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Abstimmungszeit beendet
Autor Berndt Cloos am 24. März 2010
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Innenpolitik

„Die Westerwelle ist kein TSUNAMI...“

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

der Bayrische Ministerpräsident sagte am politischen Aschermittwoch:
„ Die Westerwelle ist kein Tsunami...“
Ich glaube, Herr Seehofer unterschätzt seinen „Duzfreund Guido“.

Immerhin hat dieser es aus Profilierungssucht geschafft die Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen (ein zweites Mal), nunmehr aus dem Stiftungsrat, zu vertreiben - nur um den Leugnern der Vertreibung zu gefallen...

Jetzt hat er den Fastenprediger Lerchenberg vom Nockerberg vertrieben weil dieser ihn selbst mit dem Ausspruch „Leistung muss sich wieder lohnen...“ in Verbindung mit dem bösen Wort „Stacheldraht“ zitiert hat...
Das erinnert die Zionisten allzu sehr an das vertriebene und eingesperrte palästinensische Volk.

Soviel zur außenpolitische Rücksichtnahme unter Außerachtlassung der historischen Tatsachen.
Dafür darf ihr Lieblings-Vizekanzler über die eigene arbeitslose Bevölkerung herfallen – anstatt dafür zu sorgen dass diese von ihrer Arbeit leben kann.

Ich frage Sie – in welchem Land leben wir eigentlich?
Ist es (wieder) soweit, dass man gleich einen „Maulkorb“ verpasst bekommt?
Was darf man in InduLa (in diesem unserem Lande) überhaupt noch sagen ohne einen Tsunami (oder zumindest eine Westerwelle) zu befürchten?

Hochachtungsvoll
Berndt Cloos