere. Also fangt an die Welt zu verändern, indem Ihr nicht mehr Fleisch, Fisch und Gefügel esst und ernährt euch Vegan.

  8. Autor Erhard Jakob
    am 09. Februar 2016
    8.

    Die Nicht-Wähler und die Enthaltungsstimmer werden ignoriert.
    Das ist nun mal so. Es zählt nur wer die mesiten Stimmen
    hat bzw. die Wahl gewonnen hat.
    .
    Ähnlich ist es mit der *Ehre und Würde* von Menschen.
    Diesbezüglich erhielt ich folgende Rechtsauskunft.
    Rechtsanwalt:

    *Wenn es ihnen nur um die Heilung ihrer verletzten
    Ehre und Würde geht. Dann schreiben sie mir
    nicht mehr und rufen sie mich nicht mehr
    an. Heute geht es nur noch ums Geld.*

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