Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Abstimmungszeit beendet
Autor Rolf Ditschkowski am 09. Juni 2014
7418 Leser · 20 Kommentare

Außenpolitik

Die Politik des Präsidenten Poroschenko

Wie stehen Sie heute zur Ukraine nach der Regierungserklärung des neuen Präsidenten Poroschenko?

Er will als erstes die Armee stärken, warum? Damit er weiterhin auf Schulen, Kindergärten und Wohnhäuser schießen kann und die Infrastruktur vernichten kann unter den Deckmantel < Anti- Terroreinsatz>!, die Separatisten wird er nicht in die Knie zwingen.
Er will sich auch nicht an einen Tisch mit prorussischen Kräften setzen, weil die angeblich vom "großslawischen Reich träumen und <alle> Faschisten vernichten wollen.
Da muß man jetzt denken das Poroschenko noch ein paar Faschisten behalten will! Das ist die "neue demokratische" Politik des Poroschenko? Gestern wurde noch davon geredet das beide Seiten einen Waffenstillstand anstreben sollten! Der Hintergrund ist nur das die Konzerne wieder Waffen verkaufen können auf Kosten der Menschen!
Es sollte endlich Frieden auf der ganzen Welt sein, dafür sollte sich Deutschland einsetzen und nicht das deutsche Rüstungsindustrie weiterhin Schuld ist, das unschuldige Menschen sterben!!

Rolf Ditschkowski

Kommentare (20)Schließen

  1. Autor Helmut Krüger
    am 09. Juni 2014
    1.

    Weder bei der "Energie" und beim "Unterton" ihres hiesigen Beitrags, Herr Ditschkowski, noch bei so etlchen Verlautbarungen der ukrainischen Regierung kann ich dasjenige spüren, was Sie zu wollen vorgeben:

    Frieden.

    Frieden zu erreichen, hieße in meinen Augen, die Schuldfrage nicht zu stellen.

  2. Autor Erhard Jakob
    am 10. Juni 2014
    2.

    Ich sehe das genauso, wie der Helmut.
    Es geht nicht darum, den jeweils
    anderen niederzumachen.
    .
    Es geht darum, den kleinsten gemeinsamen
    Nenner zu finden und nach vorne
    zuschauen.
    .
    Vor Gotte sind alle Menschen gleich!
    Das sollten sich die "Streithähne"
    mal verinnerlichen.

  3. Autor Bruno Langer
    am 13. Juni 2014
    3.

    Ich sehe es genauso wie meine beiden Vorkommentatoren. Nur wer über eigene Interessen hinwegsieht kann etwas erreichen.

  4. Autor Erhard Jakob
    am 13. Juni 2014
    4.

    Menschen, die sich zu sehr für Justitia GÖTTIN DER
    GERECHTIGKEIT und den Frieden einsetzen,
    werden oft als Don Quichote hingestellt
    bzw. für "verrückt" erklärt.
    .
    Wer dem *russischen Bär* und/oder dem
    *amerikanischen (Dollar)Bullen* den
    Pelz waschen will, lebt gefährlich.

  5. Autor Erhard Jakob
    am 13. Juni 2014
    5.

    Kriegstreiber (russische *Rubel*Bären und amerikanische
    *Dollar*Bullen) haben den >Friedensaktivisten< viel
    Geld und somit Macht und vor allem Waffen
    entgegenzusetzen.
    .
    So gesehen ist das ein
    ungleicher Kampf.

  6. Autor Rolf Ditschkowski
    am 13. Juni 2014
    6.

    Ich als Autor melde mich noch mal zu Wort. Sie haben das wohl nicht verstanden was da in der Ukraine vorgeht!!, Es gibt aber Leute in Deutschland die es verstehen, das sieht man an der Demonstration die heute in Berlin war!! Sie sollten sich richtig informieren und die Bilder und Filme die die Wahrheit im im Raum Slawansk, Lugansk und Mariupol zeigen, ansehen!! und zum Schluss: Wenn die Regierungsarmee mit Napalmraketen auf Wohnsiedlungen und Zivilisten schießt ist wohl alles klar wer da die Verantwortung trägt.

