Liebe Besucherinnen und Besucher,

seit 2006 beantwortete das Bundespresseamt Ihre Fragen auf dieser Plattform im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin. Im Zuge einer Neustrukturierung entwickelt das Bundespresseamt sein originäres Angebot weiter im Sinne eines Bürgerservices mit Dialogmöglichkeiten. Auf dieser Plattform wurden am Montag, den 30. April 2018, die letzten drei Fragen beantwortet. Neue Beiträge und Kommentare werden nicht mehr veröffentlicht.

Wir danken Ihnen für Ihre rege Teilnahme auf www.direktzurkanzlerin.de.

Ihr Moderationsteam

Beantwortet
Autor A. Grünseich am 24. August 2015
5685 Leser · 6 Kommentare

Innenpolitik

Duisburg Marxloh

Sehr geehrte Frau Merkel,wenn es um Marxloh geht bitte sehen sie zu das die Libanesen hier nicht mehr ihr Unwesen treiben können.Der Vater mit 3 Ehefrauen und 14 Kindern die sich inzwischen verdoppelt haben und sich sehr brüsten wieviel Geld sie vom Staat bekommen.Ich habe meine Kinder allein und mit Wechselschicht grossbekommen und bin sehr erbost.Sie sind sehr kriminell Schutzgelderpressung und und und,keiner fühlt sich mehr sicher in Laar und Marxloh.Ich hoffe inständig das die Polizei mehr durchsetzten darf,allerdings fühlt sich die Polizei hier auch nicht mehr sicher.Das kann doch alles nicht sein.Wir haben nichts gegen Kriegsflüchtlinge aber das sind Schmarotzer und ganz gemeine Kriminelle die hier nicht erwünscht sind.Wann bitte begreifen sie das wir wieder Grenzen brauchen,wir wollen so etwas nicht ...Frau Merkel sie müssen nicht mit diesen Menschen leben aber wir und das kann auf Dauer nicht gutgehen...Ich würde mir wünschen das sie mal einen Abend mit der Polizei eine Nachtschicht einlegen damit sie endlich mal die Wahrheit sehen..MFG Angelika Grünseich Oder wie sehen sie die Situation?

Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 17. September 2015
Angela Merkel

Sehr geehrter Frau Grünseich,

vielen Dank für Ihre Frage, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Wie Sie sicherlich wissen, war die Bundeskanzlerin im August in Duisburg-Marxloh und hat mit 60 Bürgerinnen und Bürgern die Probleme des Stadtteils diskutiert. Die Veranstaltung war Bestandteil des Bürgerdialogs der Bundesregierung.

Die Bundeskanzlerin hat im Vorfeld auch zu den Problemen Stellung genommen, die Sie schildern. In ihrem Video-Podcast unmittelbar vor der Veranstaltung sagte Merkel zum Thema Sicherheit: „Das ist natürlich etwas, wofür der Staat verantwortlich ist. Das ist Länderpolizei, das sind die Landesbehörden, aber das ist auch das Bundesinnenministerium, und das ist auch das Bundeskriminalamt; wir arbeiten dort zusammen.“ Mit Blick auf bestehende Clan-Strukturen sagte die Bundeskanzlerin: „Und so schwer es auch sein mag, so schwierig es auch oft ist, Familienclans und solche Strukturen aufzubrechen und auch offenzulegen und auch die entsprechenden Verurteilungen zu bekommen, so sehr müssen wir doch daran arbeiten. Denn wenn die Menschen den Eindruck haben, dass ihre Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist, dann stimmt etwas nicht, und dann kann man mit Sicherheit auch nicht gut leben in Deutschland.“ Der Bund werde Unterstützung leisten, soweit er das könne.

Denn klar ist, es ist die Aufgabe des Staates, seine Bürgerinnen und Bürger vor Straftaten zu schützen. Deutschland gehört zu den sichersten Ländern der Welt. Mögliche Straftaten durch Ausländer unterliegen der Strafverfolgung ebenso wie die Straftaten aller anderen Bürger. Deutschland ist ein weltoffenes und aufgeschlossenes Land. Alle, die hier leben, müssen aber wissen, dass Toleranz nicht mit Regellosigkeit verwechselt werden darf.

