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Abstimmungszeit beendet
Autor Marei Griffith am 05. Oktober 2016
1991 Leser · 2 Kommentare

Die Kanzlerin direkt

Diskriminierung gegen türkische Mitbürger, Mitarbeiter

wir beschäftigen mehrere türkisch-stämmige Deutsche in unseren Betrieben und müssen feststellen, dass die Diskriminierung gegen sie und ihre Kinder zunimmt.
Es wird Zeit, dass Sie sich wieder klarer gegen den fremdenfeindlichen Schwachsinn in den etablierten Parteien positionieren, auch wenn sie dadurch unpopulärer werden. Seehofer, Scheuer, Söder und Kudla sind die Vorbilder, die viel mehr Wirkung auf die deutsche Meinung haben, als die AFD selber. Die AFD ist nur Show und im Umfeld von Angst streben Deutsche ihr temporär zu. Das legt sich wieder, wenn die Zeiten und die Aufregung in der Presse sich ändert.
Aber wenn etablierte Parteien ebenfalls so sprechen, erhält das Thema Glaubwürdigkeit für die breite Masse und fördert das Auftreten der Radikalen.
Ohne klare Positionierung wird zudem schwierig, etablierte Parteien zu wählen, denn wenn die Wirtschaftspolitik der CDU gefällt, kann man sie nur wählen, wenn man auch ihre fremdenfeindlichen Tendenzen akzeptiert.
Vielleicht wäre eine Kampagne über Deutschland und seine Vielfalt sinnvoll. Denn Deutschland ist bereits vielfältig und daher ist der Standpunkt von Söder Unsinn.
Hugenotten, Polen (Ossinski, Kowalski), Russland -Deutsche, Tschechen, Italiener, Türken: Von vor 200 Jahren bis heute lassen sich sicher viele gute erfolgreiche Einwanderer finden, die Werte für die Gesellschaft geschaffen haben. Deutschland ist schon Vielfalt und hat davon profitiert.
Schauen sie sich mal den deutschen genetischen Footprint auf “23andme” an. Breiter geht es kaum. Deutsche kann man genetisch nur auf Europa inkl. ganz Osteuropa teilweise bis Mongolien festlegen. In Italien kann man das Dorf des Betroffenen definieren. So viel zu “Die Deutschen”

Kommentare (2)Schließen

  1. Autor Rosi Mörch
    am 10. Oktober 2016
    1.

    Ihr Name spricht schon eine sehr gute "deutsche Sprache".
    ich verstehe sehr wenig von Ihrem Beitrag - leider.
    Deutschland und seine Vielfalt - ich glaube, wir haben so langsam genug davon. Breiter geht es kaum - ich meine - das wird gerade widerlegt.
    Es geht immer noch breiter!!!

  2. Autor Felizitas Stückemann
    am 14. Oktober 2016
    2.

    Da wird so einigers durcheinadergerührt und in einen Topf
    geworfen: Die CDU ist keiesfalls fremdenfeindlich! Das möchte
    ich mir vorab verbitten. Die aufgezählte Liste von Hugenotten über
    Polen Tschechen, Russen, Italiener, vergessen hatten Sie Spanier,
    haben alle eine ähnliche Kultur, im Unterschied z.B. zuTürken.
    Da darf ich einen Beitrag im WDR-Fernsehen vom letzten Jahr
    erwähnen: Ein Türke hatte sich IN der Türkei um einen Posten
    als Ingenieur beworben. Weil dort, im Unterschied zu uns, im Pass
    die Religionszugehörigkeit vermerkt ist, und er katholisch war - ja
    das gibt es auch selten unter Türken - wurde seine Bewerbung
    abgelehnt, mit der Begründung, er würde die muslimische
    Gemeinschaft stören ...... Soviel zur Diskriminierung von Türken
    in der Türkei. Das war noch nicht einmal ein Deutscher.
    Bei der von ihnen empfundenen "Feindlichkeit" handelt es sich
    nicht um Genetik, sondern um kulturfremde Ablehnung, die eben
    nicht demokratiefähig ist und somit auch nicht zu Deutschland gehört.
    Deshalb finden Sie auch keine Ghettos z.B. mit Polen oder Italiener,
    aber viele mit Libanesen oder Türken oder Araber, wie z.B. Marxloh
    oder Sonnenallee in Berlin. Das sollte zu Denken geben

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