  7. Autor Rolf Ditschkowski
    am 14. Juni 2014
    7.

    Die drei Herren Krüger,Jakob und Langer, sie scheinen die Lage nicht erkannt zu haben, Sie sind sehr einseitig informiert!! Über die Ost- Ukraine wird in den deutschen Medien gelogen das sich die Balken biegen, das paßt nicht in das Konzept des Westen das im Osten Zivilmenschen abgeschlachtet werden.

    Rolf Ditschkowski

  8. Autor Helmut Krüger
    am 16. Juni 2014
    8.

    Sehr geehrter Herr Ditschkowski,

    es ist m. E. die Logik gerade einseitiger Parteinahme, dass alles Übel nur von einer Seite und alles Anständige nur von der anderen Seite her käme. Ausgenommen von ganz wenigen Momenten der Geschichte, wo tatsächlich eine recht einseitige Aggression da war - die Weltmachtbestrebungen bspw. von Nazi-Deutschland - war es ansonsten nie so gewesen.

    Das ist auch am versöhnlichen oder treffender am unversöhnlichen Ton der Kontrahenten abzulesen, sich selbst in strahlendem Licht und als Freiheitsheld darzustellen und der andere tut´s dann umgekehrt.

    Außer der Aufwiegelung der eigenen Anhänger glaubt das m. E. kein Mensch.

    Ich meine, wir sollten aus dieser einseitig parteinehmenden Logik aussteigen. Schon als die Freiheitsbestrebungen in der Ukraine in marketingmäßiges Orange regelrecht ertränkt wurde, habe ich nicht daran geglaubt, dass die Neuen jetzt alles und wirklich alles besser machen.

    Warum sollten sie? Sie hätten dazu isoliert auf dem Mond leben müssen, um von dem allgemein hohen Maß an Korruption NICHT angesteckt zu werden. Dann aber, wenn sie auf dem Mond gelebt hätten, hätten sie wiederum anderes nicht begriffen.

    Das eine wie das andere sind Menschen der ukrainischen Gesellschaft, mit ihren gegenwärtigen Frontstelungen, die einen wie die anderen und die anderen wie die einen.

  9. Autor Rolf Ditschkowski
    am 17. Juni 2014
    9.

    Werter Herr Krüger,

    sie schreiben da sehr wirres Zeug. Erstens stand hinter Nazideutschland auch die Industrie, da Krieg den besten Gewinn bringt und die Menscheit "ausgedünnt" wird, damit die Reichen besser leben können. Jetzt zur Ukraine: Wenn man in der Kiever Regierung die russischensprachigen Menschen als "Untermenschen" beschreibt und für die übrigbleibenden Menschen, die nicht flüchten konnten und nicht erschossen wurden Lager baut, dann weiß man bescheid, da muß man sich nicht "einseitig" informieren. Ich habe mich zu kalten Kriegszeiten immer über beide Seiten informiert. Wie man jetzt mit den Menschen in dem Süd- Osten der Ukraine umgeht hat nazischtische Züge!! Mann will die Menschen dort vertreiben und mit Menschen der Westukraine ansiedeln!! Die Regierung in Kiev ist keine demokratische Regierung, es ist eine Diktatur, wie sie im Buche steht!!
    Die Amerikaner haben auch Agressionskriege geführt, waren wohl in verschiedene Länder eingefallen (Vietnam ging es um Öl, Irakging es um Öl, nachweislich auch bezahlte Söldnerarmee aus Amerika jetzt in der ukrainischen Armee u.s.w. immer unter Lügen das man die Kriege rechtfertigt) warum sind heute noch Amerikaner in Deutschland stationiert?? Wir brauchen keine Besatzung mehr!!! Die Russen mußten auch komplett verschwinden. Es gibt darüber auch ein Vertrag.

    Rolf Ditschkowski

  10. Autor Bruno Langer
    am 17. Juni 2014
    10.

    Sehr geehrter Herr Dischkowski,
    es geht hier nicht um einseitige Informationen. In der Ukraine gibt es 2 Grundströmungen. Was die Verantwortlichen der EU geritten hat dies zu verkennen ist mir schleierhaft. Gerhard Schröder ist dies bewusst und er wurde für sein Treffen mit Herrn Putin gescholten. Wenn keine der Beiden Seiten aufeinahder zugehen kann wie dies Herr Krüger schreibt, sollte auch über eine Teilung des Landes nachgedacht werden. Menschen aus purer Idiologie zu töten ist keine Antwort, sondern ein Verbrechen.