Weitere Informationen zum Bürgerdialog finden Sie hier:

http://www.bundesregierung.de/SiteGlobals/Forms/Webs/Breg...

http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Mediathek/Eins...

Informationen zum Thema „Flucht und Asyl“ unter www.bundesregierung.de/flüchtlinge

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Kommentare (6)Schließen

  1. Autor Carola Gleinig
    am 05. September 2015
    1.

    Ja es ist so, viele Bürger haben aufgegeben und Angst sich sachlich gegen die momentane Asylpolitik zu äußern Ich komme aus Dresden und wir hier werde ja jetzt generell als rechtsradikal abgestempelt. Wir haben sehr genau die Demos von Pegida usw, Beobachter, vorallem die Berichterstattung der Medien dazu..und es war und gruselig, wie Wahrheiten verdreht wurden bis es in das Schema passte. Renomierte Wissenschaftler , welche sich kritisch zur Asylpolitik äußerten ,wurden angegriffen und mundtot gemacht...die Bürger sind zu still...leider

  2. Autor Erhard Jakob
    am 08. September 2015
    2.

    Ich freue mich sehr, wie offen und ehrlich hier A. Grünseich,
    Thomas und Carola bittere Wahrheiten ausgesprochen
    haben. Viele haben nicht den Mut dazu!

    *Es ist nun mal das Los der Könige, dass
    sie die Wahrheit nicht hören wollen.*

  3. Autor Sylvia Hemstedt
    am 08. September 2015
    3.

    Ach nun hören Sie aber mal auf. Mut! Was haben Sie den schon zu befürchten? Die Leute die sich negativ äußern sind doch immer in der Mehrheit... Deswegen nehmen sie sich ja auch als die Mehrheit des Volkes wahr. Was sie absolut nicht sind! Viele Menschen ordnen ihre Sorgen der unbedingten Notwendigkeit diesen armen Menschen zu helfen unter. Viele Menschen sind besorgt aber liefern gute Vorschläge wie man diese Aufgabe bewältigen könnte. Und dann gibt es noch eine „Mehrheit“ die sich auf Foren wie diesen selber anstachelt und fast ohne „Gegenwehr“ ihren Dampf ablässt. Das ist ja fast schon eine selbstreferentielle Veranstaltung. Mut brauchen Sie hier ganz sicher nicht! Mut brauchen Sie um in Ihrem eigenen Umfeld anzusprechen, dass es unsere moralische Pflicht ist Menschen in Not zu helfen! Seien Sie mutig!

  4. Autor Erhard Jakob
    am 08. September 2015
    4.

    Was die Asyl-Bewerber betrifft, ist es Mut, sich in dem Bürgerkrieg
    ihres Heimatlandes auf eine Seite zu stellen und für ein
    besseres Land zu kämpfen.

    Die feigen jungen Männer machen es anders.
    Sie verlassen ihre Heimat und überlassen
    sie den Bösen.

    Wenn jedes Jahr eine Million Menschen nach Deutschland
    kommen, ist in 10 Jahren von der deutsche Nation
    nicht mehr viel übrig.

    Nätürlich muss man Menschen, welche in Not sind,
    helfen. Das ist das Selbstverständlichste, was es
    gibt. Doch andererseits darf sich auch niemand
    grob fahrlässig in Gefahr begeben.

    Wenn jemand den Schleussern viel Geld gibt,
    damit sie in ein Schlauchbooten steigen
    um über das Mittelmehr zu fahren, ist
    das mehr als grobfahrlässig. Dann
    ist das schon fast Selbstmord.

    Und wenn man das tote Kind am Strand
    denkt, kann man fast schon von
    Mord sprechen.

  5. Autor Erhard Jakob
    am 11. September 2015
    5.

    Alle Menschen, vorallem alle Regierungen, haben die
    Pflicht die Gründe des *Flüchtlingsarmenstroms*
    zu beseitigen.

    Es nützt nicht, die welken bzw. braunen Bläter
    abzureißen oder sie grün anzustreichen.
    Davon wird der kranke Baum auch
    nicht wieder gesund.

    Entweder er bekommt eine Wurzelbehandlung
    oder er wird heraus gerissen und es wird
    ein neuer gepflanzt. Anders geht
    es nicht.

  6. Um einen Kommentar schreiben zu können, müssen Sie angemeldet sein.