Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Chris R. am 29. Dezember 2014
3836 Leser · 3 Kommentare

Außenpolitik

Die Medien berichten zu einseitig.

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

mir fällt leider auf das die Medien zu einseitig berichten, warum schließen wir weiter Verträge mit der USA obwohl sie Menschen foltern und die Todesstrafe einsetzen bei Menschen die sich nach ihren Tod als unschuldig herausstellen? Russland wird als der Bösewicht dargestellt, wann hört man mal etwas gutes über Russland? Russland hat ein Recht auf die Krim, außerdem bezahlt Russland auch Pacht für die Krim.
Russland wird leider falsch dargestellt und außerdem gibt es momentan viel paralellen zu der Zeit vor dem 1 Weltkrieg.

mfg.

Kommentare (3)Schließen

  1. Autor Helmut Krüger
    am 01. Januar 2015
    1.

    Geehrter Herr Riemer,

    die Erkenntnis, dass Kulturhistorie und territoriales Anspruchsdenken zweierlei Paar Schuhe sind, haben die Deutschen in ihrer übergroßen Mehrheit infolge zweier Weltkriege lernen müssen.

    -

    Ungeachtet eines Feindbildes Russland, was ich nicht in mir trage, scheint es allerdings so zu sein, dass in Russland in dieser Hinsciht die Uhren doch immer noch anders gehen. - Kiew kann KULTURhistorisch als die russischste aller Städte betrachtet werden, für Großmachtpolitiker gehörte sie deshalb auch territorial zu Russland und der Osten der Ukraine,wo Russischstämmigen in Mehrzahl leben, erst Recht. Bettrachten wir das jedoch im Sinne der zweierlei Paar Schuhe, so kann der Flying Dutchman aus einem Niederländer keinen Deutschen machen und die Eixisenz des Lübschen Stadtrechts und des Magdeburger Stadtrechts keine Anwartschaft auf territoriales Gebiet in das Baltikum hinein und nach Polen.

    -

    Es wäre gut, von Feindbildern zu lassen. Sowohl im einen UND im anderen. Dass sich jenseits des Atlantiks so mancher ohne Colt nackt fühlt, gehört ebenso zum Begreifen der Welt, wie dass ein Großteil der Menschen Russlands die besagte Trennung nicht zu vollziehen vermag.

    Schönes neues Jahr
    Helmut Krüger

  2. Autor Erhard Jakob
    am 15. Januar 2015
    2.

    Helmut,
    ich sehe das ähnlich.

    Das ist aber aus meiner Sicht ein Konflikt
    zwischen der Ukraine und Rußland bzw.
    zwischen den Ukrainern und
    den Russen.

    Wir Deutsche und auch die Amis
    sollten uns da raus halten.

  3. Autor Helmut Krüger
    Kommentar zu Kommentar 2 am 16. Januar 2015
    3.

    Ich denke, es ist eine Frage des Tons, doch wir sollten den Supermächten nicht auf den Leim gehen.

    Wenn die USA Mittel- und Südamerika als ihren Hinterhof betrachten, kann das nach meiner tiefen Überzeugung genausowenig durchgehen wie wenn Russland die ehemaligen Staaten der Sowjetiunion immer noch als wiederum seinen Hinterhof betrachtet. Da gestehe ich keinem einen Vorzug zu und teile auch nicht das Abstecken von Interessensphären, auch wenn eine Regierung realitätsbezogen daran nicht vorbekommt.

    Die inbrünstige Parteinahme für denen einen, unterhöhlt allerdings die Glaubwürdigkeit gegenüber dem anderen. Das betrifft dann, nach aller Beobachtung, eher Angela Merkel als andere Menschen in "politischer Verantwortung".

  4. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.