  11. Autor Andrea Dimitrov
    am 19. Juni 2014
    11.

    Ich denke, dass die Empörung von Herrn Dischkowski Not tut! Es geht hier eben doch um einseitige Informationen. Der geübte und dem Mainstream gegenüber misstrauische Internetuser kann sich zwar sehr wohl über alle Ecken vielschichtig informieren, die Masse jedoch wird gezielt durch die einseitige Berichterstattung in den Medien und auch den einseitigen Umgang der Bundesregierung mit dem Ukrainekonflikt manipuliert. Die Russen als solche werden derzeit in der Presse verunglimpft. Es gibt sicher auch vernünftige Sichtweisen und einen Herrn Schröder, der sagt, dass sich Deutschland für seine Vermittlerrolle diskreditiert hat, dennoch überwiegt die Einseitigkeit die Meinungsbildung. Generell verstehe ich nicht, wie kaltherzig Journalisten heutzutage sein können, dass sie das extreme Leid der russischen Zivilbevölkerung in der Ukraine nicht nur nicht schert, sondern dass sie es mit ihrer Polemik in der Konsequenz gar noch rechtfertigen. Da darf es Herr Dischkowski auch mal klar sagen: Poroschenko und seine Putschregierung haben sich noch nicht als Friedensstifter bewährt. Das kann erst die Zunkunft beweisen, und das kann Poroschenko auch nicht mit Waffengewalt. Der Ausdruck Faschismus ist durchaus angemessen. Die Übergriffe auf die russische Zivilbevölkerung müssten geächtet werden, anstatt von der Bundesregierung ignoriert und subtil ins Gegenteil verkehrt.
    Ich würde mir dennoch sehr wünschen, dass Frau Merkel sich in der Vermittlerrolle versucht. Der Keil zwischen Russen und Ukrainern, die so lange friedlich zusammengelebt haben, darf nicht noch tiefer durch die Verunglimpfung von einer der beiden Kontrahenten getrieben werden. Das kann derzeit nur über eine Rehabilitierung und stärkeren Einbeziehung der Russen geschehen. Diese bringen doch mit ihrem Friedensangebot und dem Rückhalt ihrer Truppen klar zum Ausdruck, dass sie eine friedliche Lösung anstreben. Nur Obama kann dies wohl als Heuchelei abtun.

  12. Autor Rolf Ditschkowski
    am 19. Juni 2014
    12.

    Vielen dank Frau Andrea Dimitrov, das Sie es auch so sehen. Ich muß gestehen das meine Frau (Russin) aus Mariupol ist und ich weiß was da genau los ist (die Wahrheit). So lange Herr Poroschenko mit Napalm und Streubomben auf Zivilisten schießt, das die zerfetzten Menschen auf der Strasse herumliegen (ich kann Beweise beisteuern)
    Dieser Mann, was sich Präsident nennt gehört vor den internationalen Gerichtsof in Den-Haag!!! Frau Merkel und Co haben sich die Münder zerissen wie es um den Maidan in Kiev ging, das da aber die Leute von hinten erschossen worden sind, das war hinterhältiger Mord (das waren die Faschisten aus der Westukraine!!) Und diese sitzen teilweise in der Regierung und machen jetzt jagt auf den russischsprachigen Teil im Süden. Ich kenne meine Frau schon länger, es gab auch Spannungen unter der Regierung Janukowitsch, das wurde aber nicht so offen ausgertagen, die Menschen im Süden waren immer sehr unzufrieden. Wenn Frau Merkel jetzt Rückgrat zeigt, dann wird sie sich mit Herrn Putin an einen Tisch setzen, denn nur Herr Putin kann es schaffen dort einen Waffenstillstand herbeizuführen (er weiß wie die Menschen dort ticken, Westeuropa hat dort keine Chance die haben mit ihrem Machtstreben (EU) versagt!!) aber auch nur wenn sich die Ukraine teilt, den es wird kein Zurück mehr geben, es gibt die Republik Neurussland!! An sonsten geht dieses Blutvergießen weiter.

  13. Autor Erhard Jakob
    am 20. Juni 2014
    13.

    Eine Medaille hat immer zwei Seiten. Sie beschreiben
    gerade die eine Seite. Aber man muss sie immer
    von beiden Seiten betrachten.

