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seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

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Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Achim Hieronymus am 29. März 2016
3517 Leser · 5 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

die Flüchtenden von Idomeni

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel!

Die Erstaufnahmeeinrichtungen sind leer.
Bitte lassen Sie die Ausharrenden einreisen.
Nicht nur die Geschichtsbücher werden es Ihnen danken.

Mit freundlichen Grüßen

Achim Hieronymus

Kommentare (5)Schließen

  1. Autor Christian Adrion
    am 31. März 2016
    1.

    Was nützt es wenn Geschichtsbücher einer Kanzlerin danken, das Volk aber nicht. Wollen sie solche zweifelhaften Verhältnisse? Ein Kanzler ist der erste Diener des Volkes nicht zu verwechseln mit einem Pharao. Der oberste Souverän dieses Landes ist immer noch das Volk und das sollte auch so bleiben. Finden Sie nicht auch?

  2. Autor Volker Alsheimer
    am 31. März 2016
    2.

    Sehr geehrter Herr Hieronymus, ich pflichte Ihnen bei. Es ist allenthalben ein großes Geschrei zu hören über die Gefährdung des angeblich so christlichen Europas. Ich frage mich angesichts der Flüchtlingssituation ernsthaft, was das für ein Verständnis von Christentum sein soll. Ich würde wahrscheinlich bei einer Glaubensprüfung als Christ -obwohl getauft und durchaus christlich erzogen- glatt durchfallen. Wenn ich mir die Salonchristen aus Europa aber anhöre, wie sie über Ihre Mitmenschen, die an Ihren Grenzen stehen, herziehen -manch Vogel möchte gar auf sie schießen lassen-, dann wird mir speiübel angesichts solcher Zeitgenossen. Nicht, daß sie kein Recht auf ihre Meinung besäßen, aber christlich ist sie mitnichten. Aber so ist das leider häufig, man pickt sich aus einer Philosophie, einer Religion das heraus, was einem gefällt, und vereinnahmt den Rest stillschweigend als nicht relevant. Mit dem Christentum ist das aber so eine Sache, das gibt es nur ganz oder gar nicht, und Christen zeigen sich dort am ehesten, wo es für sie selbst unbequem wird, nicht dort, wo man aus dem warmen Nest heraus gegen Schwächere agitieren kann.

    Hoffentlich holt man die Flüchtlinge endlich aus ihren Lagern hierher, egal ob Polen christlich genug ist, anschließend auch Flüchtlinge aufzunehmen oder nicht. Auch da scheint es ja mit dem Christentum nicht all zu weit her zu sein, wenn es um die Belange des Nächsten geht. Allerdings, das muß man fairerweise hinzufügen, ist Polen nicht allein, aber es pocht im besonderen Maße auf sein christliches Verständnis. Ich erwähne das nur, damit nicht der Eindruck entsteht, daß es nur bei uns ein merkwürdiges Verständnis von Christentum gäbe.

    Wenn jemand um Hilfe bittet, fragt ein Christ nicht nach seiner Religion.

  3. Autor Erhard Jakob
    am 11. April 2016
    3.

    Wer ein Rettungsboot überlädt, wird mit
    den bereits Geretteten untergehen.
    .
    Um das voraus zusagen, brauch man kein
    Weißsager oder Wahrsager zu sein.
    .
    Da reicht es schon zu, wenn man die
    Sache mit offenen Augen betrachtet,

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