  14. Autor Rolf Ditschkowski
    am 20. Juni 2014
    14.

    Natürlich hat die Medaille zwei Seiten. Sie verkennen die Lage, es geht da um Völkermord und der geht von Kiev aus und nicht von den prorussischen Aktivisten aus, die wollen Ruhe und Frieden, man hat denen den Krieg aufgezwungen. Und die Oligarchen bezahlen die Söldner die in der ukrainischen Armee mit beteiligt sind, die auf alles schießen was sich in den Weg stellt. Denn die Oligarchen sehen ihre Macht schwinden.

  15. Autor Christian Adrion
    am 25. Juni 2014
    15.

    Poroschenko ist bekannterweise langjähriger Agent der USA. Muß man noch mehr sagen?

    Christian Adrion

  16. Autor Helmut Krüger
    Kommentar zu Kommentar 9 am 30. Juni 2014
    16.

    Die Wirrheit könnte Ihnen (in Ihr Bild) so passen, geehrter Herr Ditschkowski. Dass das Versöhnliche der Unversöhnlichkeit nicht passt, kann ich hingegen schon nachvollziehen.

    Die Unversöhnlichkeit auf BEIDEN Seiten dürfte das Problem sein, nicht, dass eine Seite schäbig wäre, die andere hingegen nicht.

  17. Autor Rolf Ditschkowski
    am 01. Juli 2014
    17.

    Sehr geehrter Herr Krüger,

    würden sie versöhnlich sein, wenn man auf ihr Haus schießt oder ihre Lieben erschießen würde?? Da würden Sie bestimmt nicht in die Hände klatschen und sagen das habt ihr aber fein gemacht!!! Darüber sollten Sie mal nachdenken, bevor Sie was schreiben. Außerdem der Komentar 15 sagt doch alles!!!!!

  18. Autor Erhard Jakob
    am 02. Juli 2014
    18.

    Ich schließe mich voll und ganz der Meinung von Helmut an!
    Der Kommentar sagt, dass Sie (Rolf)einseitig denken
    und fühlen. Und gerade die einseitige Sichtweise
    ist das Problem - auf beiden Seiten.
    .
    Es hat niemand einen Grund auf das Haus von Helmut
    zu schießen. Und erst recht, hat niemand einen
    Grund, seine Lieben zu erschießen.
    .
    Wenn ein Verbrecher dies tut, dann muss er angemessen
    bestraft werden. Wenn es keinen Rechtsstaat gibt, der
    diese Aufgabe übernimmt. Dann muss Helmut selbst
    für Gerechtigkeit sorgen.
    .
    Allerdings sorgt Gewalt immer für Gegengewalt.
    Aber es sorgt auch dafür, dass das
    Problem nicht gelöst wird.

  19. Autor Rolf Ditschkowski
    am 03. Juli 2014
    19.

    Sehr geehrter Herr Jakob,
    es gilt gleichermaßen auch für Herrn Krüger. Sie sind nicht in der Lage die Sache richtig einzuschätzen!! Das hat nichts mit einseitiger Sicht zu tun. Ich bin es leid sich mit Ihnen weiter auseinander zu setzen. Sie sind für mich nicht diskussionwürdig. Sie beide schreiben sehr viel auch zu anderen Kommentaren. Sie haben wahrscheinlich sehr viel Zeit. Wenn Sie auf Kommentare schreiben, dann informieren sie sich vorher richtig, bevor sie irgendwelchen Unfug schreiben!!

  20. Autor Helmut Krüger
    Kommentar zu Kommentar 18 am 03. Juli 2014
    20.

    Sehr geehrter Herr Dischkowski,

    anders, als es bei einem möglichen persönlichen Zwist ist, bei dem Einseitigkeiten vorkommen können, verhält es sich bei Gruppen IMMER anders.

    Nahezu niemand ist NUR OPFER und nahezu niemand ist NUR TÄTER. Von der planmäßigsten und systematischsten Vernichtung einer Bevölkerungsgruppe innerhalb Deutschlands abgesehen, die weltweit kein zweites Beispiel gefunden hat.

    Davon dürfte aber im Fall Ukraine und auch Ostukraine nicht die Rede sein. Das Problem liegt, wie ich in völliger Übereinstimmung von Erhard Jakob schreibe, auf beiden Seiten.

    Herzlcihe Grüße
    Helmut Krüger

  21. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.